Ratgeber

Ratgeber: Budget, Sparen & Finanzen in der Schweiz

Praktische Tipps und Anleitungen rund um Budget, Sparen, Krankenkasse, Säule 3a und Steuern – mit echtem Schweizer Bezug.

Psychologie

Impulskäufe stoppen: Die 24-Stunden-Regel und 4 weitere Tricks, die wirklich wirken

Kurz beantwortet: Impulskäufe entstehen im Belohnungssystem, nicht im Verstand – deshalb scheitern Vorsätze. Was wirkt, ist Verzögerung: Die 24-Stunden-Regel (bei Beträgen über CHF 50 eine Nacht warten) löscht die Mehrheit der Käufe von selbst.

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Psychologie

Lifestyle-Inflation: Warum mehr Lohn selten mehr Erspartes bringt – und die 50-Prozent-Regel dagegen

Kurz beantwortet: Lifestyle-Inflation heisst, dass die Ausgaben mit jedem Lohnsprung mitwachsen – das neue Normal frisst die Erhöhung auf. Die Gegenstrategie ist simpel: Von jeder Erhöhung fliessen ab dem ersten Monat 50 % automatisch ins Sparen.

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Psychologie

Geld-Glaubenssätze: Wie Sätze aus der Kindheit dein Budget steuern – und wie du sie umschreibst

Kurz beantwortet: Sätze wie «Geld ist knapp» oder «über Geld spricht man nicht» stammen meist aus der Kindheit und steuern das Verhalten bis heute. Sie zu erkennen ist der erste Schritt – wer sie benennt, kann prüfen, ob sie zur eigenen Lage noch passen.

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Psychologie

Angst vor dem Kontostand: Warum Vermeidung die Sorgen vergrössert – und der 3-Schritte-Ausstieg

Kurz beantwortet: Den Kontostand zu vermeiden verstärkt die Sorge, statt sie zu lindern – weil die Vorstellung fast immer schlimmer ist als die Zahl. Der Ausstieg beginnt mit einem Blick zu fester Uhrzeit und mit Zeitlimit. Und mit einer Liste aller offenen Beträge: Ihre Summe liegt typischerweise CHF 500 bis 1'000 unter dem, was befürchtet wurde.

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Psychologie

Die 30-Tage-Spar-Challenge: Ein Monat, der zeigt, wo dein Geld wirklich hingeht

Kurz beantwortet: 30 Tage lang jede Ausgabe erfassen und EINE einzige Regel befolgen – nichts Ungeplantes über CHF 20 ohne 24 Stunden Wartezeit. Kein Verzicht-Marathon, sondern ein Sichtbarkeits-Experiment mit eingebautem Aha-Effekt.

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Psychologie

Taschengeld richtig: Wie Kinder den Umgang mit Geld wirklich lernen (Richtwerte + 5 Regeln)

Kurz beantwortet: Kinder lernen Geld durch eigene Entscheidungen inklusive kleiner Fehlkäufe – nicht durch Vorträge. Bewährt: fixes Taschengeld ohne Bedingungen (Richtwert Budgetberatung: ab ca. CHF 1/Woche in der 1. Klasse, später CHF 30–80/Monat), volle Entscheidungsfreiheit, null Nachschub bei leerem Portemonnaie.

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Psychologie

Die Vergleichsfalle: Warum Social Media dein Budget sprengt – und der Ausweg

Kurz beantwortet: Der Feed zeigt fremde Höhepunkte neben deinem Alltag – ein Vergleich, der strukturell unfair ist. Finanziell wirkt er weniger über spontane Käufe als über die Verschiebung dessen, was als normaler Standard gilt.

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Psychologie

Schulden und Scham: Warum Schweigen teuer wird – und der erste Schritt raus

Kurz beantwortet: Scham führt zu Vermeidung, Vermeidung führt zu Mahngebühren und Betreibung – die Kosten des Schweigens sind höher als die des Hinschauens. Der erste Schritt ist immer derselbe: eine vollständige Liste aller Forderungen, dann eine kostenlose Budgetberatung.

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Psychologie

Der Paar-Kassensturz: 60 Minuten, die eure Finanzen für ein Jahr ordnen

Kurz beantwortet: Einmal jährlich setzen sich beide hin und klären vier Dinge – gemeinsame Fixkosten, Beitragsschlüssel, Sparziele, persönliche Freibeträge. Eine Stunde pro Jahr verhindert die meisten Geldkonflikte, weil Erwartungen ausgesprochen statt vermutet werden.

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Psychologie

Wie Kinder sparen lernen: Warum das Sparschwein schlägt, was Erwachsene tun

Kurz beantwortet: Kinder lernen den Umgang mit Geld durch eigene Entscheidungen bei kleinen Beträgen, nicht durch Erklärungen. Taschengeld ab dem Schulalter – als Richtwert rund CHF 1 pro Lebensjahr und Woche – schafft genau diesen Übungsraum.

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Psychologie

Geiz oder Sparsamkeit? Der Unterschied entscheidet, ob Sparen glücklich macht

Kurz beantwortet: Sparsamkeit ist zielgerichtet – man verzichtet auf Unwichtiges, um Wichtiges zu ermöglichen. Geiz ist reflexhaft und kostet oft mehr, weil billige Fehlkäufe, aufgeschobene Reparaturen und beschädigte Beziehungen teurer sind als die gesparte Differenz.

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Psychologie

Warum Budgets scheitern – und die Psychologie, mit der deins hält

Kurz beantwortet: Budgets scheitern selten am Rechnen und fast immer an drei psychologischen Fallen – zu viel Reibung, unrealistische Verbote und fehlende Rückmeldung. Wer diese drei entschärft, braucht keine eiserne Disziplin.

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Psychologie

Das Zahltag-Ritual: 15 Minuten pro Monat, die deine Finanzen verändern

Kurz beantwortet: Am Tag nach dem Lohneingang drei Dinge tun – zuerst sparen (Dauerauftrag), dann Fixkosten prüfen, dann den Rest bewusst freigeben. Dieses eine Ritual ersetzt tägliche Budget-Disziplin fast vollständig.

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Psychologie

Mentale Konten: Warum dein Hirn Geld in Töpfe sortiert – und wie du das für dich nutzt

Kurz beantwortet: Menschen behandeln Geld je nach «Topf» unterschiedlich – Ferienbudget wird verteidigt, Kontostand zerrinnt. Statt diesen Effekt zu bekämpfen, nutzt du ihn: klare Zweck-Töpfe machen Sparen fast automatisch.

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Psychologie

Über Geld reden in der Partnerschaft: Der 30-Minuten-Leitfaden ohne Streit

Kurz beantwortet: Ein strukturiertes Gespräch von 30 Minuten pro Quartal verhindert die meisten Geldkonflikte. Es beginnt nicht bei den Zahlen, sondern bei den Zielen – und erst danach bei der Frage, wer welchen Beitrag an gemeinsame Kosten von etwa CHF 3'000 im Monat leistet.

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Budgetieren

Budget erstellen in der Schweiz: Schritt für Schritt

Kurz beantwortet: Ein Schweizer Monatsbudget entsteht in drei Schritten – Nettoeinkommen erfassen, Fixkosten und Rückstellungen abziehen, den Rest bewusst verteilen. Bei CHF 6'000 netto sind typischerweise CHF 2'300 bis 2'800 Fixkosten, CHF 600 Rückstellungen und CHF 2'600 bis 3'100 frei verfügbar.

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Versicherung

Krankenkasse: So senkst du die Prämien legal

Kurz beantwortet: Die Grundversicherung ist in allen Kassen gesetzlich leistungsidentisch – nur die Prämie unterscheidet sich, je nach Kanton um mehrere hundert bis über CHF 2'000 im Jahr. Ein Kassenwechsel ist damit der grösste Sparhebel bei den Fixkosten, und er kostet nichts ausser einem Brief.

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Sparen

Säule 3a: Steuern sparen und fürs Alter vorsorgen

Kurz beantwortet: Die Säule 3a ist gebundene private Vorsorge, deren Einzahlung vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehbar ist. Bei einer vollen Einzahlung und 25 % Grenzsteuerbelastung spart das rund CHF 1'800 Steuern pro Jahr – das Geld ist dafür bis fünf Jahre vor dem Referenzalter gebunden.

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Sparen

Sparquote erhöhen: 9 Hebel, die wirklich wirken

Kurz beantwortet: Die wirksamsten Hebel sind die wenigen grossen, nicht die vielen kleinen. Ein Krankenkassenwechsel, eine Mietzinssenkung und ein Abo-Check bringen zusammen oft CHF 200 bis 400 im Monat – deutlich mehr als jeder Verzicht im Alltag, und ohne täglichen Willenseinsatz.

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Familie

Familienbudget: Überblick trotz vieler Ausgaben

Kurz beantwortet: Eine vierköpfige Familie in der Schweiz kommt auf CHF 7'000 bis 10'000 pro Monat inklusive Wohnen und Steuern. Der grösste variable Posten ist die externe Kinderbetreuung – sie entscheidet oft darüber, welches Pensum sich für beide Eltern rechnet.

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Sparen

Notgroschen: Wie viel Reserve du wirklich brauchst

Kurz beantwortet: Drei bis sechs Monatsausgaben – bei CHF 4'500 monatlichen Ausgaben also CHF 13'500 bis 27'000. Aufbauen lässt er sich in Stufen: zuerst ein Monatslohn, dann drei Monatsausgaben, dann der Rest. Wer die Stufen einzeln angeht, bricht seltener ab.

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Budgetieren

Schulden abbauen: Strukturierter Weg aus der Schuldenfalle

Kurz beantwortet: Zuerst die vollständige Liste – wem, wie viel, zu welchem Zins, bis wann. Danach alle Mindestraten sichern und den verbleibenden Betrag auf eine einzige Schuld konzentrieren. Bei CHF 12'000 Gesamtschuld und CHF 500 monatlich dauert der Abbau rund zweieinhalb Jahre.

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Budgetieren

Lebenshaltungskosten Schweiz: Womit du rechnen musst

Kurz beantwortet: Eine Einzelperson kommt in der Schweiz auf CHF 3'500 bis 4'500 pro Monat, eine vierköpfige Familie auf CHF 7'000 bis 10'000. Der grösste Regionalunterschied entsteht bei der Miete – zwischen Stadt und Land liegen bei gleicher Wohnungsgrösse oft CHF 800.

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Versicherung

Serafe: Die Radio- und TV-Abgabe richtig einplanen

Kurz beantwortet: Die Serafe-Abgabe für Radio und Fernsehen ist pro Haushalt geschuldet, unabhängig davon, ob Geräte vorhanden sind. Sie wird jährlich in Rechnung gestellt und beträgt aktuell CHF 335 pro Jahr, also rund CHF 28 im Monat.

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Mobilität

Was ein Auto in der Schweiz wirklich kostet

Kurz beantwortet: Ein Auto kostet in der Schweiz realistisch CHF 600 bis 900 pro Monat an Vollkosten – Wertverlust, Versicherung, Steuern, Treibstoff, Service, Reifen und Parkplatz zusammengerechnet. Der Wertverlust ist dabei der grösste und unsichtbarste Posten.

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Wohnen

Wie viel Miete kann ich mir leisten? Die Drittel-Regel mit Rechenbeispielen

Kurz beantwortet: Höchstens ein Drittel des Nettoeinkommens für die Bruttomiete – bei CHF 5'000 netto also rund CHF 1'650 inklusive Nebenkosten. Viele Verwaltungen wenden diese Regel bei der Bewerbung selbst an und sortieren darüber liegende Dossiers aus.

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Sparen

13. Monatslohn clever einsetzen

Kurz beantwortet: Der 13. Monatslohn ist aufgeschobener Lohn, kein Bonus – und er wird voll besteuert. Von CHF 6'000 brutto bleiben je nach Situation CHF 3'500 bis 4'500. Die verlässlichste Aufteilung: ein Drittel für Steuern, ein Drittel in ein Ziel, ein Drittel bewusst ausgeben.

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Budgetieren

Steuern zurücklegen: Nie wieder von der Rechnung überrascht

Kurz beantwortet: Ein Zwölftel der erwarteten Jahressteuer monatlich auf ein separates Konto – bei CHF 9'600 Steuern also CHF 800. Die Schweizer Steuerrechnung kommt als separate Forderung und nicht per Lohnabzug, und genau daran scheitern die meisten Haushaltsbudgets.

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Budgetieren

Versteckte Geldfresser finden und stoppen

Kurz beantwortet: Die grössten versteckten Posten sind laufende Abos, überflüssige Versicherungen und Kleinbeträge im Alltag. Fünf Abos zu je CHF 15 sind CHF 900 im Jahr, CHF 8 tägliche Kleinausgaben sind CHF 2'900 – zusammen mehr als die meisten vermuten.

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Familie

Budget als Paar: Gemeinsam statt gegeneinander

Kurz beantwortet: Das verbreitetste Modell ist das Drei-Konten-Modell – ein Gemeinschaftskonto für gemeinsame Fixkosten, zwei persönliche Konten für den Rest. Bei ungleichen Einkommen wird anteilig eingezahlt: bei CHF 6'000 und CHF 4'000 im Verhältnis 60 zu 40.

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Familie

Sparen mit Kindern: Realistisch und ohne Verzicht

Kurz beantwortet: Mit Kindern sinkt die Sparquote fast zwangsläufig – realistisch sind 5 bis 10 % statt 15 bis 20 %. Wichtiger als die Höhe ist, dass überhaupt weiter gespart wird: Eine Unterbrechung von zehn Jahren kostet über den Zinseszins mehr als eine halbierte Rate.

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Sparen

Reisebudget planen: Ferien ohne Schuldenkater

Kurz beantwortet: Das Jahresferienbudget durch zwölf teilen und monatlich zurücklegen – bei CHF 3'600 Ferienbudget also CHF 300 im Monat. So ist die Reise bezahlt, bevor sie stattfindet, und die Kreditkartenabrechnung im September bleibt aus.

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Budgetieren

Inflation: Was sie für dein Budget bedeutet

Kurz beantwortet: Bei 1,5 Prozent Teuerung verliert Geld in zehn Jahren rund 14 Prozent an Kaufkraft – aus CHF 10'000 werden real etwa CHF 8'600 von heute. Für kurzfristige Reserven ist das kein Problem, für langfristig liegendes Kontogeld schon.

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Wohnen

Erste eigene Wohnung: Das Budget für den Auszug

Kurz beantwortet: Für die erste eigene Wohnung brauchst du einmalig CHF 5'000 bis 9'000 – Kaution von bis zu drei Monatsmieten, Möbel, Umzug und Anschlussgebühren. Laufend gilt die Drittel-Regel: höchstens ein Drittel des Nettoeinkommens für die Bruttomiete.

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Sparen

Weihnachtsbudget: Festtage ohne Januar-Loch

Kurz beantwortet: Schweizer Haushalte geben für Weihnachten im Schnitt CHF 500 bis 1'000 aus – Geschenke, Essen, Reisen und Dekoration zusammen. Ein Zwölftel davon monatlich zurückgelegt sind CHF 40 bis 85 und machen das Januar-Loch überflüssig.

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Wohnen

Umzug in der Schweiz: Kosten und Budget

Kurz beantwortet: Ein Umzug innerhalb der Schweiz kostet je nach Aufwand CHF 1'500 bis 4'000 – Zügelfirma, Endreinigung mit Abnahmegarantie und Neuanschaffungen. Der eigentliche Engpass ist die Überschneidung: Die neue Kaution ist fällig, bevor die alte frei wird.

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Budgetieren

Haushaltsbuch führen: digital statt Zettelchaos

Kurz beantwortet: Ein Haushaltsbuch braucht 10 bis 15 Kategorien und rund zehn Minuten pro Woche. Der Nutzen entsteht nicht durch das Erfassen, sondern durch den monatlichen Blick darauf – wer nur erfasst und nie auswertet, hat Aufwand ohne Ertrag.

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Budgetieren

Fixkosten senken: die grössten Hebel in der Schweiz

Kurz beantwortet: Die drei grössten Hebel sind Krankenkasse, Miete und Versicherungen. Ein Kassenwechsel bringt je nach Kanton mehrere hundert bis über CHF 2'000 im Jahr, eine Mietzinssenkung bei CHF 1'800 Nettomiete rund CHF 600 – beides für je etwa eine Stunde Aufwand.

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Budgetieren

Abos & Verträge: unnötige Kosten finden und kündigen

Kurz beantwortet: Fünf laufende Abos zu je CHF 15 sind CHF 900 im Jahr – oft für Dienste, von denen zwei regelmässig genutzt werden. Der zuverlässigste Weg, sie zu finden: Kontoauszüge der letzten zwölf Monate nach wiederkehrenden Belastungen durchsehen.

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Sparen

Beim Lebensmittel-Einkauf sparen – ohne Verzicht

Kurz beantwortet: Ein Einpersonenhaushalt gibt in der Schweiz rund CHF 400 bis 550 pro Monat für Lebensmittel aus, eine vierköpfige Familie CHF 1'000 bis 1'400. Der grösste einzelne Hebel ist nicht die Wahl des Ladens, sondern die Reduktion von weggeworfenen Lebensmitteln.

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Sparen

Sparkonto, Säule 3a oder anlegen?

Kurz beantwortet: Es hängt am Zeithorizont. Unter drei Jahren gehört Geld aufs Sparkonto, für die Altersvorsorge in die Säule 3a mit ihrem Steuerabzug, und für freie Ziele über zehn Jahre kommen Anlagen infrage. Die drei schliessen sich nicht aus – die Reihenfolge ist entscheidend.

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Sparen

Pensionskasse (2. Säule) verstehen

Kurz beantwortet: Die Pensionskasse ist die zweite Säule und soll zusammen mit der AHV rund 60 Prozent des letzten Lohns erreichen. Versichert wird aber nicht der ganze Lohn, sondern nur der Teil über dem Koordinationsabzug – bei kleinen Pensen ein erheblicher Unterschied.

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Budgetieren

Steuererklärung: Abzüge, die du nicht vergessen darfst

Kurz beantwortet: Die am häufigsten vergessenen Abzüge sind Weiterbildungskosten, Kinderbetreuung, Krankheitskosten über dem Selbstbehalt und Spenden. Bei CHF 3'000 übersehenen Abzügen und 25 Prozent Grenzsteuerbelastung sind das rund CHF 750 zu viel bezahlte Steuern.

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Budgetieren

Quellensteuer in der Schweiz verstehen

Kurz beantwortet: Die Quellensteuer wird direkt vom Lohn abgezogen und betrifft Personen ohne Niederlassungsbewilligung. Der Tarif enthält pauschale Abzüge – wer darüber hinaus erhebliche Abzüge hat, etwa CHF 7'000 Säule 3a, sollte eine nachträgliche ordentliche Veranlagung prüfen.

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Budgetieren

Handy- & Internet-Abo: günstiger werden

Kurz beantwortet: Schweizer Haushalte zahlen für Handy und Internet zusammen häufig CHF 100 bis 180 im Monat, obwohl vergleichbare Leistungen ab rund CHF 60 zu haben sind. Der grösste Hebel ist ein Anruf beim bestehenden Anbieter mit einer Konkurrenzofferte.

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Versicherung

Versicherungen prüfen & optimieren

Kurz beantwortet: Notwendig sind Krankenkasse, Privathaftpflicht und – als Mieterin – die Hausratversicherung. Alles andere gehört geprüft. Ein Schweizer Haushalt zahlt für Versicherungen häufig CHF 150 bis 300 im Monat, mit erheblichem Doppelspurigkeitspotenzial.

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Familie

Studium finanzieren in der Schweiz

Kurz beantwortet: Ein Studium kostet in der Schweiz je nach Wohnsituation CHF 1'800 bis 2'600 pro Monat. Finanziert wird es typischerweise aus einer Kombination von Elternbeitrag, Nebenjob und – häufiger als angenommen – kantonalen Stipendien.

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Wohnen

Nebenkostenabrechnung verstehen

Kurz beantwortet: Nebenkosten dürfen nur verrechnet werden, wenn sie im Mietvertrag ausdrücklich und einzeln aufgeführt sind. Typisch sind CHF 150 bis 300 pro Monat. Reparaturen, Verwaltungshonorare und Amortisationen gehören nicht dazu – sie sind mit dem Nettomietzins abgegolten.

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Wohnen

Fürs Eigenheim sparen: Eigenkapital aufbauen

Kurz beantwortet: Für Wohneigentum brauchst du mindestens 20 Prozent Eigenkapital, davon mindestens die Hälfte aus eigenen Mitteln ohne Pensionskassengeld. Bei einem Kaufpreis von CHF 900'000 sind das CHF 180'000, davon CHF 90'000 hart.

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Budgetieren

Kreditkarte oder Debitkarte? Kosten im Vergleich

Kurz beantwortet: Die Debitkarte belastet das Konto sofort und ist meist im Kontopaket enthalten. Die Kreditkarte schiebt die Belastung auf, kostet oft CHF 50 bis 150 Jahresgebühr und wird teuer, wenn die Rechnung nicht vollständig beglichen wird – Teilzahlungszinsen liegen im zweistelligen Prozentbereich.

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Budgetieren

Finanzieller Engpass: die ersten Schritte

Kurz beantwortet: Zuerst Übersicht schaffen, dann priorisieren, dann kommunizieren. Existenzsichernde Zahlungen – Miete, Krankenkasse, Strom – kommen vor allem anderen. Wer sich vor Fristablauf meldet, bekommt fast immer eine Ratenvereinbarung; wer wartet, zahlt CHF 20 bis 50 Mahngebühr pro Rechnung und danach Betreibungskosten.

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Budgetieren

Impulskäufe vermeiden

Kurz beantwortet: Die wirksamste Massnahme ist Zeit zwischen Impuls und Kauf – eine 48-Stunden-Regel für alles über CHF 100. Ein grosser Teil der Kaufimpulse überlebt diese Frist nicht, und was überlebt, war meist eine gute Idee.

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Sparen

Die 52-Wochen-Spar-Challenge

Kurz beantwortet: In Woche 1 legst du CHF 1 zurück, in Woche 2 CHF 2, bis Woche 52 mit CHF 52 – zusammen CHF 1'378 im Jahr. Der Haken der klassischen Variante: Die teuersten Wochen fallen in den Dezember, den ohnehin teuersten Monat.

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Sparen

Geld anlegen für Anfänger (Schweiz)

Kurz beantwortet: Vor der ersten Anlage stehen zwei Bedingungen – ein Notgroschen von drei bis sechs Monatsausgaben und keine teuren Schulden. Danach gilt: breit gestreut, kostengünstig, langfristig. Bei Gebühren macht ein halber Prozentpunkt über zwanzig Jahre einen erheblichen Unterschied.

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Budgetieren

Budget zum Jahreswechsel überprüfen

Kurz beantwortet: Der Jahreswechsel ist der einzige Zeitpunkt, an dem fast alle grossen Posten gleichzeitig überprüfbar sind – neue Krankenkassenprämie, angepasste Miete, neue Abo-Preise und die Steuerrückstellung fürs kommende Jahr. Eine Stunde im Januar ersetzt zwölf Monate Nachjustieren.

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Sparen

Cashback & Rabatte sinnvoll nutzen

Kurz beantwortet: Cashback und Punkteprogramme bringen typischerweise 0,3 bis 1 Prozent des Umsatzes zurück – bei CHF 2'000 monatlichen Kartenausgaben also CHF 6 bis 20. Der Betrag ist real, aber klein genug, dass er nie ein Kaufargument sein sollte.

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Wohnen

Mietzinssenkung verlangen: So holst du dir bei Referenzzins 1.25 % mehrere hundert Franken pro Jahr zurück

Kurz beantwortet: Wer die letzte Senkung des Referenzzinssatzes noch nicht geltend gemacht hat, kann pro Viertelprozentpunkt rund 2.91 % tiefere Nettomiete verlangen – bei CHF 1'800 Nettomiete sind das etwa CHF 52 im Monat oder CHF 629 im Jahr. Der Haken: Es passiert nichts von selbst. Du musst schriftlich ein Herabsetzungsbegehren stellen, und zwar rechtzeitig vor dem nächsten Kündigungstermin.

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Wohnen

Referenzzinssatz einfach erklärt: die wichtigste Zahl im Schweizer Mietrecht

Kurz beantwortet: Der hypothekarische Referenzzinssatz liegt bei 1.25 % und ist der gesetzliche Massstab für alle Mietzinsanpassungen bei laufenden Verträgen. Er wird vom Bundesamt für Wohnungswesen quartalsweise publiziert und auf den nächsten Viertelprozentwert gerundet – und genau diese Rundung entscheidet, ob deine Miete sinken darf.

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Wohnen

Mietzinserhöhung anfechten: die 30-Tage-Frist, die niemand verpassen darf

Kurz beantwortet: Eine Mietzinserhöhung ist nur gültig, wenn sie auf dem amtlichen kantonalen Formular angekündigt, begründet und mindestens zehn Tage vor Beginn der Kündigungsfrist zugestellt wird. Fehlt eines dieser Elemente, ist die Erhöhung nichtig. Anfechten musst du innert 30 Tagen ab Erhalt – danach gilt sie, auch wenn sie missbräuchlich war.

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Wohnen

Nebenkostenabrechnung prüfen: die fünf Fehler, die am häufigsten Geld kosten

Kurz beantwortet: Nebenkosten dürfen nur verrechnet werden, wenn sie im Mietvertrag ausdrücklich und einzeln aufgeführt sind – eine Pauschalformel wie «Nebenkosten gemäss Abrechnung» genügt nicht. Bei typischen Nebenkosten von CHF 150–300 im Monat lohnt sich die Prüfung: Verwaltungskosten für die Abrechnung selbst, Reparaturen und Amortisationen gehören nicht hinein.

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Wohnen

Mietkaution zurückbekommen: warum das Geld nach einem Jahr automatisch dir gehört

Kurz beantwortet: Die Mietkaution beträgt höchstens drei Monatsmieten – bei CHF 1'800 also maximal CHF 5'400 – und liegt auf einem Sperrkonto auf deinen Namen. Meldet die Vermieterschaft innert eines Jahres nach Mietende keinen Anspruch und leitet kein Verfahren ein, kannst du die Freigabe allein bei der Bank verlangen.

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Wohnen

Wohnungsübergabe: normale Abnutzung oder Schaden? Die Lebensdauertabelle entscheidet

Kurz beantwortet: Für normale Abnutzung haftest du nicht – dafür bezahlst du bereits Miete. Entscheidend ist die Lebensdauer des betroffenen Bauteils: Ein Teppich mit einer Lebensdauer von zehn Jahren, der nach acht Jahren beschädigt wird, ist nur noch zu einem Fünftel zu entschädigen. Dieser Zeitwertgedanke reduziert Forderungen bei der Übergabe oft um mehr als die Hälfte.

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Wohnen

Untermiete und Airbnb: was erlaubt ist – und wann es die Wohnung kostet

Kurz beantwortet: Untervermieten ist erlaubt, aber nur mit Zustimmung der Vermieterschaft, und die darf nur aus drei gesetzlichen Gründen verweigert werden. Wer ohne Zustimmung untervermietet oder einen missbräuchlichen Aufschlag verlangt, riskiert die ausserordentliche Kündigung – das ist der teuerste Fehler in diesem ganzen Themenfeld.

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Wohnen

Kaufen oder mieten? Die Rechnung ändert sich ab 2029 grundlegend

Kurz beantwortet: Ab dem 1. Januar 2029 entfällt die Besteuerung des Eigenmietwerts auf selbstbewohntem Wohneigentum – gleichzeitig fallen die Abzüge für Unterhaltskosten und Schuldzinsen weitgehend weg. Für Neukäufer mit wenig Unterhalt und tiefer Hypothek verbessert sich die Rechnung, für hochverschuldete Eigentümer mit sanierungsbedürftiger Liegenschaft verschlechtert sie sich.

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Wohnen

Hypothek verlängern: Saron oder Festhypothek – die Entscheidung aus Budgetsicht

Kurz beantwortet: Die Frage ist nicht, welche Variante über die Laufzeit billiger ist – das weiss niemand im Voraus. Die Frage ist, wie viel Zinsschwankung dein Haushaltsbudget aushält. Wer eine Verdoppelung des Zinssatzes nicht ohne Einschnitte verkraftet, kauft mit der Festhypothek Planbarkeit, und die ist ihren Aufpreis wert.

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Wohnen

Direkte oder indirekte Amortisation – und was die Abschaffung des Eigenmietwerts daran ändert

Kurz beantwortet: Bei der direkten Amortisation sinkt die Hypothek laufend, bei der indirekten zahlst du stattdessen in die Säule 3a ein und tilgst später in einem Zug. Der klassische Vorteil der indirekten Variante beruhte auf dem Zusammenspiel von Schuldzinsabzug und Eigenmietwert – genau dieses Zusammenspiel entfällt ab 2029.

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Wohnen

Kündigung wegen Sanierung: deine Rechte und die drei Fristen, die zählen

Kurz beantwortet: Eine Kündigung wegen Sanierung ist zulässig, wenn die Arbeiten mit bewohnten Räumen nicht sinnvoll durchführbar sind – ein blosser Renovationswunsch genügt nicht. Du kannst die Kündigung innert 30 Tagen anfechten und unabhängig davon eine Erstreckung des Mietverhältnisses von bis zu vier Jahren verlangen.

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Ruhestand

13. AHV-Rente: Wie viel im Dezember 2026 kommt – und was du damit sinnvoll machst

Kurz beantwortet: Im Dezember 2026 wird die 13. AHV-Altersrente zum ersten Mal ausbezahlt – automatisch, ohne Antrag, zusammen mit der Dezemberrente. Sie entspricht einem Zwölftel (8.33 %) der im Jahr tatsächlich bezogenen Altersrenten: bei der Maximalrente rund CHF 2’520, bei der Minimalrente rund CHF 1’260.

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Ruhestand

13. AHV-Rente versteuern: Warum die Steuerrechnung erst ein Jahr später steigt

Kurz beantwortet: Die 13. AHV-Rente ist gewöhnliches steuerbares Einkommen – es gibt keinen Sondertarif und keine Befreiung. Weil sie das Jahreseinkommen um rund 8.33 % erhöht, steigt die Steuerrechnung spürbar; sie kommt aber erst mit der Veranlagung des Folgejahres.

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Ruhestand

13. AHV-Rente und Ergänzungsleistungen: Die volle Zahlung bleibt – ohne Kürzung

Kurz beantwortet: Wer Ergänzungsleistungen bezieht, erhält die 13. AHV-Rente vollständig zusätzlich – sie wird bei der EL-Berechnung nicht als Einnahme angerechnet und führt zu keiner Kürzung. Das war politisch ausdrücklich so gewollt, damit die Aufbesserung genau dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

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Ruhestand

Abstimmung vom 29. November 2026: Worüber entschieden wird – und worüber nicht

Kurz beantwortet: Am 29. November 2026 wird nicht über die 13. AHV-Rente selbst abgestimmt – die ist beschlossen und wird im Dezember 2026 erstmals ausbezahlt. Zur Abstimmung steht ausschliesslich ihre Teilfinanzierung: eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte ab 2028.

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Ruhestand

Das Rentnerbudget in Zahlen: Was von AHV und Pensionskasse übrig bleibt

Kurz beantwortet: Die AHV allein deckt die Lebenshaltungskosten fast nirgends – sie liegt zwischen CHF 1’260 und CHF 2’520 im Monat, bei Ehepaaren plafoniert auf CHF 3’780. Zusammen mit der Pensionskasse erreichen die meisten Haushalte 50 bis 70 Prozent des letzten Erwerbseinkommens. Die Ausgaben sinken aber nicht im gleichen Mass.

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Ruhestand

Das erste Rentenjahr: Der Einkommensknick kommt schneller als die Anpassung

Kurz beantwortet: Im ersten Ruhestandsjahr trifft ein plötzlich tieferes Einkommen auf Ausgaben, die noch dem alten Lebensstandard folgen. Dazu kommt eine Besonderheit, die viele überrascht: Die Steuerrechnung des ersten Rentenjahres beruht noch auf dem letzten vollen Erwerbseinkommen.

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Ruhestand

Pensionierung vorbereiten: Die Checkliste für die letzten fünf Jahre

Kurz beantwortet: Die wirksamsten Entscheidungen fallen fünf Jahre vor der Pensionierung, nicht im letzten Monat. Zwei Fristen sind dabei nicht verhandelbar: Der Kapitalbezug der Pensionskasse muss je nach Reglement ein bis drei Jahre vorher angemeldet werden, und ein Einkauf entfaltet seine Steuerwirkung nur, wenn danach drei Jahre kein Kapitalbezug erfolgt.

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Ruhestand

Frühpensionierung: Die doppelte Rechnung, die den Ausschlag gibt

Kurz beantwortet: Frühpensionierung kostet zweimal – die AHV-Rente wird lebenslang um rund 6.8 % pro Jahr gekürzt, und gleichzeitig fehlen die Beitragsjahre, die sie erhöht hätten. Dazu kommt die Überbrückung bis zum Referenzalter, die vollständig aus eigenem Vermögen zu finanzieren ist.

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Ruhestand

Teilpensionierung: Der gleitende Ausstieg, den seit AHV 21 jede Pensionskasse anbieten muss

Kurz beantwortet: Seit der AHV-21-Reform kann die AHV-Rente zwischen 20 und 80 Prozent teilweise vorbezogen oder aufgeschoben werden, und alle Pensionskassen müssen eine Teilpensionierung zwischen 63 und 70 ermöglichen. Das reduziert Rentenkürzungen, erhält Beitragsjahre und verteilt Kapitalbezüge über mehrere Steuerjahre.

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Ruhestand

Ergänzungsleistungen: Ein Rechtsanspruch, den viele Berechtigte nie geltend machen

Kurz beantwortet: Ergänzungsleistungen decken die Differenz zwischen anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen, wenn AHV oder IV zusammen mit dem übrigen Einkommen nicht zum Leben reichen. Sie sind ein gesetzlicher Anspruch, keine Sozialhilfe – sie müssen nicht zurückgezahlt werden, und der Bezug führt zu keinem Eintrag irgendwo.

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Ruhestand

Budget nach dem Tod des Partners: Was sich finanziell ändert – und was Zeit hat

Kurz beantwortet: Nach dem Tod eines Ehepartners fällt dessen Rente weg, während die Fixkosten der Wohnung weitgehend bleiben. Die Witwen- oder Witwerrente der AHV beträgt 80 Prozent der Altersrente, die dem Verstorbenen zugestanden hätte – und für Ehepaare entfällt die Plafonierung, was die eigene Rente erhöht.

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Generationen

Für die Enkel sparen: Was wirklich ankommt – und warum das Konto der kleinere Teil ist

Kurz beantwortet: Ein Sparkonto auf den Namen des Enkelkindes gehört rechtlich dem Kind und steht ihm mit 18 zur freien Verfügung. Wer das nicht will, spart auf eigenen Namen und übergibt bewusst. Der grössere Beitrag ist ohnehin ein anderer: die Weitergabe von Wissen über Geld, das in der Schule nicht vorkommt.

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Generationen

Erbvorbezug: Zu Lebzeiten weitergeben, ohne sich selbst zu gefährden

Kurz beantwortet: Ein Erbvorbezug ist eine Zuwendung zu Lebzeiten, die bei der späteren Erbteilung angerechnet wird. Er hilft dort, wo Geld im Leben der Kinder gebraucht wird und nicht dreissig Jahre später – aber er darf die eigene Altersvorsorge nicht antasten, weil er bei Ergänzungsleistungen als Vermögensverzicht weitergerechnet wird.

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Geld & Psychologie

«Jetzt kaufen, später zahlen»: Warum Klarna und Ratenkauf so gut funktionieren

Kurz beantwortet: Ratenkauf-Angebote sind nicht deshalb erfolgreich, weil Leute schlecht rechnen, sondern weil sie den Moment der Zahlung vom Moment des Kaufs trennen. Der Kauf fühlt sich dadurch gratis an. Teuer wird es erst, wenn mehrere Raten gleichzeitig laufen – dann kommen Mahngebühren von CHF 20 bis 50 pro Rechnung dazu.

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Geld & Psychologie

TWINT, Karte, Handy: Warum bargeldlos mehr kostet – und was dagegen hilft

Kurz beantwortet: Bargeldlos zahlen fühlt sich weniger nach Ausgeben an als Scheine hinzulegen – das ist kein Vorurteil, sondern gut belegt. Der Effekt ist nicht dramatisch, aber stetig: Wer CHF 8 im Tag beiläufig ausgibt, ohne es zu merken, kommt auf rund CHF 2'900 im Jahr.

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Geld & Psychologie

Der Gratismonat: Wie aus «unverbindlich testen» ein Jahresabo wird

Kurz beantwortet: Der Gratismonat rechnet damit, dass du das Kündigen vergisst – und er ist so gebaut, dass Vergessen wahrscheinlich ist. Fünf laufende Abos zu je CHF 15 sind CHF 900 im Jahr, oft für Dienste, die zwei davon regelmässig genutzt werden.

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Geld & Psychologie

Finfluencer: Wie du erkennst, ob jemand dich informiert oder dir etwas verkauft

Kurz beantwortet: Finanztipps auf Social Media sind nicht per se schlecht – aber sie sind fast nie kostenlos. Bezahlt wird über Affiliate-Links, Werbekooperationen oder eigene Produkte. Vier Prüffragen reichen, um die brauchbaren von den verkaufenden Inhalten zu trennen.

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Geld & Psychologie

Krypto und die Angst, etwas zu verpassen: Was dabei mit deinem Kopf passiert

Kurz beantwortet: Die stärkste Kraft bei Kryptoentscheidungen ist selten Analyse, sondern die Angst, zu spät zu kommen. Diese Seite bewertet keine Anlage – sie beschreibt die Mechanik, die dazu führt, dass Leute genau dann kaufen, wenn schon alle darüber reden.

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Geld & Psychologie

Der Feed als Preisschild: Wie Vergleiche das Budget verschieben

Kurz beantwortet: Dein Feed zeigt dir nicht das Leben deiner Bekannten, sondern deren Höhepunkte – und stellt sie neben dein Alltagsgefühl. Der Vergleich ist deshalb strukturell unfair, und er verschiebt still, was du als normalen Lebensstandard empfindest.

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Geld & Psychologie

Warum Bestellen besser wirkt als Auspacken

Kurz beantwortet: Der stärkste Moment beim Onlineshopping ist nicht das Paket, sondern der Klick auf «Bestellen» – die Vorfreude wirkt stärker als das Produkt. Deshalb funktionieren Shops mit sehr günstigen Artikeln so gut: Sie verkaufen den Moment, nicht die Ware.

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Geld & Psychologie

Ingame-Käufe: Warum die Spielwährung zwischen dir und dem Preis steht

Kurz beantwortet: Spielwährungen existieren, damit du den Preis nicht siehst. 1'000 Coins für CHF 9.90 sagt dir nichts über den Wert eines Gegenstands, der 800 Coins kostet – und genau das ist der Zweck. Bei Lootboxen kommt eine Zufallsmechanik dazu, die dem Aufbau von Glücksspiel entspricht.

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Einstieg

Das erste eigene Konto: Was sich mit 18 ändert und worauf es ankommt

Kurz beantwortet: Mit 18 endet bei den meisten Banken das kostenlose Jugendkonto – oft schleichend, mit Gebühren zwischen CHF 3 und 10 im Monat. Das sind bis zu CHF 120 im Jahr für etwas, das vorher gratis war und bei mehreren Anbietern immer noch gratis ist.

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Einstieg

Das erste eigene Auto: Warum der Kaufpreis der kleinere Teil ist

Kurz beantwortet: Ein günstiges Occasionsauto kostet im Betrieb oft mehr als ein teures – und die Versicherung ist bei Neulenkenden der grösste Posten. Realistisch liegen die Vollkosten für Fahranfängerinnen bei CHF 600 bis 1'000 im Monat, unabhängig davon, ob der Wagen CHF 3'000 oder CHF 15'000 gekostet hat.

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Einstieg

RS und Zivildienst: Was die Erwerbsersatzordnung deckt – und was nicht

Kurz beantwortet: Während Militär- oder Zivildienst zahlt die Erwerbsersatzordnung 80 Prozent des durchschnittlichen Erwerbseinkommens, mit einem Mindest- und einem Höchstbetrag. Für Studierende und Personen ohne vorheriges Einkommen greift der Mindestansatz – und der deckt laufende Fixkosten oft nicht.

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Einstieg

Nebenjob im Studium: Ab wann Steuern und AHV fällig werden

Kurz beantwortet: Ab dem vollendeten 17. Altersjahr sind Erwerbseinkommen AHV-pflichtig, und ab 18 bekommst du eine eigene Steuererklärung – unabhängig davon, wie wenig du verdienst. Sie einzureichen lohnt sich auch bei kleinem Lohn: Ohne Erklärung wirst du nach Ermessen eingeschätzt, meist zu hoch.

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Einstieg

Auslandssemester: Die Kosten, die im Erfahrungsbericht fehlen

Kurz beantwortet: Die Studiengebühren sind bei Austauschprogrammen oft der kleinste Posten – Kaution, Anreise, Versicherung und die höheren Lebenshaltungskosten am Zielort machen den Grossteil aus. Rechne mit einem einmaligen Puffer von CHF 2'000 bis 4'000 zusätzlich zu den laufenden Kosten.

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Einstieg

Zwischenjahr finanzieren: Wie viel du brauchst und was dabei weiterläuft

Kurz beantwortet: Ein Zwischenjahr scheitert selten am fehlenden Plan, sondern an den Fixkosten, die weiterlaufen. Krankenkassenprämie und AHV-Mindestbeitrag fallen auch ohne Einkommen an – wer den Bedarf vorher rechnet, kommt ohne Schulden durch.

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Geld & Psychologie

Die Anzeichen, die man selbst zuletzt bemerkt

Kurz beantwortet: Schulden entstehen selten durch eine grosse Fehlentscheidung, sondern durch eine Reihe kleiner, die einzeln vernünftig aussahen. Die Warnzeichen sind bekannt und gut erkennbar – und je früher jemand hinschaut, desto einfacher ist die Sache zu lösen. Beratung ist in der Schweiz kostenlos und vertraulich, auch für Minderjährige.

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Lebensphasen

Budget als Alleinerziehende: Warum die Fixkosten nicht mitschrumpfen

Kurz beantwortet: Ein Einelternhaushalt trägt fast dieselben Fixkosten wie ein Haushalt mit zwei Erwachsenen – Miete, Krankenkasse und Strom halbieren sich nicht. Bei CHF 1'900 Miete und CHF 700 Prämien für Mutter und Kind sind das CHF 2'600 im Monat, bevor irgendetwas gegessen ist. Das ist keine Frage der Disziplin, sondern der Struktur.

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Lebensphasen

Alimente: Wie der Unterhalt berechnet wird und was bei Nichtzahlung passiert

Kurz beantwortet: Kinderunterhalt umfasst Barunterhalt und Betreuungsunterhalt – der zweite deckt ab, dass der betreuende Elternteil weniger verdienen kann. Zahlt der pflichtige Teil nicht, bevorschussen die meisten Kantone den Kinderunterhalt und übernehmen das Inkasso. Das ist der wichtigste Punkt dieser Seite.

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Lebensphasen

Familienzulagen: Wer sie bekommt und warum sie manchmal ausbleiben

Kurz beantwortet: Familienzulagen sind ein Bundesminimum mit kantonalen Aufschlägen – Kinderzulage bis zur Volljährigkeit, Ausbildungszulage darüber hinaus bis höchstens 25. Sie werden nicht automatisch ausgerichtet: Es braucht einen Antrag über den Arbeitgeber, und pro Kind wird nur einmal bezahlt.

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Vorsorge

Vorsorgelücke bei Teilzeit: Wie der Koordinationsabzug kleine Pensen benachteiligt

Kurz beantwortet: Die Pensionskasse versichert nicht den ganzen Lohn, sondern nur den Teil über dem Koordinationsabzug – und dieser Abzug ist ein fixer Betrag. Bei einem Jahreslohn unter CHF 22’680 entsteht gar keine Pensionskassenpflicht. Zwei Halbtagsstellen bei zwei Arbeitgebern können deshalb ganz ohne Pensionskasse bleiben, obwohl sie zusammen ein volles Pensum ergeben.

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Vorsorge

AHV-Beitragslücken: Warum 5 Jahre die entscheidende Zahl sind

Kurz beantwortet: Jedes fehlende Beitragsjahr kürzt die spätere AHV-Rente um rund 2,3 Prozent – dauerhaft. Nachzahlen lässt sich nur 5 Jahre rückwirkend. Wer eine Lücke aus dem Jahr davor entdeckt, kann nichts mehr tun, und der Auszug aus dem individuellen Konto ist kostenlos.

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Vorsorge

Erziehungs- und Betreuungsgutschriften: CHF 45’360 pro Jahr – aber nur eine davon kommt automatisch

Kurz beantwortet: Beide Gutschriften erhöhen dein für die AHV-Rente massgebendes Einkommen um CHF 45’360 pro Jahr. Der entscheidende Unterschied liegt im Verfahren: Die Erziehungsgutschrift für Kinder unter 16 kommt automatisch, die Betreuungsgutschrift für pflegebedürftige Angehörige muss JÄHRLICH beantragt werden – sonst ist sie weg.

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Lebensphasen

Wiedereinstieg nach der Familienpause: Die Rechnung, die vor der Bewerbung kommt

Kurz beantwortet: Ob sich ein Wiedereinstieg lohnt, entscheidet nicht der Bruttolohn, sondern was nach Betreuungskosten, Steuerprogression und wegfallenden Subventionen übrig bleibt. Bei einem 50-Prozent-Pensum kann dieser Rest überraschend klein sein – und trotzdem ist die Entscheidung fast immer richtig, weil sie die Vorsorge betrifft.

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Lebensphasen

Konkubinat absichern: Was ohne Trauschein nicht automatisch gilt

Kurz beantwortet: Im Konkubinat gibt es keinen gesetzlichen Erbanspruch, keine AHV-Witwenrente und keinen Vorsorgeausgleich bei Trennung. Was verheiratete Paare automatisch haben, müssen unverheiratete aktiv regeln – mit Testament, Vorsorgeauftrag und Begünstigungserklärung bei der Pensionskasse.

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Lebensphasen

Das Drei-Konten-Modell: Gemeinsam wirtschaften, ohne alles zu teilen

Kurz beantwortet: Ein Gemeinschaftskonto für die gemeinsamen Fixkosten, zwei persönliche Konten für den Rest. Beide zahlen anteilig zum Einkommen ins gemeinsame Konto ein – bei CHF 6'000 und CHF 4'000 Einkommen also im Verhältnis 60 zu 40. Das löst die häufigsten Geldkonflikte, ohne dass jemand Rechenschaft ablegen muss.

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Lebensphasen

Vorsorgeausgleich bei Scheidung: Was geteilt wird und was nicht

Kurz beantwortet: Das während der Ehe geäufnete Pensionskassenguthaben wird bei einer Scheidung hälftig geteilt – unabhängig davon, wer es angespart hat. Massgebend ist der Zeitpunkt der Einleitung des Scheidungsverfahrens, nicht der Trennung. Diese Unterscheidung kann mehrere zehntausend Franken ausmachen.

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Lebensphasen

Angehörige pflegen: Welche Entschädigungen es gibt – und welche man beantragen muss

Kurz beantwortet: Wer Angehörige pflegt, kann über drei Wege entschädigt werden – Anstellung bei einer Spitex-Organisation, Hilflosenentschädigung der betreuten Person und die AHV-Betreuungsgutschrift. Keiner davon läuft automatisch, und die Betreuungsgutschrift verfällt sogar jährlich, wenn sie nicht geltend gemacht wird.

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Lebensphasen

Sandwich-Generation: Wenn Kinder und Eltern gleichzeitig Unterstützung brauchen

Kurz beantwortet: Zwischen 45 und 60 fallen häufig drei Dinge zusammen – Kinder in Ausbildung, Eltern mit Betreuungsbedarf und die eigenen entscheidenden Vorsorgejahre. Die eigene Altersvorsorge ist dabei der Posten, der als Erstes gekürzt wird, und der einzige, der sich später kaum nachholen lässt.

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