Ratgeber: Budget, Sparen & Finanzen in der Schweiz
Praktische Tipps und Anleitungen rund um Budget, Sparen, Krankenkasse, Säule 3a und Steuern – mit echtem Schweizer Bezug.
Impulskäufe stoppen: Die 24-Stunden-Regel und 4 weitere Tricks, die wirklich wirken
Kurz beantwortet: Impulskäufe entstehen im Belohnungssystem, nicht im Verstand – deshalb scheitern Vorsätze. Was wirkt, ist Verzögerung: Die 24-Stunden-Regel (bei Beträgen über CHF 50 eine Nacht warten) löscht die Mehrheit der Käufe von selbst.
Weiterlesen →Lifestyle-Inflation: Warum mehr Lohn selten mehr Erspartes bringt – und die 50-Prozent-Regel dagegen
Kurz beantwortet: Lifestyle-Inflation heisst, dass die Ausgaben mit jedem Lohnsprung mitwachsen – das neue Normal frisst die Erhöhung auf. Die Gegenstrategie ist simpel: Von jeder Erhöhung fliessen ab dem ersten Monat 50 % automatisch ins Sparen.
Weiterlesen →Geld-Glaubenssätze: Wie Sätze aus der Kindheit dein Budget steuern – und wie du sie umschreibst
Kurz beantwortet: Sätze wie «Geld ist knapp» oder «über Geld spricht man nicht» stammen meist aus der Kindheit und steuern das Verhalten bis heute. Sie zu erkennen ist der erste Schritt – wer sie benennt, kann prüfen, ob sie zur eigenen Lage noch passen.
Weiterlesen →Angst vor dem Kontostand: Warum Vermeidung die Sorgen vergrössert – und der 3-Schritte-Ausstieg
Kurz beantwortet: Den Kontostand zu vermeiden verstärkt die Sorge, statt sie zu lindern – weil die Vorstellung fast immer schlimmer ist als die Zahl. Der Ausstieg beginnt mit einem Blick zu fester Uhrzeit und mit Zeitlimit. Und mit einer Liste aller offenen Beträge: Ihre Summe liegt typischerweise CHF 500 bis 1'000 unter dem, was befürchtet wurde.
Weiterlesen →Die 30-Tage-Spar-Challenge: Ein Monat, der zeigt, wo dein Geld wirklich hingeht
Kurz beantwortet: 30 Tage lang jede Ausgabe erfassen und EINE einzige Regel befolgen – nichts Ungeplantes über CHF 20 ohne 24 Stunden Wartezeit. Kein Verzicht-Marathon, sondern ein Sichtbarkeits-Experiment mit eingebautem Aha-Effekt.
Weiterlesen →Taschengeld richtig: Wie Kinder den Umgang mit Geld wirklich lernen (Richtwerte + 5 Regeln)
Kurz beantwortet: Kinder lernen Geld durch eigene Entscheidungen inklusive kleiner Fehlkäufe – nicht durch Vorträge. Bewährt: fixes Taschengeld ohne Bedingungen (Richtwert Budgetberatung: ab ca. CHF 1/Woche in der 1. Klasse, später CHF 30–80/Monat), volle Entscheidungsfreiheit, null Nachschub bei leerem Portemonnaie.
Weiterlesen →Die Vergleichsfalle: Warum Social Media dein Budget sprengt – und der Ausweg
Kurz beantwortet: Der Feed zeigt fremde Höhepunkte neben deinem Alltag – ein Vergleich, der strukturell unfair ist. Finanziell wirkt er weniger über spontane Käufe als über die Verschiebung dessen, was als normaler Standard gilt.
Weiterlesen →Schulden und Scham: Warum Schweigen teuer wird – und der erste Schritt raus
Kurz beantwortet: Scham führt zu Vermeidung, Vermeidung führt zu Mahngebühren und Betreibung – die Kosten des Schweigens sind höher als die des Hinschauens. Der erste Schritt ist immer derselbe: eine vollständige Liste aller Forderungen, dann eine kostenlose Budgetberatung.
Weiterlesen →Der Paar-Kassensturz: 60 Minuten, die eure Finanzen für ein Jahr ordnen
Kurz beantwortet: Einmal jährlich setzen sich beide hin und klären vier Dinge – gemeinsame Fixkosten, Beitragsschlüssel, Sparziele, persönliche Freibeträge. Eine Stunde pro Jahr verhindert die meisten Geldkonflikte, weil Erwartungen ausgesprochen statt vermutet werden.
Weiterlesen →Wie Kinder sparen lernen: Warum das Sparschwein schlägt, was Erwachsene tun
Kurz beantwortet: Kinder lernen den Umgang mit Geld durch eigene Entscheidungen bei kleinen Beträgen, nicht durch Erklärungen. Taschengeld ab dem Schulalter – als Richtwert rund CHF 1 pro Lebensjahr und Woche – schafft genau diesen Übungsraum.
Weiterlesen →Geiz oder Sparsamkeit? Der Unterschied entscheidet, ob Sparen glücklich macht
Kurz beantwortet: Sparsamkeit ist zielgerichtet – man verzichtet auf Unwichtiges, um Wichtiges zu ermöglichen. Geiz ist reflexhaft und kostet oft mehr, weil billige Fehlkäufe, aufgeschobene Reparaturen und beschädigte Beziehungen teurer sind als die gesparte Differenz.
Weiterlesen →Warum Budgets scheitern – und die Psychologie, mit der deins hält
Kurz beantwortet: Budgets scheitern selten am Rechnen und fast immer an drei psychologischen Fallen – zu viel Reibung, unrealistische Verbote und fehlende Rückmeldung. Wer diese drei entschärft, braucht keine eiserne Disziplin.
Weiterlesen →Das Zahltag-Ritual: 15 Minuten pro Monat, die deine Finanzen verändern
Kurz beantwortet: Am Tag nach dem Lohneingang drei Dinge tun – zuerst sparen (Dauerauftrag), dann Fixkosten prüfen, dann den Rest bewusst freigeben. Dieses eine Ritual ersetzt tägliche Budget-Disziplin fast vollständig.
Weiterlesen →Mentale Konten: Warum dein Hirn Geld in Töpfe sortiert – und wie du das für dich nutzt
Kurz beantwortet: Menschen behandeln Geld je nach «Topf» unterschiedlich – Ferienbudget wird verteidigt, Kontostand zerrinnt. Statt diesen Effekt zu bekämpfen, nutzt du ihn: klare Zweck-Töpfe machen Sparen fast automatisch.
Weiterlesen →Über Geld reden in der Partnerschaft: Der 30-Minuten-Leitfaden ohne Streit
Kurz beantwortet: Ein strukturiertes Gespräch von 30 Minuten pro Quartal verhindert die meisten Geldkonflikte. Es beginnt nicht bei den Zahlen, sondern bei den Zielen – und erst danach bei der Frage, wer welchen Beitrag an gemeinsame Kosten von etwa CHF 3'000 im Monat leistet.
Weiterlesen →Budget erstellen in der Schweiz: Schritt für Schritt
Kurz beantwortet: Ein Schweizer Monatsbudget entsteht in drei Schritten – Nettoeinkommen erfassen, Fixkosten und Rückstellungen abziehen, den Rest bewusst verteilen. Bei CHF 6'000 netto sind typischerweise CHF 2'300 bis 2'800 Fixkosten, CHF 600 Rückstellungen und CHF 2'600 bis 3'100 frei verfügbar.
Weiterlesen →Krankenkasse: So senkst du die Prämien legal
Kurz beantwortet: Die Grundversicherung ist in allen Kassen gesetzlich leistungsidentisch – nur die Prämie unterscheidet sich, je nach Kanton um mehrere hundert bis über CHF 2'000 im Jahr. Ein Kassenwechsel ist damit der grösste Sparhebel bei den Fixkosten, und er kostet nichts ausser einem Brief.
Weiterlesen →Säule 3a: Steuern sparen und fürs Alter vorsorgen
Kurz beantwortet: Die Säule 3a ist gebundene private Vorsorge, deren Einzahlung vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehbar ist. Bei einer vollen Einzahlung und 25 % Grenzsteuerbelastung spart das rund CHF 1'800 Steuern pro Jahr – das Geld ist dafür bis fünf Jahre vor dem Referenzalter gebunden.
Weiterlesen →Sparquote erhöhen: 9 Hebel, die wirklich wirken
Kurz beantwortet: Die wirksamsten Hebel sind die wenigen grossen, nicht die vielen kleinen. Ein Krankenkassenwechsel, eine Mietzinssenkung und ein Abo-Check bringen zusammen oft CHF 200 bis 400 im Monat – deutlich mehr als jeder Verzicht im Alltag, und ohne täglichen Willenseinsatz.
Weiterlesen →Familienbudget: Überblick trotz vieler Ausgaben
Kurz beantwortet: Eine vierköpfige Familie in der Schweiz kommt auf CHF 7'000 bis 10'000 pro Monat inklusive Wohnen und Steuern. Der grösste variable Posten ist die externe Kinderbetreuung – sie entscheidet oft darüber, welches Pensum sich für beide Eltern rechnet.
Weiterlesen →Notgroschen: Wie viel Reserve du wirklich brauchst
Kurz beantwortet: Drei bis sechs Monatsausgaben – bei CHF 4'500 monatlichen Ausgaben also CHF 13'500 bis 27'000. Aufbauen lässt er sich in Stufen: zuerst ein Monatslohn, dann drei Monatsausgaben, dann der Rest. Wer die Stufen einzeln angeht, bricht seltener ab.
Weiterlesen →Schulden abbauen: Strukturierter Weg aus der Schuldenfalle
Kurz beantwortet: Zuerst die vollständige Liste – wem, wie viel, zu welchem Zins, bis wann. Danach alle Mindestraten sichern und den verbleibenden Betrag auf eine einzige Schuld konzentrieren. Bei CHF 12'000 Gesamtschuld und CHF 500 monatlich dauert der Abbau rund zweieinhalb Jahre.
Weiterlesen →Lebenshaltungskosten Schweiz: Womit du rechnen musst
Kurz beantwortet: Eine Einzelperson kommt in der Schweiz auf CHF 3'500 bis 4'500 pro Monat, eine vierköpfige Familie auf CHF 7'000 bis 10'000. Der grösste Regionalunterschied entsteht bei der Miete – zwischen Stadt und Land liegen bei gleicher Wohnungsgrösse oft CHF 800.
Weiterlesen →Serafe: Die Radio- und TV-Abgabe richtig einplanen
Kurz beantwortet: Die Serafe-Abgabe für Radio und Fernsehen ist pro Haushalt geschuldet, unabhängig davon, ob Geräte vorhanden sind. Sie wird jährlich in Rechnung gestellt und beträgt aktuell CHF 335 pro Jahr, also rund CHF 28 im Monat.
Weiterlesen →Was ein Auto in der Schweiz wirklich kostet
Kurz beantwortet: Ein Auto kostet in der Schweiz realistisch CHF 600 bis 900 pro Monat an Vollkosten – Wertverlust, Versicherung, Steuern, Treibstoff, Service, Reifen und Parkplatz zusammengerechnet. Der Wertverlust ist dabei der grösste und unsichtbarste Posten.
Weiterlesen →Wie viel Miete kann ich mir leisten? Die Drittel-Regel mit Rechenbeispielen
Kurz beantwortet: Höchstens ein Drittel des Nettoeinkommens für die Bruttomiete – bei CHF 5'000 netto also rund CHF 1'650 inklusive Nebenkosten. Viele Verwaltungen wenden diese Regel bei der Bewerbung selbst an und sortieren darüber liegende Dossiers aus.
Weiterlesen →13. Monatslohn clever einsetzen
Kurz beantwortet: Der 13. Monatslohn ist aufgeschobener Lohn, kein Bonus – und er wird voll besteuert. Von CHF 6'000 brutto bleiben je nach Situation CHF 3'500 bis 4'500. Die verlässlichste Aufteilung: ein Drittel für Steuern, ein Drittel in ein Ziel, ein Drittel bewusst ausgeben.
Weiterlesen →Steuern zurücklegen: Nie wieder von der Rechnung überrascht
Kurz beantwortet: Ein Zwölftel der erwarteten Jahressteuer monatlich auf ein separates Konto – bei CHF 9'600 Steuern also CHF 800. Die Schweizer Steuerrechnung kommt als separate Forderung und nicht per Lohnabzug, und genau daran scheitern die meisten Haushaltsbudgets.
Weiterlesen →Versteckte Geldfresser finden und stoppen
Kurz beantwortet: Die grössten versteckten Posten sind laufende Abos, überflüssige Versicherungen und Kleinbeträge im Alltag. Fünf Abos zu je CHF 15 sind CHF 900 im Jahr, CHF 8 tägliche Kleinausgaben sind CHF 2'900 – zusammen mehr als die meisten vermuten.
Weiterlesen →Budget als Paar: Gemeinsam statt gegeneinander
Kurz beantwortet: Das verbreitetste Modell ist das Drei-Konten-Modell – ein Gemeinschaftskonto für gemeinsame Fixkosten, zwei persönliche Konten für den Rest. Bei ungleichen Einkommen wird anteilig eingezahlt: bei CHF 6'000 und CHF 4'000 im Verhältnis 60 zu 40.
Weiterlesen →Sparen mit Kindern: Realistisch und ohne Verzicht
Kurz beantwortet: Mit Kindern sinkt die Sparquote fast zwangsläufig – realistisch sind 5 bis 10 % statt 15 bis 20 %. Wichtiger als die Höhe ist, dass überhaupt weiter gespart wird: Eine Unterbrechung von zehn Jahren kostet über den Zinseszins mehr als eine halbierte Rate.
Weiterlesen →Reisebudget planen: Ferien ohne Schuldenkater
Kurz beantwortet: Das Jahresferienbudget durch zwölf teilen und monatlich zurücklegen – bei CHF 3'600 Ferienbudget also CHF 300 im Monat. So ist die Reise bezahlt, bevor sie stattfindet, und die Kreditkartenabrechnung im September bleibt aus.
Weiterlesen →Inflation: Was sie für dein Budget bedeutet
Kurz beantwortet: Bei 1,5 Prozent Teuerung verliert Geld in zehn Jahren rund 14 Prozent an Kaufkraft – aus CHF 10'000 werden real etwa CHF 8'600 von heute. Für kurzfristige Reserven ist das kein Problem, für langfristig liegendes Kontogeld schon.
Weiterlesen →Erste eigene Wohnung: Das Budget für den Auszug
Kurz beantwortet: Für die erste eigene Wohnung brauchst du einmalig CHF 5'000 bis 9'000 – Kaution von bis zu drei Monatsmieten, Möbel, Umzug und Anschlussgebühren. Laufend gilt die Drittel-Regel: höchstens ein Drittel des Nettoeinkommens für die Bruttomiete.
Weiterlesen →Weihnachtsbudget: Festtage ohne Januar-Loch
Kurz beantwortet: Schweizer Haushalte geben für Weihnachten im Schnitt CHF 500 bis 1'000 aus – Geschenke, Essen, Reisen und Dekoration zusammen. Ein Zwölftel davon monatlich zurückgelegt sind CHF 40 bis 85 und machen das Januar-Loch überflüssig.
Weiterlesen →Umzug in der Schweiz: Kosten und Budget
Kurz beantwortet: Ein Umzug innerhalb der Schweiz kostet je nach Aufwand CHF 1'500 bis 4'000 – Zügelfirma, Endreinigung mit Abnahmegarantie und Neuanschaffungen. Der eigentliche Engpass ist die Überschneidung: Die neue Kaution ist fällig, bevor die alte frei wird.
Weiterlesen →Haushaltsbuch führen: digital statt Zettelchaos
Kurz beantwortet: Ein Haushaltsbuch braucht 10 bis 15 Kategorien und rund zehn Minuten pro Woche. Der Nutzen entsteht nicht durch das Erfassen, sondern durch den monatlichen Blick darauf – wer nur erfasst und nie auswertet, hat Aufwand ohne Ertrag.
Weiterlesen →Fixkosten senken: die grössten Hebel in der Schweiz
Kurz beantwortet: Die drei grössten Hebel sind Krankenkasse, Miete und Versicherungen. Ein Kassenwechsel bringt je nach Kanton mehrere hundert bis über CHF 2'000 im Jahr, eine Mietzinssenkung bei CHF 1'800 Nettomiete rund CHF 600 – beides für je etwa eine Stunde Aufwand.
Weiterlesen →Abos & Verträge: unnötige Kosten finden und kündigen
Kurz beantwortet: Fünf laufende Abos zu je CHF 15 sind CHF 900 im Jahr – oft für Dienste, von denen zwei regelmässig genutzt werden. Der zuverlässigste Weg, sie zu finden: Kontoauszüge der letzten zwölf Monate nach wiederkehrenden Belastungen durchsehen.
Weiterlesen →Beim Lebensmittel-Einkauf sparen – ohne Verzicht
Kurz beantwortet: Ein Einpersonenhaushalt gibt in der Schweiz rund CHF 400 bis 550 pro Monat für Lebensmittel aus, eine vierköpfige Familie CHF 1'000 bis 1'400. Der grösste einzelne Hebel ist nicht die Wahl des Ladens, sondern die Reduktion von weggeworfenen Lebensmitteln.
Weiterlesen →Sparkonto, Säule 3a oder anlegen?
Kurz beantwortet: Es hängt am Zeithorizont. Unter drei Jahren gehört Geld aufs Sparkonto, für die Altersvorsorge in die Säule 3a mit ihrem Steuerabzug, und für freie Ziele über zehn Jahre kommen Anlagen infrage. Die drei schliessen sich nicht aus – die Reihenfolge ist entscheidend.
Weiterlesen →Pensionskasse (2. Säule) verstehen
Kurz beantwortet: Die Pensionskasse ist die zweite Säule und soll zusammen mit der AHV rund 60 Prozent des letzten Lohns erreichen. Versichert wird aber nicht der ganze Lohn, sondern nur der Teil über dem Koordinationsabzug – bei kleinen Pensen ein erheblicher Unterschied.
Weiterlesen →Steuererklärung: Abzüge, die du nicht vergessen darfst
Kurz beantwortet: Die am häufigsten vergessenen Abzüge sind Weiterbildungskosten, Kinderbetreuung, Krankheitskosten über dem Selbstbehalt und Spenden. Bei CHF 3'000 übersehenen Abzügen und 25 Prozent Grenzsteuerbelastung sind das rund CHF 750 zu viel bezahlte Steuern.
Weiterlesen →Quellensteuer in der Schweiz verstehen
Kurz beantwortet: Die Quellensteuer wird direkt vom Lohn abgezogen und betrifft Personen ohne Niederlassungsbewilligung. Der Tarif enthält pauschale Abzüge – wer darüber hinaus erhebliche Abzüge hat, etwa CHF 7'000 Säule 3a, sollte eine nachträgliche ordentliche Veranlagung prüfen.
Weiterlesen →Handy- & Internet-Abo: günstiger werden
Kurz beantwortet: Schweizer Haushalte zahlen für Handy und Internet zusammen häufig CHF 100 bis 180 im Monat, obwohl vergleichbare Leistungen ab rund CHF 60 zu haben sind. Der grösste Hebel ist ein Anruf beim bestehenden Anbieter mit einer Konkurrenzofferte.
Weiterlesen →Versicherungen prüfen & optimieren
Kurz beantwortet: Notwendig sind Krankenkasse, Privathaftpflicht und – als Mieterin – die Hausratversicherung. Alles andere gehört geprüft. Ein Schweizer Haushalt zahlt für Versicherungen häufig CHF 150 bis 300 im Monat, mit erheblichem Doppelspurigkeitspotenzial.
Weiterlesen →Studium finanzieren in der Schweiz
Kurz beantwortet: Ein Studium kostet in der Schweiz je nach Wohnsituation CHF 1'800 bis 2'600 pro Monat. Finanziert wird es typischerweise aus einer Kombination von Elternbeitrag, Nebenjob und – häufiger als angenommen – kantonalen Stipendien.
Weiterlesen →Nebenkostenabrechnung verstehen
Kurz beantwortet: Nebenkosten dürfen nur verrechnet werden, wenn sie im Mietvertrag ausdrücklich und einzeln aufgeführt sind. Typisch sind CHF 150 bis 300 pro Monat. Reparaturen, Verwaltungshonorare und Amortisationen gehören nicht dazu – sie sind mit dem Nettomietzins abgegolten.
Weiterlesen →Fürs Eigenheim sparen: Eigenkapital aufbauen
Kurz beantwortet: Für Wohneigentum brauchst du mindestens 20 Prozent Eigenkapital, davon mindestens die Hälfte aus eigenen Mitteln ohne Pensionskassengeld. Bei einem Kaufpreis von CHF 900'000 sind das CHF 180'000, davon CHF 90'000 hart.
Weiterlesen →Kreditkarte oder Debitkarte? Kosten im Vergleich
Kurz beantwortet: Die Debitkarte belastet das Konto sofort und ist meist im Kontopaket enthalten. Die Kreditkarte schiebt die Belastung auf, kostet oft CHF 50 bis 150 Jahresgebühr und wird teuer, wenn die Rechnung nicht vollständig beglichen wird – Teilzahlungszinsen liegen im zweistelligen Prozentbereich.
Weiterlesen →Finanzieller Engpass: die ersten Schritte
Kurz beantwortet: Zuerst Übersicht schaffen, dann priorisieren, dann kommunizieren. Existenzsichernde Zahlungen – Miete, Krankenkasse, Strom – kommen vor allem anderen. Wer sich vor Fristablauf meldet, bekommt fast immer eine Ratenvereinbarung; wer wartet, zahlt CHF 20 bis 50 Mahngebühr pro Rechnung und danach Betreibungskosten.
Weiterlesen →Impulskäufe vermeiden
Kurz beantwortet: Die wirksamste Massnahme ist Zeit zwischen Impuls und Kauf – eine 48-Stunden-Regel für alles über CHF 100. Ein grosser Teil der Kaufimpulse überlebt diese Frist nicht, und was überlebt, war meist eine gute Idee.
Weiterlesen →Die 52-Wochen-Spar-Challenge
Kurz beantwortet: In Woche 1 legst du CHF 1 zurück, in Woche 2 CHF 2, bis Woche 52 mit CHF 52 – zusammen CHF 1'378 im Jahr. Der Haken der klassischen Variante: Die teuersten Wochen fallen in den Dezember, den ohnehin teuersten Monat.
Weiterlesen →Geld anlegen für Anfänger (Schweiz)
Kurz beantwortet: Vor der ersten Anlage stehen zwei Bedingungen – ein Notgroschen von drei bis sechs Monatsausgaben und keine teuren Schulden. Danach gilt: breit gestreut, kostengünstig, langfristig. Bei Gebühren macht ein halber Prozentpunkt über zwanzig Jahre einen erheblichen Unterschied.
Weiterlesen →Budget zum Jahreswechsel überprüfen
Kurz beantwortet: Der Jahreswechsel ist der einzige Zeitpunkt, an dem fast alle grossen Posten gleichzeitig überprüfbar sind – neue Krankenkassenprämie, angepasste Miete, neue Abo-Preise und die Steuerrückstellung fürs kommende Jahr. Eine Stunde im Januar ersetzt zwölf Monate Nachjustieren.
Weiterlesen →Cashback & Rabatte sinnvoll nutzen
Kurz beantwortet: Cashback und Punkteprogramme bringen typischerweise 0,3 bis 1 Prozent des Umsatzes zurück – bei CHF 2'000 monatlichen Kartenausgaben also CHF 6 bis 20. Der Betrag ist real, aber klein genug, dass er nie ein Kaufargument sein sollte.
Weiterlesen →Ämtli für Kinder: Tabelle nach Alter – und warum sie nichts mit Taschengeld zu tun haben
Kurz beantwortet: Kinder können ab drei Jahren kleine Aufgaben im Haushalt übernehmen, ab sechs feste Ämtli, ab zehn Verantwortung für einen ganzen Bereich. Die Tabelle unten zeigt, was in welchem Alter realistisch ist. Und eine Regel vorweg, die fast alle Fachstellen teilen: Ämtli werden nicht bezahlt. Taschengeld ist ein eigenes Lerninstrument – wer beides koppelt, verliert beides.
Weiterlesen →Geldstreit in der Partnerschaft: die 4 Konflikttypen und was wirklich dahintersteckt
Kurz beantwortet: Paare streiten selten über Franken – sie streiten über Sicherheit, Freiheit, Fairness oder Anerkennung, und das Geld ist nur die Bühne. Wer den Konflikttyp erkennt, streitet weniger über Beträge und redet mehr über das, worum es geht. Vier Typen decken fast alle Geldstreits ab.
Weiterlesen →Finanzielle Untreue: heimliche Ausgaben, verstecktes Konto – und der Weg zurück
Kurz beantwortet: Finanzielle Untreue heisst, dem Partner Geldentscheidungen zu verschweigen, die ihn betreffen – ein verstecktes Konto, verheimlichte Schulden, Ausgaben, die kleiner deklariert werden. Sie ist häufiger als Seitensprünge und wiegt für viele Paare ähnlich schwer, weil sie Vertrauen trifft, nicht nur das Konto. Der Weg zurück führt über Sichtbarkeit, nicht über Kontrolle.
Weiterlesen →Schuldgefühle beim Geldausgeben: warum sie entstehen und wie ein Wunschbudget sie auflöst
Kurz beantwortet: Schuldgefühle beim Geldausgeben entstehen, wenn keine Regel sagt, was erlaubt ist – dann prüft das Gewissen jede Ausgabe einzeln und findet immer einen Grund dagegen. Ein Wunschbudget löst das: ein fester Betrag pro Monat, der ausgegeben werden darf, ohne dass jemand fragt – auch nicht du selbst.
Weiterlesen →Finanzstress abbauen: warum Geldsorgen den Kopf blockieren – und die drei Schritte, die ihn freimachen
Kurz beantwortet: Finanzstress ist kein Charakterproblem, sondern eine Reaktion des Gehirns auf Unsicherheit – es hält das Thema wach, bis es gelöst ist, und genau das raubt Schlaf und Konzentration. Drei Schritte lösen die Schleife: die Zahlen vollständig aufschreiben, den nächsten Monat sichern, dann erst planen. In dieser Reihenfolge, nicht umgekehrt.
Weiterlesen →Sparziele durchhalten: warum die Motivation nach Woche 3 kippt und welche 4 Mechanismen sie tragen
Kurz beantwortet: Sparziele scheitern nicht am Willen, sondern an der Distanz – ein Ziel in drei Jahren motiviert das Gehirn nicht, das auf die nächsten Tage eingestellt ist. Vier Mechanismen überbrücken die Distanz: Etappen statt Endbetrag, Automatik statt Entscheidung, Sichtbarkeit statt Kontostand, und eine Belohnung, die am Ziel hängt.
Weiterlesen →Warum Ausgaben aufschreiben wirkt – auch wenn du nichts änderst: der Sichtbarkeitseffekt
Kurz beantwortet: Wer seine Ausgaben erfasst, gibt weniger aus – nicht weil er sich einschränkt, sondern weil Aufmerksamkeit das Verhalten verändert. Der Effekt ist derselbe wie beim Zählen von Schritten oder Kalorien: Was gemessen wird, wird bewusst, und was bewusst ist, entscheidet sich anders. Der Effekt hält, solange die Erfassung leicht ist – und verschwindet, sobald sie Arbeit wird.
Weiterlesen →Geld und Selbstwert: warum der Kontostand nicht sagt, was du wert bist – und wie du die Verbindung löst
Kurz beantwortet: Viele Menschen lesen ihren Kontostand wie ein Zeugnis über sich selbst – Minus heisst versagt, Plus heisst geschafft. Diese Kopplung macht Sparen zur Selbstbestätigung und Ausgeben zur Selbstkritik, und beides führt zu schlechten Entscheidungen. Die Verbindung lässt sich lösen: indem Geld wieder wird, was es ist – ein Werkzeug mit Zahl, kein Urteil.
Weiterlesen →Sparen ohne Mangelgefühl: warum Verzicht nach vier Wochen scheitert und was stattdessen hält
Kurz beantwortet: Verzicht funktioniert wie eine Diät – er wirkt, bis das Gefühl des Mangels grösser ist als das Ziel, und dann kippt er in den Ausgleich. Was hält, ist Umschichten statt Weglassen: die Ausgaben streichen, die man nicht bemerkt, und die behalten, die man spürt. Der Unterschied liegt nicht im Betrag, sondern darin, ob das Gehirn einen Verlust registriert.
Weiterlesen →Entscheidungsmüdigkeit bei Geld: warum du abends schlechter entscheidest – und welche Regeln dich entlasten
Kurz beantwortet: Jede Entscheidung verbraucht Aufmerksamkeit, und am Abend ist der Vorrat aufgebraucht – deshalb entstehen Impulskäufe nach 20 Uhr und Sparvorsätze am Morgen. Der Ausweg ist nicht mehr Disziplin, sondern weniger Entscheidungen: Regeln, die einmal getroffen werden und dann von selbst laufen. Fünf davon decken den grössten Teil des Alltags ab.
Weiterlesen →Geld und Glück: welche Ausgaben nachweislich zufriedener machen – und welche nicht
Kurz beantwortet: Geld macht zufriedener, wenn es Zeit kauft, Erlebnisse ermöglicht, anderen zugutekommt oder Unsicherheit beseitigt – und kaum, wenn es Dinge kauft, an die man sich gewöhnt. Wer sein Budget nach dieser Regel sortiert, gibt nicht weniger aus, sondern besser. Vier Ausgabenarten, die die Glücksforschung übereinstimmend nennt.
Weiterlesen →Mietzinssenkung verlangen: So holst du dir bei Referenzzins 1.25 % mehrere hundert Franken pro Jahr zurück
Kurz beantwortet: Wer die letzte Senkung des Referenzzinssatzes noch nicht geltend gemacht hat, kann pro Viertelprozentpunkt rund 2.91 % tiefere Nettomiete verlangen – bei CHF 1'800 Nettomiete sind das etwa CHF 52 im Monat oder CHF 629 im Jahr. Der Haken: Es passiert nichts von selbst. Du musst schriftlich ein Herabsetzungsbegehren stellen, und zwar rechtzeitig vor dem nächsten Kündigungstermin.
Weiterlesen →Referenzzinssatz einfach erklärt: die wichtigste Zahl im Schweizer Mietrecht
Kurz beantwortet: Der hypothekarische Referenzzinssatz liegt bei 1.25 % und ist der gesetzliche Massstab für alle Mietzinsanpassungen bei laufenden Verträgen. Er wird vom Bundesamt für Wohnungswesen quartalsweise publiziert und auf den nächsten Viertelprozentwert gerundet – und genau diese Rundung entscheidet, ob deine Miete sinken darf.
Weiterlesen →Mietzinserhöhung anfechten: die 30-Tage-Frist, die niemand verpassen darf
Kurz beantwortet: Eine Mietzinserhöhung ist nur gültig, wenn sie auf dem amtlichen kantonalen Formular angekündigt, begründet und mindestens zehn Tage vor Beginn der Kündigungsfrist zugestellt wird. Fehlt eines dieser Elemente, ist die Erhöhung nichtig. Anfechten musst du innert 30 Tagen ab Erhalt – danach gilt sie, auch wenn sie missbräuchlich war.
Weiterlesen →Nebenkostenabrechnung prüfen: die fünf Fehler, die am häufigsten Geld kosten
Kurz beantwortet: Nebenkosten dürfen nur verrechnet werden, wenn sie im Mietvertrag ausdrücklich und einzeln aufgeführt sind – eine Pauschalformel wie «Nebenkosten gemäss Abrechnung» genügt nicht. Bei typischen Nebenkosten von CHF 150–300 im Monat lohnt sich die Prüfung: Verwaltungskosten für die Abrechnung selbst, Reparaturen und Amortisationen gehören nicht hinein.
Weiterlesen →Mietkaution zurückbekommen: warum das Geld nach einem Jahr automatisch dir gehört
Kurz beantwortet: Die Mietkaution beträgt höchstens drei Monatsmieten – bei CHF 1'800 also maximal CHF 5'400 – und liegt auf einem Sperrkonto auf deinen Namen. Meldet die Vermieterschaft innert eines Jahres nach Mietende keinen Anspruch und leitet kein Verfahren ein, kannst du die Freigabe allein bei der Bank verlangen.
Weiterlesen →Wohnungsübergabe: normale Abnutzung oder Schaden? Die Lebensdauertabelle entscheidet
Kurz beantwortet: Für normale Abnutzung haftest du nicht – dafür bezahlst du bereits Miete. Entscheidend ist die Lebensdauer des betroffenen Bauteils: Ein Teppich mit einer Lebensdauer von zehn Jahren, der nach acht Jahren beschädigt wird, ist nur noch zu einem Fünftel zu entschädigen. Dieser Zeitwertgedanke reduziert Forderungen bei der Übergabe oft um mehr als die Hälfte.
Weiterlesen →Untermiete und Airbnb: was erlaubt ist – und wann es die Wohnung kostet
Kurz beantwortet: Untervermieten ist erlaubt, aber nur mit Zustimmung der Vermieterschaft, und die darf nur aus drei gesetzlichen Gründen verweigert werden. Wer ohne Zustimmung untervermietet oder einen missbräuchlichen Aufschlag verlangt, riskiert die ausserordentliche Kündigung – das ist der teuerste Fehler in diesem ganzen Themenfeld.
Weiterlesen →Kaufen oder mieten? Die Rechnung ändert sich ab 2029 grundlegend
Kurz beantwortet: Ab dem 1. Januar 2029 entfällt die Besteuerung des Eigenmietwerts auf selbstbewohntem Wohneigentum – gleichzeitig fallen die Abzüge für Unterhaltskosten und Schuldzinsen weitgehend weg. Für Neukäufer mit wenig Unterhalt und tiefer Hypothek verbessert sich die Rechnung, für hochverschuldete Eigentümer mit sanierungsbedürftiger Liegenschaft verschlechtert sie sich.
Weiterlesen →Hypothek verlängern: Saron oder Festhypothek – die Entscheidung aus Budgetsicht
Kurz beantwortet: Die Frage ist nicht, welche Variante über die Laufzeit billiger ist – das weiss niemand im Voraus. Die Frage ist, wie viel Zinsschwankung dein Haushaltsbudget aushält. Wer eine Verdoppelung des Zinssatzes nicht ohne Einschnitte verkraftet, kauft mit der Festhypothek Planbarkeit, und die ist ihren Aufpreis wert.
Weiterlesen →Direkte oder indirekte Amortisation – und was die Abschaffung des Eigenmietwerts daran ändert
Kurz beantwortet: Bei der direkten Amortisation sinkt die Hypothek laufend, bei der indirekten zahlst du stattdessen in die Säule 3a ein und tilgst später in einem Zug. Der klassische Vorteil der indirekten Variante beruhte auf dem Zusammenspiel von Schuldzinsabzug und Eigenmietwert – genau dieses Zusammenspiel entfällt ab 2029.
Weiterlesen →Kündigung wegen Sanierung: deine Rechte und die drei Fristen, die zählen
Kurz beantwortet: Eine Kündigung wegen Sanierung ist zulässig, wenn die Arbeiten mit bewohnten Räumen nicht sinnvoll durchführbar sind – ein blosser Renovationswunsch genügt nicht. Du kannst die Kündigung innert 30 Tagen anfechten und unabhängig davon eine Erstreckung des Mietverhältnisses von bis zu vier Jahren verlangen.
Weiterlesen →13. AHV-Rente: Wie viel im Dezember 2026 kommt – und was du damit sinnvoll machst
Kurz beantwortet: Im Dezember 2026 wird die 13. AHV-Altersrente zum ersten Mal ausbezahlt – automatisch, ohne Antrag, zusammen mit der Dezemberrente. Sie entspricht einem Zwölftel (8.33 %) der im Jahr tatsächlich bezogenen Altersrenten: bei der Maximalrente rund CHF 2’520, bei der Minimalrente rund CHF 1’260.
Weiterlesen →13. AHV-Rente versteuern: Warum die Steuerrechnung erst ein Jahr später steigt
Kurz beantwortet: Die 13. AHV-Rente ist gewöhnliches steuerbares Einkommen – es gibt keinen Sondertarif und keine Befreiung. Weil sie das Jahreseinkommen um rund 8.33 % erhöht, steigt die Steuerrechnung spürbar; sie kommt aber erst mit der Veranlagung des Folgejahres.
Weiterlesen →13. AHV-Rente und Ergänzungsleistungen: Die volle Zahlung bleibt – ohne Kürzung
Kurz beantwortet: Wer Ergänzungsleistungen bezieht, erhält die 13. AHV-Rente vollständig zusätzlich – sie wird bei der EL-Berechnung nicht als Einnahme angerechnet und führt zu keiner Kürzung. Das war politisch ausdrücklich so gewollt, damit die Aufbesserung genau dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
Weiterlesen →Abstimmung vom 29. November 2026: Worüber entschieden wird – und worüber nicht
Kurz beantwortet: Am 29. November 2026 wird nicht über die 13. AHV-Rente selbst abgestimmt – die ist beschlossen und wird im Dezember 2026 erstmals ausbezahlt. Zur Abstimmung steht ausschliesslich ihre Teilfinanzierung: eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte ab 2028.
Weiterlesen →Das Rentnerbudget in Zahlen: Was von AHV und Pensionskasse übrig bleibt
Kurz beantwortet: Die AHV allein deckt die Lebenshaltungskosten fast nirgends – sie liegt zwischen CHF 1’260 und CHF 2’520 im Monat, bei Ehepaaren plafoniert auf CHF 3’780. Zusammen mit der Pensionskasse erreichen die meisten Haushalte 50 bis 70 Prozent des letzten Erwerbseinkommens. Die Ausgaben sinken aber nicht im gleichen Mass.
Weiterlesen →Das erste Rentenjahr: Der Einkommensknick kommt schneller als die Anpassung
Kurz beantwortet: Im ersten Ruhestandsjahr trifft ein plötzlich tieferes Einkommen auf Ausgaben, die noch dem alten Lebensstandard folgen. Dazu kommt eine Besonderheit, die viele überrascht: Die Steuerrechnung des ersten Rentenjahres beruht noch auf dem letzten vollen Erwerbseinkommen.
Weiterlesen →Pensionierung vorbereiten: Die Checkliste für die letzten fünf Jahre
Kurz beantwortet: Die wirksamsten Entscheidungen fallen fünf Jahre vor der Pensionierung, nicht im letzten Monat. Zwei Fristen sind dabei nicht verhandelbar: Der Kapitalbezug der Pensionskasse muss je nach Reglement ein bis drei Jahre vorher angemeldet werden, und ein Einkauf entfaltet seine Steuerwirkung nur, wenn danach drei Jahre kein Kapitalbezug erfolgt.
Weiterlesen →Frühpensionierung: Die doppelte Rechnung, die den Ausschlag gibt
Kurz beantwortet: Frühpensionierung kostet zweimal – die AHV-Rente wird lebenslang um rund 6.8 % pro Jahr gekürzt, und gleichzeitig fehlen die Beitragsjahre, die sie erhöht hätten. Dazu kommt die Überbrückung bis zum Referenzalter, die vollständig aus eigenem Vermögen zu finanzieren ist.
Weiterlesen →Teilpensionierung: Der gleitende Ausstieg, den seit AHV 21 jede Pensionskasse anbieten muss
Kurz beantwortet: Seit der AHV-21-Reform kann die AHV-Rente zwischen 20 und 80 Prozent teilweise vorbezogen oder aufgeschoben werden, und alle Pensionskassen müssen eine Teilpensionierung zwischen 63 und 70 ermöglichen. Das reduziert Rentenkürzungen, erhält Beitragsjahre und verteilt Kapitalbezüge über mehrere Steuerjahre.
Weiterlesen →Ergänzungsleistungen: Ein Rechtsanspruch, den viele Berechtigte nie geltend machen
Kurz beantwortet: Ergänzungsleistungen decken die Differenz zwischen anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen, wenn AHV oder IV zusammen mit dem übrigen Einkommen nicht zum Leben reichen. Sie sind ein gesetzlicher Anspruch, keine Sozialhilfe – sie müssen nicht zurückgezahlt werden, und der Bezug führt zu keinem Eintrag irgendwo.
Weiterlesen →Budget nach dem Tod des Partners: Was sich finanziell ändert – und was Zeit hat
Kurz beantwortet: Nach dem Tod eines Ehepartners fällt dessen Rente weg, während die Fixkosten der Wohnung weitgehend bleiben. Die Witwen- oder Witwerrente der AHV beträgt 80 Prozent der Altersrente, die dem Verstorbenen zugestanden hätte – und für Ehepaare entfällt die Plafonierung, was die eigene Rente erhöht.
Weiterlesen →Für die Enkel sparen: Was wirklich ankommt – und warum das Konto der kleinere Teil ist
Kurz beantwortet: Ein Sparkonto auf den Namen des Enkelkindes gehört rechtlich dem Kind und steht ihm mit 18 zur freien Verfügung. Wer das nicht will, spart auf eigenen Namen und übergibt bewusst. Der grössere Beitrag ist ohnehin ein anderer: die Weitergabe von Wissen über Geld, das in der Schule nicht vorkommt.
Weiterlesen →Erbvorbezug: Zu Lebzeiten weitergeben, ohne sich selbst zu gefährden
Kurz beantwortet: Ein Erbvorbezug ist eine Zuwendung zu Lebzeiten, die bei der späteren Erbteilung angerechnet wird. Er hilft dort, wo Geld im Leben der Kinder gebraucht wird und nicht dreissig Jahre später – aber er darf die eigene Altersvorsorge nicht antasten, weil er bei Ergänzungsleistungen als Vermögensverzicht weitergerechnet wird.
Weiterlesen →«Jetzt kaufen, später zahlen»: Warum Klarna und Ratenkauf so gut funktionieren
Kurz beantwortet: Ratenkauf-Angebote sind nicht deshalb erfolgreich, weil Leute schlecht rechnen, sondern weil sie den Moment der Zahlung vom Moment des Kaufs trennen. Der Kauf fühlt sich dadurch gratis an. Teuer wird es erst, wenn mehrere Raten gleichzeitig laufen – dann kommen Mahngebühren von CHF 20 bis 50 pro Rechnung dazu.
Weiterlesen →TWINT, Karte, Handy: Warum bargeldlos mehr kostet – und was dagegen hilft
Kurz beantwortet: Bargeldlos zahlen fühlt sich weniger nach Ausgeben an als Scheine hinzulegen – das ist kein Vorurteil, sondern gut belegt. Der Effekt ist nicht dramatisch, aber stetig: Wer CHF 8 im Tag beiläufig ausgibt, ohne es zu merken, kommt auf rund CHF 2'900 im Jahr.
Weiterlesen →Der Gratismonat: Wie aus «unverbindlich testen» ein Jahresabo wird
Kurz beantwortet: Der Gratismonat rechnet damit, dass du das Kündigen vergisst – und er ist so gebaut, dass Vergessen wahrscheinlich ist. Fünf laufende Abos zu je CHF 15 sind CHF 900 im Jahr, oft für Dienste, die zwei davon regelmässig genutzt werden.
Weiterlesen →Finfluencer: Wie du erkennst, ob jemand dich informiert oder dir etwas verkauft
Kurz beantwortet: Finanztipps auf Social Media sind nicht per se schlecht – aber sie sind fast nie kostenlos. Bezahlt wird über Affiliate-Links, Werbekooperationen oder eigene Produkte. Vier Prüffragen reichen, um die brauchbaren von den verkaufenden Inhalten zu trennen.
Weiterlesen →Krypto und die Angst, etwas zu verpassen: Was dabei mit deinem Kopf passiert
Kurz beantwortet: Die stärkste Kraft bei Kryptoentscheidungen ist selten Analyse, sondern die Angst, zu spät zu kommen. Diese Seite bewertet keine Anlage – sie beschreibt die Mechanik, die dazu führt, dass Leute genau dann kaufen, wenn schon alle darüber reden.
Weiterlesen →Der Feed als Preisschild: Wie Vergleiche das Budget verschieben
Kurz beantwortet: Dein Feed zeigt dir nicht das Leben deiner Bekannten, sondern deren Höhepunkte – und stellt sie neben dein Alltagsgefühl. Der Vergleich ist deshalb strukturell unfair, und er verschiebt still, was du als normalen Lebensstandard empfindest.
Weiterlesen →Warum Bestellen besser wirkt als Auspacken
Kurz beantwortet: Der stärkste Moment beim Onlineshopping ist nicht das Paket, sondern der Klick auf «Bestellen» – die Vorfreude wirkt stärker als das Produkt. Deshalb funktionieren Shops mit sehr günstigen Artikeln so gut: Sie verkaufen den Moment, nicht die Ware.
Weiterlesen →Ingame-Käufe: Warum die Spielwährung zwischen dir und dem Preis steht
Kurz beantwortet: Spielwährungen existieren, damit du den Preis nicht siehst. 1'000 Coins für CHF 9.90 sagt dir nichts über den Wert eines Gegenstands, der 800 Coins kostet – und genau das ist der Zweck. Bei Lootboxen kommt eine Zufallsmechanik dazu, die dem Aufbau von Glücksspiel entspricht.
Weiterlesen →Das erste eigene Konto: Was sich mit 18 ändert und worauf es ankommt
Kurz beantwortet: Mit 18 endet bei den meisten Banken das kostenlose Jugendkonto – oft schleichend, mit Gebühren zwischen CHF 3 und 10 im Monat. Das sind bis zu CHF 120 im Jahr für etwas, das vorher gratis war und bei mehreren Anbietern immer noch gratis ist.
Weiterlesen →Das erste eigene Auto: Warum der Kaufpreis der kleinere Teil ist
Kurz beantwortet: Ein günstiges Occasionsauto kostet im Betrieb oft mehr als ein teures – und die Versicherung ist bei Neulenkenden der grösste Posten. Realistisch liegen die Vollkosten für Fahranfängerinnen bei CHF 600 bis 1'000 im Monat, unabhängig davon, ob der Wagen CHF 3'000 oder CHF 15'000 gekostet hat.
Weiterlesen →RS und Zivildienst: Was die Erwerbsersatzordnung deckt – und was nicht
Kurz beantwortet: Während Militär- oder Zivildienst zahlt die Erwerbsersatzordnung 80 Prozent des durchschnittlichen Erwerbseinkommens, mit einem Mindest- und einem Höchstbetrag. Für Studierende und Personen ohne vorheriges Einkommen greift der Mindestansatz – und der deckt laufende Fixkosten oft nicht.
Weiterlesen →Nebenjob im Studium: Ab wann Steuern und AHV fällig werden
Kurz beantwortet: Ab dem vollendeten 17. Altersjahr sind Erwerbseinkommen AHV-pflichtig, und ab 18 bekommst du eine eigene Steuererklärung – unabhängig davon, wie wenig du verdienst. Sie einzureichen lohnt sich auch bei kleinem Lohn: Ohne Erklärung wirst du nach Ermessen eingeschätzt, meist zu hoch.
Weiterlesen →Auslandssemester: Die Kosten, die im Erfahrungsbericht fehlen
Kurz beantwortet: Die Studiengebühren sind bei Austauschprogrammen oft der kleinste Posten – Kaution, Anreise, Versicherung und die höheren Lebenshaltungskosten am Zielort machen den Grossteil aus. Rechne mit einem einmaligen Puffer von CHF 2'000 bis 4'000 zusätzlich zu den laufenden Kosten.
Weiterlesen →Zwischenjahr finanzieren: Wie viel du brauchst und was dabei weiterläuft
Kurz beantwortet: Ein Zwischenjahr scheitert selten am fehlenden Plan, sondern an den Fixkosten, die weiterlaufen. Krankenkassenprämie und AHV-Mindestbeitrag fallen auch ohne Einkommen an – wer den Bedarf vorher rechnet, kommt ohne Schulden durch.
Weiterlesen →Die Anzeichen, die man selbst zuletzt bemerkt
Kurz beantwortet: Schulden entstehen selten durch eine grosse Fehlentscheidung, sondern durch eine Reihe kleiner, die einzeln vernünftig aussahen. Die Warnzeichen sind bekannt und gut erkennbar – und je früher jemand hinschaut, desto einfacher ist die Sache zu lösen. Beratung ist in der Schweiz kostenlos und vertraulich, auch für Minderjährige.
Weiterlesen →Budget als Alleinerziehende: Warum die Fixkosten nicht mitschrumpfen
Kurz beantwortet: Ein Einelternhaushalt trägt fast dieselben Fixkosten wie ein Haushalt mit zwei Erwachsenen – Miete, Krankenkasse und Strom halbieren sich nicht. Bei CHF 1'900 Miete und CHF 700 Prämien für Mutter und Kind sind das CHF 2'600 im Monat, bevor irgendetwas gegessen ist. Das ist keine Frage der Disziplin, sondern der Struktur.
Weiterlesen →Alimente: Wie der Unterhalt berechnet wird und was bei Nichtzahlung passiert
Kurz beantwortet: Kinderunterhalt umfasst Barunterhalt und Betreuungsunterhalt – der zweite deckt ab, dass der betreuende Elternteil weniger verdienen kann. Zahlt der pflichtige Teil nicht, bevorschussen die meisten Kantone den Kinderunterhalt und übernehmen das Inkasso. Das ist der wichtigste Punkt dieser Seite.
Weiterlesen →Familienzulagen: Wer sie bekommt und warum sie manchmal ausbleiben
Kurz beantwortet: Familienzulagen sind ein Bundesminimum mit kantonalen Aufschlägen – Kinderzulage bis zur Volljährigkeit, Ausbildungszulage darüber hinaus bis höchstens 25. Sie werden nicht automatisch ausgerichtet: Es braucht einen Antrag über den Arbeitgeber, und pro Kind wird nur einmal bezahlt.
Weiterlesen →Vorsorgelücke bei Teilzeit: Wie der Koordinationsabzug kleine Pensen benachteiligt
Kurz beantwortet: Die Pensionskasse versichert nicht den ganzen Lohn, sondern nur den Teil über dem Koordinationsabzug – und dieser Abzug ist ein fixer Betrag. Bei einem Jahreslohn unter CHF 22’680 entsteht gar keine Pensionskassenpflicht. Zwei Halbtagsstellen bei zwei Arbeitgebern können deshalb ganz ohne Pensionskasse bleiben, obwohl sie zusammen ein volles Pensum ergeben.
Weiterlesen →AHV-Beitragslücken: Warum 5 Jahre die entscheidende Zahl sind
Kurz beantwortet: Jedes fehlende Beitragsjahr kürzt die spätere AHV-Rente um rund 2,3 Prozent – dauerhaft. Nachzahlen lässt sich nur 5 Jahre rückwirkend. Wer eine Lücke aus dem Jahr davor entdeckt, kann nichts mehr tun, und der Auszug aus dem individuellen Konto ist kostenlos.
Weiterlesen →Erziehungs- und Betreuungsgutschriften: CHF 45’360 pro Jahr – aber nur eine davon kommt automatisch
Kurz beantwortet: Beide Gutschriften erhöhen dein für die AHV-Rente massgebendes Einkommen um CHF 45’360 pro Jahr. Der entscheidende Unterschied liegt im Verfahren: Die Erziehungsgutschrift für Kinder unter 16 kommt automatisch, die Betreuungsgutschrift für pflegebedürftige Angehörige muss JÄHRLICH beantragt werden – sonst ist sie weg.
Weiterlesen →Wiedereinstieg nach der Familienpause: Die Rechnung, die vor der Bewerbung kommt
Kurz beantwortet: Ob sich ein Wiedereinstieg lohnt, entscheidet nicht der Bruttolohn, sondern was nach Betreuungskosten, Steuerprogression und wegfallenden Subventionen übrig bleibt. Bei einem 50-Prozent-Pensum kann dieser Rest überraschend klein sein – und trotzdem ist die Entscheidung fast immer richtig, weil sie die Vorsorge betrifft.
Weiterlesen →Konkubinat absichern: Was ohne Trauschein nicht automatisch gilt
Kurz beantwortet: Im Konkubinat gibt es keinen gesetzlichen Erbanspruch, keine AHV-Witwenrente und keinen Vorsorgeausgleich bei Trennung. Was verheiratete Paare automatisch haben, müssen unverheiratete aktiv regeln – mit Testament, Vorsorgeauftrag und Begünstigungserklärung bei der Pensionskasse.
Weiterlesen →Das Drei-Konten-Modell: Gemeinsam wirtschaften, ohne alles zu teilen
Kurz beantwortet: Ein Gemeinschaftskonto für die gemeinsamen Fixkosten, zwei persönliche Konten für den Rest. Beide zahlen anteilig zum Einkommen ins gemeinsame Konto ein – bei CHF 6'000 und CHF 4'000 Einkommen also im Verhältnis 60 zu 40. Das löst die häufigsten Geldkonflikte, ohne dass jemand Rechenschaft ablegen muss.
Weiterlesen →Vorsorgeausgleich bei Scheidung: Was geteilt wird und was nicht
Kurz beantwortet: Das während der Ehe geäufnete Pensionskassenguthaben wird bei einer Scheidung hälftig geteilt – unabhängig davon, wer es angespart hat. Massgebend ist der Zeitpunkt der Einleitung des Scheidungsverfahrens, nicht der Trennung. Diese Unterscheidung kann mehrere zehntausend Franken ausmachen.
Weiterlesen →Angehörige pflegen: Welche Entschädigungen es gibt – und welche man beantragen muss
Kurz beantwortet: Wer Angehörige pflegt, kann über drei Wege entschädigt werden – Anstellung bei einer Spitex-Organisation, Hilflosenentschädigung der betreuten Person und die AHV-Betreuungsgutschrift. Keiner davon läuft automatisch, und die Betreuungsgutschrift verfällt sogar jährlich, wenn sie nicht geltend gemacht wird.
Weiterlesen →Sandwich-Generation: Wenn Kinder und Eltern gleichzeitig Unterstützung brauchen
Kurz beantwortet: Zwischen 45 und 60 fallen häufig drei Dinge zusammen – Kinder in Ausbildung, Eltern mit Betreuungsbedarf und die eigenen entscheidenden Vorsorgejahre. Die eigene Altersvorsorge ist dabei der Posten, der als Erstes gekürzt wird, und der einzige, der sich später kaum nachholen lässt.
Weiterlesen →Wie berechne ich meine Vorsorgelücke?
Die Vorsorgelücke ist die Differenz zwischen dem, was du im Alter brauchst, und dem, was AHV und Pensionskasse zusammen liefern – gerechnet wird sie in Franken pro Monat, nicht als Gesamtkapital. Als Zielgrösse gelten rund 60 % des letzten Lohns; AHV und Pensionskasse erreichen diese Quote bei mittleren Einkommen häufig, bei hohen und bei Teilzeitpensen oft nicht.
Weiterlesen →Wie viel Rente bekomme ich in der Schweiz?
Aus der AHV kommen bei voller Beitragsdauer zwischen CHF 1’260 und CHF 2’520 pro Monat; die Pensionskasse legt je nach Guthaben und Umwandlungssatz einen etwa gleich grossen Betrag dazu. Zusammen erreichen die beiden Säulen bei mittleren Einkommen rund 60 % des letzten Lohns – bei hohen Einkommen deutlich weniger, weil die AHV nach oben gedeckelt ist.
Weiterlesen →Einkauf in die Pensionskasse: wie viel darf ich einzahlen?
Den maximal möglichen Betrag nennt dein Vorsorgeausweis unter «mögliche Einkaufssumme» – er entspricht der Differenz zwischen dem reglementarisch möglichen und dem tatsächlich vorhandenen Altersguthaben. Der Einkauf ist im Einzahlungsjahr vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehbar, dafür ist das eingezahlte Kapital drei Jahre lang für einen Kapitalbezug gesperrt.
Weiterlesen →Vorsorge im Konkubinat: was gilt für unverheiratete Paare?
Unverheiratete Paare sind in der ersten Säule gar nicht und in der zweiten Säule nur dann abgesichert, wenn die Pensionskasse eine Lebenspartnerrente vorsieht und die Partnerschaft gemeldet wurde. Die AHV kennt keine Witwen- oder Witwerrente für Konkubinatspartner, und die Meldung an die Pensionskasse ist in vielen Reglementen eine Voraussetzung, die nach dem Tod nicht mehr nachgeholt werden kann.
Weiterlesen →Vorsorgelücke schliessen ab 50: welche Hebel bleiben?
Ab 50 wirken vier Hebel zuverlässig: Einkauf in die Pensionskasse, konsequente Einzahlung in die Säule 3a, ein höheres Pensum in den letzten Berufsjahren und ein späterer Pensionierungszeitpunkt. Alle vier greifen direkt an den Grössen an, aus denen sich die Rente berechnet – anders als Sparen auf einem freien Konto, das die Rentenhöhe selbst nicht verändert.
Weiterlesen →Lohnerhöhung richtig verteilen: warum sie nach drei Monaten weg ist
Weil der Lebensstandard sich an das neue Einkommen anpasst, bevor eine Entscheidung darüber getroffen wurde – die wirksamste Gegenmassnahme ist, einen festen Anteil zu automatisieren, bevor der Betrag zum ersten Mal auf dem Konto sichtbar wird. Der Effekt ist gut belegt und hat nichts mit mangelnder Disziplin zu tun: Was verfügbar ist, wird als verfügbar wahrgenommen, und die Anpassung geschieht in vielen kleinen Schritten statt in einer Entscheidung.
Weiterlesen →Betreibung in der Schweiz: Ablauf, Fristen, Rechtsvorschlag
Kurz beantwortet: Eine Betreibung beginnt mit dem Zahlungsbefehl. Ab Zustellung bleiben 10 Tage für den Rechtsvorschlag – dann muss der Gläubiger vor Gericht die Rechtsöffnung verlangen. Ohne Rechtsvorschlag kann er frühestens nach 20 Tagen die Fortsetzung verlangen; es folgt die Pfändung, bei der das Existenzminimum geschützt bleibt.
Weiterlesen →Mahnung und Inkasso: was du zahlen musst und was nicht
Kurz beantwortet: Nach einer Mahnung bist du in Verzug und schuldest 5 % Verzugszins pro Jahr. Mahn- und Inkassogebühren sind dagegen nur geschuldet, wenn sie vertraglich vereinbart wurden oder als echter Schaden nachgewiesen sind – pauschale Inkassozuschläge müssen nicht einfach bezahlt werden. Wichtig ist, die Hauptforderung zu klären, bevor eine Betreibung folgt.
Weiterlesen →Vermögen aufbauen in der Schweiz: die Reihenfolge
Kurz beantwortet: Vermögen entsteht in der Schweiz in vier Schritten – Notgroschen von drei bis sechs Monatsausgaben, Säule 3a bis CHF 7’258 pro Jahr, danach breit gestreut und günstig anlegen, und das Ganze mit einem festen Dauerauftrag am Zahltag. Wer 25 Jahre lang CHF 300 im Monat zu 4 % anlegt, kommt im Modell auf rund CHF 154’239.
Weiterlesen →Black Friday 2026: mit Budget statt Kaufrausch
Kurz beantwortet: Black Friday fällt 2026 auf den 27. November, Cyber Monday auf den 30. November. Sparen lässt sich nur mit einer Liste, die vorher feststeht, einem festen Betrag und einem Preischeck über mehrere Wochen. Wichtig in der Schweiz: Für Online-Käufe gibt es kein gesetzliches Rückgaberecht – es gelten die Bedingungen des Händlers.
Weiterlesen →Lohnausweis verstehen: alle Ziffern erklärt
Kurz beantwortet: Der Lohnausweis zeigt, was du im Steuerjahr verdient hast und was davon abgezogen wurde. Für die Steuererklärung zählen vor allem Ziffer 8 (Bruttolohn total), Ziffer 9 (AHV/IV/EO, ALV, NBU), Ziffer 10 (Pensionskasse, inkl. Einkäufe) und Ziffer 11 (Nettolohn). Die Felder F und G sowie Ziffer 13 (Spesen) beeinflussen deine Abzüge.
Weiterlesen →KI-Assistent für Finanzen: so nutzt du ihn sicher
Kurz beantwortet: KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT können Budget, Ausgaben und Vermögensverlauf gut analysieren – sicher ist das, wenn sie nur Lesezugriff erhalten, du dich über eine offizielle Anmeldung verbindest statt Passwörter weiterzugeben, und du die Verbindung jederzeit widerrufen kannst. E-Banking-Zugangsdaten gehören nie in einen Chat.
Weiterlesen →Erbschaft erhalten: was jetzt zu tun ist
Kurz beantwortet: Nach einem Todesfall gilt zuerst: nichts überstürzen. Innerhalb von drei Monaten kannst du die Erbschaft ausschlagen, wenn Schulden drohen. Danach braucht es eine Erbbescheinigung, um Konten freizugeben, eine Teilung unter den Erben und die Deklaration in der Steuererklärung. Erbschaftssteuern sind kantonal; Ehegatten sind überall befreit, Nachkommen in den meisten Kantonen.
Weiterlesen →Kleinkredit ablösen: Zins sparen in der Schweiz
Kurz beantwortet: Einen Kleinkredit kannst du in der Schweiz jederzeit vorzeitig zurückzahlen; der Zins für die restliche Laufzeit entfällt. Seit 1. Januar 2026 liegt der gesetzliche Höchstzins bei 10 % für Barkredite und 12 % für Kreditkarten und Überziehungen. Wer einen alten, teuren Kredit durch einen günstigeren ersetzt oder mit Erspartem tilgt, spart oft mehrere hundert Franken.
Weiterlesen →SARON oder Festhypothek: was passt zu dir?
Kurz beantwortet: Die Festhypothek bietet einen fixen Zins für 2 bis 15 Jahre – planbar, aber teurer, wenn die Zinsen sinken. Die SARON-Hypothek folgt dem Geldmarktzins plus einer Marge – meist günstiger, aber die Rate kann jederzeit steigen. Entscheidend ist, wie viel Zinsanstieg dein Budget verkraftet: Die Banken rechnen die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zins von 5 %.
Weiterlesen →Pflegefinanzierung Schweiz: wer zahlt was?
Kurz beantwortet: Die Pflegekosten teilen sich Krankenkasse, Kanton und Bewohnende – du zahlst höchstens 20 % des höchsten Krankenkassenbeitrags, im Heim rund CHF 23.00 pro Tag. Hotellerie und Betreuung trägst du dagegen voll selbst. Deshalb kostet ein Heimplatz die Bewohnenden typischerweise CHF 6’779 im Monat, obwohl die Pflege grösstenteils versichert ist.
Weiterlesen →Pflegeheim-Tagestaxe: Rechnung und Pflegestufen
Kurz beantwortet: Die Tagestaxe eines Pflegeheims setzt sich aus Hotellerie, Betreuung und dem Pflegeanteil zusammen. Bewohnende zahlen pro Tag typischerweise CHF 155 bis CHF 303. Die Pflegestufe (1 bis 12) bestimmt die Pflegekosten, verändert deinen Eigenanteil aber kaum, weil dieser gesetzlich gedeckelt ist.
Weiterlesen →Demenz: Kosten für Pflege zu Hause und im Heim
Kurz beantwortet: Auf einer Demenzabteilung zahlen Bewohnende wegen der höheren Betreuungstaxe oft CHF 7’995 pro Monat oder mehr selbst, rund CHF 1’216 mehr als in einer normalen Abteilung. Zu Hause entstehen die grössten Kosten durch Betreuung und Entlastung, die keine Krankenkasse zahlt. Ergänzungsleistungen und Hilflosenentschädigung sind die wichtigsten Stützen.
Weiterlesen →Ergänzungsleistungen im Pflegeheim: so rechnet die EL
Kurz beantwortet: Im Pflegeheim decken Ergänzungsleistungen die Differenz zwischen anerkannten Heimkosten und Einnahmen – wenn das Vermögen unter CHF 100’000 liegt (Ehepaare CHF 200’000). Das selbstbewohnte Haus zählt für diese Schwelle nicht, wohl aber bei der Berechnung. Über dem Freibetrag von CHF 30’000 wird im Heim jährlich bis ein Fünftel des Vermögens als Einnahme angerechnet.
Weiterlesen →Hilflosenentschädigung AHV: Beträge 2026 und 2027
Kurz beantwortet: Die Hilflosenentschädigung der AHV beträgt 2026 je nach Grad CHF 252, CHF 630 oder CHF 1’008 pro Monat, ab 2027 CHF 256, CHF 640 oder CHF 1’024. Sie wird unabhängig von Einkommen und Vermögen ausbezahlt, wenn jemand seit mindestens einem Jahr dauernd Hilfe im Alltag braucht. Die leichte Stufe gibt es nur bei Leben zu Hause.
Weiterlesen →Spitex privat oder öffentlich: Kosten im Vergleich
Kurz beantwortet: Für ärztlich verordnete Pflege kostet die öffentliche und die private Spitex gleich viel – die Krankenkasse zahlt denselben Tarif, der Kanton die Restkosten, du einen begrenzten Eigenanteil. Unterschiede gibt es bei Betreuung und Haushalt: Hier verlangen private Anbieter meist CHF 40 bis 70 pro Stunde, öffentliche Spitex oft weniger, dafür mit Wartezeiten und kürzeren Einsätzen.
Weiterlesen →Vorsorgeauftrag erstellen: Form, Kosten, Fehler
Kurz beantwortet: Ein Vorsorgeauftrag legt fest, wer deine Finanzen, deine Person und deine Rechtsgeschäfte übernimmt, wenn du urteilsunfähig wirst. Er muss vollständig von Hand geschrieben, datiert und unterschrieben oder öffentlich beurkundet sein (Art. 361 ZGB). Handschriftlich kostet er nichts, die Beurkundung je nach Kanton einige hundert Franken. Ohne Vorsorgeauftrag entscheidet die KESB.
Weiterlesen →Bruttomiete und Nettomiete: der Unterschied
Kurz beantwortet: Die Nettomiete ist der Preis für die Wohnung selbst, die Bruttomiete ist Nettomiete plus Nebenkosten. Bei CHF 1’650 Nettomiete und rund CHF 183 Nebenkosten beträgt die Bruttomiete CHF 1’833. Für Budget, Tragbarkeit und Wohnungsvergleich zählt immer die Bruttomiete.
Weiterlesen →Rechtsschutzversicherung: lohnt sie sich?
Kurz beantwortet: Eine Rechtsschutzversicherung lohnt sich vor allem für Mieter, Angestellte und Autofahrer, die einen Streit nicht aus dem Ersparten finanzieren könnten. Eine Privatrechtsschutz kostet rund CHF 150 bis 350 pro Jahr, Verkehrsrechtsschutz CHF 80 bis 150, die Kombination CHF 250 bis 450. Wer genug Reserven hat und selten streitet, kann darauf verzichten.
Weiterlesen →Vollkasko oder Teilkasko: was dein Auto braucht
Kurz beantwortet: Die Haftpflicht ist obligatorisch, Teil- und Vollkasko sind freiwillig. Eine Vollkasko lohnt sich meist für neue, geleaste oder finanzierte Autos in den ersten vier bis sieben Jahren; danach genügt oft die Teilkasko. Je nach Fahrer, Wohnort und Auto kostet die Haftpflicht rund CHF 400 bis 1'000 pro Jahr, mit Teilkasko CHF 600 bis 1'300 und mit Vollkasko CHF 1'000 bis 2'500.
Weiterlesen →Lohnt sich eine Solaranlage? Rechnung mit Zahlen
Kurz beantwortet: Eine Photovoltaikanlage mit 10 kWp kostet rund CHF 22'000, nach Einmalvergütung etwa CHF 17’500. Sie produziert im Mittelland rund 10’000 kWh im Jahr und spart bei 30 % Eigenverbrauch rund CHF 1’660, bei 50 % rund CHF 2’100 pro Jahr. Damit amortisiert sie sich in etwa 8 bis 11 Jahren – entscheidend ist der Eigenverbrauch.
Weiterlesen →Jugendkonto Schweiz: ab wann und worauf achten
Kurz beantwortet: Ein Jugendkonto lässt sich bei den meisten Schweizer Banken ab 12 Jahren eröffnen, ist bis zum Ende der Ausbildung oder bis 25 meist gebührenfrei und kommt mit einer Debitkarte. Wichtiger als der Zins ist, dass die Karte keine Überziehung erlaubt, die Eltern anfangs Einblick haben und das Konto später ohne Wechsel zum Erwachsenenkonto wird.
Weiterlesen →AHV-Ehepaarrente: Plafonierung auf 150 %
Kurz beantwortet: Verheiratete erhalten zusammen höchstens 150 % der AHV-Maximalrente – 2026 CHF 3’780, ab 2027 CHF 3’840 pro Monat. Zwei Maximalrenten von je CHF 2’560 werden damit um CHF 1’280 pro Monat gekürzt. Betroffen sind vor allem Paare, bei denen beide lange und gut verdient haben.
Weiterlesen →AHV vorbeziehen oder aufschieben: was es kostet
Kurz beantwortet: Die AHV-Rente lässt sich ab 63 vorbeziehen und bis 70 aufschieben. Jedes Vorbezugsjahr kürzt die Rente lebenslang um rund 6,8 % – aus CHF 2’300 werden bei zwei Jahren Vorbezug CHF 1’987. Wer fünf Jahre aufschiebt, erhält 31,5 % mehr, also CHF 3’025. Seit der Reform AHV 21 geht auch ein Teilbezug.
Weiterlesen →AHV-Beiträge für Nichterwerbstätige 2027
Kurz beantwortet: Wer kein Erwerbseinkommen hat, zahlt bis zum Referenzalter trotzdem AHV/IV/EO-Beiträge – ab 2027 mindestens CHF 541 pro Jahr (2026: CHF 530) und höchstens CHF 27’050. Massgebend ist das Vermögen plus das Zwanzigfache des jährlichen Renteneinkommens. Betroffen sind vor allem Frühpensionierte, Studierende und Personen in einer Auszeit.
Weiterlesen →Pensionskassenausweis lesen: die 10 wichtigsten Zahlen
Kurz beantwortet: Der Pensionskassenausweis zeigt jedes Jahr, wie viel Altersguthaben du hast, welche Rente du mit 65 erwarten kannst, wie du bei Invalidität und Tod abgesichert bist und wie viel du dich steuerbegünstigt einkaufen könntest. Die wichtigsten Zahlen sind versicherter Lohn, Altersguthaben, projizierte Altersrente, Umwandlungssatz und Einkaufspotenzial.
Weiterlesen →PK-Einkauf: die 3-Jahres-Sperrfrist erklärt
Kurz beantwortet: Wer sich in die Pensionskasse einkauft, darf die daraus finanzierten Leistungen während drei Jahren nicht als Kapital beziehen (Art. 79b Abs. 3 BVG). Wer es trotzdem tut, verliert meist den Steuerabzug rückwirkend. Wer mit 65 Kapital beziehen will, sollte den letzten Einkauf deshalb spätestens mit 61 tätigen. Eine Rente darf jederzeit bezogen werden.
Weiterlesen →Säule 3a oder PK-Einkauf: was zuerst?
Kurz beantwortet: Für die meisten lohnt sich zuerst die Säule 3a – sie ist flexibler, gehört nur dir und lässt sich gestaffelt beziehen. Ab CHF 7’373 pro Jahr (2027) ist die 3a aber voll; dann kommt der Pensionskasseneinkauf ins Spiel. Er ist ab rund 50 besonders attraktiv, wenn Steuerprogression und Einkaufspotenzial hoch sind und das Geld bis zur Pensionierung nicht gebraucht wird.
Weiterlesen →Koordinationsabzug BVG 2027: Teilzeit und PK
Kurz beantwortet: Der Koordinationsabzug ist der Lohnteil, der in der Pensionskasse nicht versichert ist, weil ihn die AHV abdeckt. Er steigt 2027 von CHF 26’460 auf CHF 26’880, die Eintrittsschwelle von CHF 22’680 auf CHF 23’040. Wer Teilzeit arbeitet, ist besonders betroffen: Bei CHF 50’000 Lohn sind im BVG-Minimum nur CHF 23’120 versichert.
Weiterlesen →Freizügigkeitskonto: was beim Stellenwechsel gilt
Kurz beantwortet: Ein Freizügigkeitskonto bewahrt dein Pensionskassengeld auf, wenn du keine neue Kasse hast – etwa bei einer Auszeit, Arbeitslosigkeit, Selbständigkeit oder Auswanderung. Du darfst höchstens zwei Freizügigkeitsstellen haben. Meldest du nichts, überweist die alte Kasse das Geld nach sechs Monaten bis zwei Jahren an die Auffangeinrichtung. Bezogen werden kann frühestens fünf Jahre vor dem Referenzalter.
Weiterlesen →Mehrere 3a-Konten: wie viele und warum
Kurz beantwortet: Ja, du darfst mehrere Säule-3a-Konten haben – das Gesetz begrenzt die Anzahl nicht, wohl aber den Gesamtbetrag von CHF 7’258 (2026) bzw. CHF 7’373 (2027) pro Jahr. Der Hauptgrund ist der Bezug: Jedes Konto muss auf einmal bezogen werden. Mit drei bis fünf Konten lässt sich der Bezug auf mehrere Jahre verteilen und die Kapitalbezugssteuer deutlich senken.
Weiterlesen →Säule 3a 2027: Maximalbetrag CHF 7’373
Kurz beantwortet: Ab 2027 dürfen Angestellte mit Pensionskasse bis CHF 7’373 pro Jahr in die Säule 3a einzahlen und abziehen – CHF 115 mehr als 2026. Ohne Pensionskasse sind es 20 % des Erwerbseinkommens, höchstens CHF 36’864. Als Dauerauftrag entspricht der Maximalbetrag CHF 614.42 pro Monat.
Weiterlesen →Was ändert sich 2027? Prämien, AHV, 3a, Serafe
Kurz beantwortet: 2027 steigen die Krankenkassenprämien im Mittel um 5,0 % auf CHF 412.06, die AHV-Renten um 1,6 % (Mindestrente CHF 1’280, Maximalrente CHF 2’560), der 3a-Höchstbetrag auf CHF 7’373. Die Serafe-Gebühr sinkt auf CHF 312 pro Jahr, und im Dezember 2026 wird erstmals die 13. AHV-Rente ausbezahlt.
Weiterlesen →Budget 2027 planen: die neuen Zahlen einrechnen
Kurz beantwortet: Für eine Familie mit zwei Kindern steigt die Krankenkasse 2027 im Mittel um rund CHF 57 pro Monat, die Serafe sinkt um CHF 1.92, und der 3a-Dauerauftrag darf um CHF 9 steigen. Wer das Budget im November anpasst, statt im März überrascht zu werden, behält die Kontrolle. Die Reihenfolge: Fixkosten aktualisieren, Sparquote prüfen, Rückstellungen neu rechnen.
Weiterlesen →Finanz-Checkliste Jahresende: 10 Fristen
Kurz beantwortet: Vor dem Jahresende laufen in der Schweiz mehrere Fristen ab, die Geld kosten, wenn man sie verpasst: Krankenkassenwechsel bis 30. November (Eingang), Franchise senken bis 30. November, Franchise erhöhen bis 31. Dezember, Säule 3a (CHF 7’258) und PK-Einkauf bis Ende Dezember. Dazu kommen Spenden, Selbstbehalt-Planung und Kündigungen von Abos.
Weiterlesen →Existenzminimum Schweiz: SchKG, SKOS und EL
Kurz beantwortet: Die Schweiz kennt drei Existenzminima. Das betreibungsrechtliche schützt bei einer Lohnpfändung (Grundbetrag CHF 1’200 für Alleinstehende plus Miete und Krankenkasse), das SKOS-Minimum bestimmt die Sozialhilfe, und die Ergänzungsleistungen sichern Rentnerinnen und Rentnern ein höheres Minimum. Welches gilt, hängt von der Lebenslage ab – nicht von der eigenen Wahl.
Weiterlesen →Budget mit KI erstellen: Prompts und Grenzen
Kurz beantwortet: Ein KI-Assistent wie Claude oder ChatGPT kann ein Budget strukturieren, Ausgaben kategorisieren und Sparideen vorschlagen – aber nur so gut wie die Zahlen, die du ihm gibst. Am besten funktioniert ein Ablauf in drei Schritten: echte Zahlen sammeln, die KI mit klaren Prompts strukturieren lassen, Ergebnis mit Schweizer Richtwerten prüfen. Kontonummern und Ausweisdaten gehören nie in den Chat.
Weiterlesen →Finanzkompetenz Schweiz: 12 Dinge, die zählen
Kurz beantwortet: Finanzkompetenz heisst nicht, Börsenkurse zu kennen, sondern zwölf Grundlagen zu beherrschen: Budget, Notgroschen (3 bis 6 Monatsausgaben), Fixkosten, Krankenkasse, Steuern, die drei Säulen, Zinseszins, Schulden, Versicherungen, Wohnen, Verträge und Betrug. Wer diese zwölf Punkte versteht, trifft die grossen Geldentscheide im Leben sicherer.
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