Sparkonto: kurzfristig & sicher
Für Notgroschen und kurzfristige Ziele ideal: jederzeit verfügbar, aber kaum Zins – die Inflation nagt an der Kaufkraft.
Säule 3a: mittel- bis langfristig & steueroptimiert
Die Säule 3a verbindet Sparen mit Steuervorteilen, ist aber bis zur Pensionierung gebunden. Die Ersparnis zeigt der 3a-Rechner.
Anlegen: langfristig & renditestark
Für lange Zeithorizonte (10+ Jahre) bieten Wertschriften mehr Rendite – bei höherem Schwankungsrisiko. Erst Notgroschen, dann 3a, dann anlegen.
Leg das in BudgetHub als Sparziel mit Zieldatum an – der Monatsbetrag ergibt sich dann von selbst, statt vom Restbudget abzuhängen.
Die Reihenfolge, die sich bewährt
Zuerst der Notgroschen auf dem Konto, weil er im Ernstfall verfügbar sein muss. Dann die Säule 3a, weil der Steuerabzug eine sichere Rendite ist, die keine Anlage garantieren kann. Erst danach freie Anlagen.
Der häufigste Fehler ist, diese Reihenfolge umzudrehen: Wer anlegt, bevor ein Notgroschen steht, muss bei einem Engpass möglicherweise zum schlechtesten Zeitpunkt verkaufen.
Was den Erfolg sichtbar macht
Ein Zwischenstand in Prozent statt eines abstrakten Restbetrags. Bei CHF 12'000 Ziel und CHF 4'000 erreicht steht dort ein Drittel – das trägt weiter, weil der Restbetrag lange gross bleibt.
Bei langen Zielen helfen Zwischenstufen: Ein Ziel über CHF 50'000 in Schritten von CHF 10'000 gedacht gibt alle acht bis zehn Monate einen sichtbaren Erfolg.
Wann Sparen warten sollte
Solange teure Schulden laufen. Ein Konsumkredit oder eine Kreditkarten-Teilzahlung kostet im zweistelligen Prozentbereich – kein Sparkonto und keine Anlage bringt annähernd so viel.
Die Ausnahme ist ein kleiner Puffer von ein bis zwei Monatsausgaben. Ohne ihn führt die nächste unerwartete Ausgabe direkt in neue Schulden, und der Abbau beginnt von vorn.
Der Notgroschen kommt zuerst
Drei bis sechs Monatsausgaben auf einem jederzeit verfügbaren Konto. Massgebend sind die Ausgaben, nicht das Einkommen – was du im Ernstfall brauchst, sind deine Kosten.
Aufgebaut wird in Stufen: zuerst ein Monatslohn, dann drei Monatsausgaben, dann der Rest. Die erste Stufe unterbricht bereits den teuersten Mechanismus – unerwartete Ausgabe auf Kreditkarte.
Die Säule 3a mit Wertschriften
Innerhalb der 3a lässt sich zwischen Zinskonto und Wertschriftenlösung wählen. Bei einem Horizont über zehn Jahre spricht viel für Wertschriften – die Bindung bis zur Pensionierung ist ohnehin gegeben.
Auf die Gebühren achten: Bei langen Laufzeiten macht ein halber Prozentpunkt Unterschied einen erheblichen Betrag aus. Die Gesamtkostenquote ist dabei aussagekräftiger als die beworbene Rendite.
