Schweizer Finanzrechner 2026 – alle Werkzeuge auf einen Blick
Budget, Sparziele, Franchise, Prämienverbilligung, Tragbarkeit, Steuern und Mobilität: alle Rechner von BudgetHub an einem Ort, kalibriert auf Schweizer Werte und ohne Anmeldung nutzbar.
Alle Rechner laufen direkt im Browser. Deine Eingaben verlassen dein Gerät nicht und werden nirgends gespeichert, solange du das nicht selbst auslöst. Jedes Ergebnis lässt sich als PDF sichern oder in ein Budget übernehmen, um es über die Monate weiterzuverfolgen.
Budget und Überblick
Der Einstieg: Was kommt rein, was geht raus, und was bleibt am Ende eines Monats tatsächlich übrig.
Kurz beantwortet: Als Orientierung gilt die 50/30/20-Regel – rund 50 % des Nettoeinkommens für Fixkosten, 30 % für Lebenshaltung, 20 % fürs Sparen. Bei CHF 6'000 netto sind das CHF 3'000, CHF 1'800 und CHF 1'200. In der Schweiz liegen die Fixkosten wegen Miete und Krankenkasse oft höher, weshalb 60/25/15 realistischer ist.
Kurz beantwortet: Ein vollständiges Haushaltsbudget umfasst rund 25 Posten in vier Blöcken – Fixkosten, Rückstellungen, Lebenshaltung und Sparen. Der häufigste Fehler ist nicht ein falscher Betrag, sondern ein vergessener Posten.
Kurz beantwortet: Eine Einzelperson kommt in der Schweiz je nach Region auf CHF 3'500 bis 4'500 pro Monat, eine vierköpfige Familie auf CHF 7'000 bis 10'000. Der grösste Unterschied zwischen den Regionen entsteht bei der Miete, nicht beim Konsum.
Kurz beantwortet: Die Sparquote ist der gesparte Betrag geteilt durch das Nettoeinkommen – CHF 900 von CHF 6'000 sind 15 %. Als Orientierung gelten 10 bis 20 %; entscheidend ist aber die Stetigkeit, nicht die Höhe in einem einzelnen Monat.
Kurz beantwortet: Der 13. Monatslohn entspricht einem Zwölftel des Jahreslohns und wird voll besteuert wie normaler Lohn. Von CHF 6'000 brutto bleiben nach Sozialabgaben und Steuern je nach Situation rund CHF 3'500 bis 4'500 netto.
Kurz beantwortet: Der Nettolohn sinkt bei Pensumsreduktion nicht proportional – er sinkt weniger stark, weil die Steuerprogression mitfällt. Von 100 % auf 80 % verlierst du typischerweise 15 bis 18 % netto, nicht 20 %.
Kurz beantwortet: Bei 1,5 % Teuerung pro Jahr verliert CHF 10'000 in zehn Jahren rund CHF 1'400 an Kaufkraft – es entspricht dann noch etwa CHF 8'600 von heute. Geld auf dem Sparkonto verliert real, wenn der Zins unter der Teuerung liegt.
Sparen und Ziele
Aus einem Vorsatz einen Monatsbetrag machen – mit Zieldatum, Restbetrag und Zinseffekt.
Kurz beantwortet: Zielbetrag geteilt durch die Anzahl Monate ergibt die Sparrate – CHF 12'000 in 24 Monaten sind CHF 500 im Monat. Mit Zins verkürzt sich die Dauer oder sinkt die Rate, bei kurzen Zeiträumen allerdings kaum spürbar.
Kurz beantwortet: Drei bis sechs Monatsausgaben – bei CHF 4'500 monatlichen Ausgaben also CHF 13'500 bis 27'000. Massgebend sind die Ausgaben, nicht das Einkommen, und bei unsicherem Einkommen eher sechs Monate als drei.
Kurz beantwortet: Für CHF 5’000 brauchst du bei CHF 140 im Monat drei Jahre, bei CHF 80 fünf Jahre. Ein typischer erster Notgroschen oder die Reserve für eine grössere Anschaffung.
Kurz beantwortet: Für CHF 10’000 brauchst du bei CHF 280 im Monat drei Jahre, bei CHF 170 fünf Jahre. Für viele Haushalte die Grössenordnung eines vollständigen Notgroschens.
Kurz beantwortet: Für CHF 20’000 brauchst du bei CHF 560 im Monat drei Jahre, bei CHF 330 fünf Jahre. Häufig der Betrag für ein Occasionsauto, eine Weiterbildung oder eine längere Auszeit.
Kurz beantwortet: Für CHF 50’000 brauchst du bei CHF 1’390 im Monat drei Jahre, bei CHF 830 fünf Jahre. Typischerweise Eigenkapital für Wohneigentum oder Startkapital für eine Selbstständigkeit.
Kurz beantwortet: Für CHF 100’000 brauchst du bei CHF 2’780 im Monat drei Jahre, bei CHF 1’670 fünf Jahre. Meist Eigenkapital für Wohneigentum oder ein langfristiges Vermögensziel.
Kurz beantwortet: Für CHF 3’000 brauchst du bei CHF 80 im Monat drei Jahre, bei CHF 50 fünf Jahre. Eine zweiwöchige Reise für zwei Personen liegt je nach Ziel in dieser Grössenordnung.
Kurz beantwortet: Für CHF 15’000 brauchst du bei CHF 420 im Monat drei Jahre, bei CHF 250 fünf Jahre. Ein solides Occasionsfahrzeug liegt in dieser Grössenordnung.
Kurz beantwortet: Für CHF 180’000 brauchst du bei CHF 5’000 im Monat drei Jahre, bei CHF 3’000 fünf Jahre. Bei einem Kaufpreis von CHF 900'000 sind 20 % Eigenkapital nötig, davon mindestens die Hälfte aus eigenen Mitteln.
Kurz beantwortet: Für CHF 25’000 brauchst du bei CHF 690 im Monat drei Jahre, bei CHF 420 fünf Jahre. Eine Hochzeit mit rund 80 Gästen liegt in der Schweiz häufig in dieser Grössenordnung.
Kurz beantwortet: Für CHF 8’000 brauchst du bei CHF 220 im Monat drei Jahre, bei CHF 130 fünf Jahre. Eine typische Jahressteuerrechnung für ein mittleres Einkommen.
Krankenkasse und Prämien
Franchise, Modell, Verbilligung und Kündigungsfrist entscheiden zusammen über mehr als tausend Franken im Jahr.
Kurz beantwortet: Zwischen der teuersten und der günstigsten Kombination aus Franchise, Modell und Prämienregion liegen für Erwachsene rund CHF 3'000 pro Jahr. Der Rechner prüft alle sechs Franchisestufen und zeigt, welche für deine erwarteten Gesundheitskosten am günstigsten ist.
Kurz beantwortet: Die höchste Franchise lohnt sich, wenn deine jährlichen Gesundheitskosten unter dem Break-Even liegen – meist bei rund CHF 1'800 bis 2'200. Darüber ist die tiefste Franchise günstiger. Entscheidend ist der Blick auf die letzten drei Jahre, nicht auf das Bauchgefühl.
Kurz beantwortet: Rund 30 % aller Versicherten in der Schweiz haben Anspruch auf Prämienverbilligung – für Familien liegt die Entlastung je nach Kanton zwischen CHF 2'500 und 8'000 pro Jahr. Der Rechner schätzt für deinen Wohnkanton, ob sich ein Antrag lohnt.
Kurz beantwortet: Die Kündigung der Grundversicherung muss bis zum 30. November beim bisherigen Versicherer EINGEGANGEN sein – nicht abgeschickt. Ein Wechsel bringt Erwachsenen je nach Ausgangslage CHF 500 bis 1'200 pro Jahr. Das Cockpit zeigt dir die verbleibenden Tage und erzeugt das fertige Schreiben mit allen Angaben, die hineingehören.
Steuern und Vorsorge
Was ein Einzahlungsbetrag wirklich spart – und wie AHV, Pensionskasse und Säule 3a zusammen deine Monatsrente ergeben.
Kurz beantwortet: Die Steuerersparnis entspricht dem eingezahlten Betrag mal deinem Grenzsteuersatz – bei CHF 7’258 Einzahlung und 25 % Grenzbelastung rund CHF 1'815. Je höher dein Einkommen, desto mehr bringt dieselbe Einzahlung.
Kurz beantwortet: AHV und Pensionskasse ersetzen zusammen typischerweise 60 bis 70 Prozent des letzten Lohns – die maximale AHV-Rente liegt bei CHF 2’520 im Monat. Das Cockpit rechnet alle drei Säulen in EINER Ansicht zusammen und zeigt die Lücke zu deinem Ziel als Monatsbetrag.
Wohnen und Energie
Tragbarkeit, Strom und Nebenkosten – die Posten, die das Budget am stärksten festlegen.
Kurz beantwortet: Die kalkulatorischen Wohnkosten dürfen ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen – gerechnet mit 5 % Zins, 1 % Unterhalt und der Amortisation. Für CHF 900'000 Kaufpreis brauchst du deshalb rund CHF 144'000 Bruttoeinkommen und CHF 180'000 Eigenkapital.
Kurz beantwortet: Ein Zweipersonenhaushalt verbraucht rund 2'500 kWh pro Jahr und zahlt bei etwa 30 Rappen pro Kilowattstunde rund CHF 750. Ein Einfamilienhaus mit Wärmepumpe liegt deutlich höher, oft über CHF 2'000.
Kurz beantwortet: Der grösste Stromverbrauch im Haushalt entsteht bei Warmwasser, Heizung und Kühlgeräten – zusammen oft über die Hälfte. Ein Zweipersonenhaushalt liegt bei rund 2'500 kWh pro Jahr, mit Wärmepumpe ein Mehrfaches davon.
Kinder und Jugendliche
Taschengeld und Jugendlohn sind keine Geldfrage, sondern eine Lernfrage – die Beträge folgen daraus, nicht umgekehrt.
Kurz beantwortet: Als Faustregel gilt CHF 1 pro Lebensjahr und Woche – mit zehn Jahren also CHF 10 wöchentlich, was CHF 520 im Jahr ergibt. Der Rechner zeigt Wochen-, Monats- und Jahresbetrag sowie die passende Auszahlungsfrequenz.
Kurz beantwortet: Ein Jugendlohn liegt üblicherweise zwischen CHF 200 und 400 pro Monat – der richtige Betrag ergibt sich aber nicht aus einer Tabelle, sondern daraus, welche Ausgabenbereiche die oder der Jugendliche selbst übernimmt.
Mobilität
Auto, ÖV oder beides: Der Vergleich fällt fast immer anders aus, als er sich anfühlt.
Kurz beantwortet: Ein Auto kostet in der Schweiz realistisch CHF 600 bis 900 pro Monat an Vollkosten, ein Generalabonnement rund CHF 340. Die Rechnung kippt zugunsten des Autos erst bei schlechter ÖV-Anbindung oder regelmässigem Transportbedarf – nicht bei der Kilometerzahl allein.
Kurz beantwortet: Ein Auto-Abo kostet monatlich mehr als die reinen Betriebskosten eines gekauften Autos, deckt dafür Versicherung, Steuern, Service und Wertverlust ab. Der Vergleich lohnt nur gegen die VOLLKOSTEN – gegen die Benzinrechnung verliert das Abo immer.
Eine Berechnung beantwortet heute – ein Budget beantwortet das Jahr
Rechner zeigen einen Moment. Interessant wird es, wenn du in drei Monaten siehst, ob sich etwas bewegt hat. Genau dafür ist BudgetHub gebaut.
