Für Lehrpersonen

Unterrichtsmaterial Finanzkompetenz für Schweizer Schulen

3 fertig vorbereitete Lektionen à 45 Minuten für Sek I, Sek II und Berufsfachschule: Lohnabrechnung, erstes eigenes Budget und Kaufpsychologie. Mit Ablauf, Lernzielen, 11 Aufgaben und Lösungen – frei verwendbar unter CC BY 4.0.

Finanzkompetenz steht im Lehrplan, aber brauchbares Schweizer Material ist rar: Vieles stammt aus Deutschland und rechnet mit Werten, die hier nicht gelten – oder es kommt von einer Bank und verkauft nebenbei ein Produkt. Dieses Material ist auf Schweizer Zahlen kalibriert, vollständig ausgearbeitet und frei verwendbar. Sie brauchen keinen Zugang, kein Konto und keine Anmeldung.

3 Lektionen
je 45 Minuten
11 Aufgaben
mit Musterlösungen
CC BY 4.0
kopieren und anpassen erlaubt
Material zum Ausdrucken

Die Arbeitsblätter für die Klasse sind frei herunterladbar, ohne Anmeldung. Die Lehrfassung enthält zusätzlich Ablauf, Lernziele, Lösungen und Hinweise zu typischen Stolpersteinen.

Lektion 1 · Sek II, Berufsfachschule, 9. Klasse · 45 Minuten

Vom Bruttolohn zum Nettolohn

Die Lernenden rechnen eine Schweizer Lohnabrechnung nach und verstehen, wohin die Differenz zwischen dem verhandelten und dem ausbezahlten Lohn geht.

Lernziele

  • Die Lernenden benennen die vier Sozialversicherungsabzüge auf einer Schweizer Lohnabrechnung und erklären, wogegen jeder versichert.
  • Die Lernenden berechnen aus einem Bruttolohn den ungefähren Nettolohn mit einem Abzugssatz von rund 13 Prozent.
  • Die Lernenden erklären, warum die Steuern in der Schweiz normalerweise nicht vom Lohn abgezogen werden und was daraus für die eigene Planung folgt.
  • Die Lernenden schätzen ab, wie stark sich eine Bruttolohnerhöhung von 500 Franken auf den ausbezahlten Betrag auswirkt.

Ablauf

5 MinEinstieg: die Zahl, die nicht stimmt

Schreiben Sie zwei Zahlen an die Tafel: den vereinbarten Monatslohn und den Betrag, der auf dem Konto ankommt. Fragen Sie, wohin die Differenz geht, und sammeln Sie Vermutungen ungeordnet. Erfahrungsgemäss wird zuerst «Steuern» genannt — genau dieser Irrtum trägt die ganze Lektion.

12 MinErarbeitung: die vier Abzüge

AHV/IV/EO (Alter, Invalidität, Erwerbsersatz), ALV (Arbeitslosigkeit), berufliche Vorsorge nach BVG (zweite Säule) und Nichtberufsunfallversicherung. Wichtiger als die genauen Prozentsätze ist das Prinzip: Es sind Versicherungen, keine Abgaben ins Nichts. Nennen Sie zu jedem Abzug eine konkrete Situation, in der er greift.

15 MinÜbung: Lohnabrechnung nachrechnen

Arbeitsblatt 1, Aufgaben 1 bis 3, in Zweiergruppen. Die Lernenden rechnen einen Lehrlingslohn und einen Einstiegslohn nach der Lehre durch. Der Vergleich der beiden ist der eigentliche Erkenntnismoment.

8 MinVertiefung: warum die Steuern fehlen

In der Schweiz zahlen die meisten Erwerbstätigen die Steuern selbst per Rechnung, nicht über den Lohnabzug; Ausnahme ist die Quellensteuer. Der Nettolohn auf der Abrechnung ist also noch nicht das, was zum Leben bleibt. Diskutieren Sie, was das für jemanden bedeutet, der zum ersten Mal einen vollen Lohn erhält.

5 MinSicherung

Jede Person notiert für sich: Wie viel bliebe mir bei meinem Wunschlohn netto, und wie viel davon müsste ich für Steuern zurücklegen? Aufgabe 4 als Hausaufgabe.

Material

  • Arbeitsblatt 1 (Aufgaben 1–4), ausgedruckt oder digital
  • Taschenrechner oder Mobiltelefon
  • Optional: eine echte, anonymisierte Lohnabrechnung

Arbeitsblatt 1

Aufgabe 1

Lena ist im 3. Lehrjahr und verdient CHF 1'100 brutto im Monat. Die Sozialabzüge betragen rund 13 Prozent. Wie viel erhält sie ungefähr ausbezahlt?

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CHF 1'100 × 0.13 = CHF 143 Abzüge. Ausbezahlt rund CHF 957. Hinweis für die Besprechung: Lena zahlt möglicherweise noch keine BVG-Beiträge — die berufliche Vorsorge ist erst ab einem Jahreslohn von CHF 22'680 obligatorisch. Ihr effektiver Abzug liegt deshalb eher tiefer.

Aufgabe 2

Nach der Lehre verdient Lena CHF 4'800 brutto. Wie viel bleibt netto? Und wie gross ist der Unterschied zum Lehrlingslohn — brutto und netto?

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Netto rund CHF 4'176. Unterschied brutto CHF 3'700, netto rund CHF 3'219. Die Differenz zwischen diesen beiden Werten ist der Anteil, der in die Sozialversicherungen fliesst.

Aufgabe 3

Lena bekommt ein Angebot mit 500 Franken mehr Bruttolohn. Wie viel mehr hat sie am Monatsende wirklich — bevor sie an die Steuern denkt?

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500 × 0.87 = rund CHF 435. Zusatz für die Diskussion: Weil die Steuern progressiv sind, bleibt nach Steuern noch weniger — bei mittleren Einkommen häufig nur etwa die Hälfte der Bruttoerhöhung. Das ist kein Argument gegen Lohnverhandlungen, aber eines dagegen, mit dem Bruttobetrag zu planen.

Aufgabe 4

Warum steht auf einer Schweizer Lohnabrechnung normalerweise kein Steuerabzug — und was heisst das für jemanden im ersten Berufsjahr?

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Die meisten Erwerbstätigen mit Schweizer Pass oder Niederlassungsbewilligung C zahlen die Steuern selbst per Rechnung, meist im Folgejahr. Nur bei der Quellensteuer wird direkt abgezogen. Folge fürs erste Berufsjahr: Die Steuerrechnung kommt verzögert und trifft auf ein Budget, das sich bereits an den vollen Nettolohn gewöhnt hat. Wer monatlich zurücklegt, umgeht das Problem.

Erfahrungsgemäss schwierig

Fast alle Klassen nennen zuerst «Steuern» als Erklärung für die Differenz. Diesen Irrtum nicht sofort korrigieren, sondern bis zur Vertiefungsphase stehen lassen — die Auflösung bleibt dann hängen.

Lehrplanbezug

Lehrplan 21, WAH (Wirtschaft, Arbeit, Haushalt): Kompetenzbereich Geld und Konsum. Für die Berufsfachschule anschlussfähig an den Rahmenlehrplan ABU, Aspekt «Geld und Kauf».

Lektion 2 · Sek I ab 8. Klasse, Sek II · 45 Minuten

Das erste eigene Budget

Die Lernenden erstellen ein vollständiges Monatsbudget für den Auszug von zu Hause und erkennen, welche Posten sie zuverlässig unterschätzen.

Lernziele

  • Die Lernenden unterscheiden Fixkosten, variable Kosten und Rückstellungen und ordnen konkrete Ausgaben korrekt zu.
  • Die Lernenden erstellen ein Monatsbudget mit realistischen Schweizer Beträgen und prüfen, ob es aufgeht.
  • Die Lernenden erklären, warum jährliche Rechnungen monatlich zurückgelegt werden müssen.
  • Die Lernenden begründen, warum ein Notgroschen von 3 bis 6 Monatsausgaben empfohlen wird.

Ablauf

5 MinEinstieg: Was kostet Wohnen wirklich?

Lassen Sie die Klasse schätzen, wie viel eine Person pro Monat zum Leben braucht. Notieren Sie die Spanne der Schätzungen, ohne zu bewerten. Am Ende wird verglichen — der Abstand zwischen Schätzung und Rechnung ist die eigentliche Lernerfahrung.

10 MinErarbeitung: die drei Arten von Ausgaben

Fixkosten kommen jeden Monat gleich (Miete, Krankenkasse, Abos). Variable Kosten schwanken und sind beeinflussbar (Essen, Freizeit). Rückstellungen sind der schwierigste Teil: jährliche oder unregelmässige Rechnungen wie Steuern, Zahnarzt oder Franchise, die monatlich zurückgelegt werden müssen. Diese dritte Kategorie fehlt in fast allen Erstbudgets — und ist der häufigste Grund, warum sie kippen.

18 MinÜbung: Budget für den Auszug

Arbeitsblatt 2, Aufgaben 1 bis 3, in Einzelarbeit oder zu zweit. Wer schnell fertig ist, rechnet die WG-Variante aus Aufgabe 3.

7 MinAuswertung: Wo fehlt am meisten?

Vergleichen Sie mit den Anfangsschätzungen. Erfahrungsgemäss werden Krankenkasse, Steuern und Nebenkosten am stärksten unterschätzt oder ganz vergessen. Halten Sie fest: Es sind nie die Kaffees, es sind immer die Rechnungen.

5 MinSicherung

Aufgabe 4: Was passiert, wenn die Waschmaschine kaputtgeht? Überleitung zum Notgroschen und zur dritten Lektion.

Material

  • Arbeitsblatt 2 (Aufgaben 1–4)
  • Optional: Tabellenkalkulation oder ein Online-Budgetrechner

Arbeitsblatt 2

Aufgabe 1

Ordne zu: Miete, Krankenkassenprämie, Lebensmittel, Steuern, Handy-Abo, Zahnarzt, Kino, Serafe, ÖV-Abo, neue Winterjacke. Welche sind Fixkosten, welche variabel, welche Rückstellung?

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Fixkosten: Miete, Krankenkassenprämie, Handy-Abo, ÖV-Abo. Variabel: Lebensmittel, Kino, Winterjacke. Rückstellung: Steuern, Zahnarzt, Serafe (jährliche Rechnung). Diskussionspunkt: Die Winterjacke ist variabel, aber vorhersehbar — man kann sie auch als Rückstellung führen. Beide Antworten sind vertretbar, wenn sie begründet sind.

Aufgabe 2

Nino verdient netto CHF 4'176 und zieht in eine eigene Wohnung. Erstelle sein Monatsbudget: Miete inklusive Nebenkosten CHF 1'300, Krankenkasse CHF 390, Lebensmittel CHF 500, ÖV-Abo CHF 80, Handy und Internet CHF 90, Versicherungen CHF 40, Freizeit CHF 300. Für Steuern legt er CHF 600 zurück, für Zahnarzt und Unvorhergesehenes CHF 100. Geht das Budget auf?

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Ausgaben zusammen rund CHF 3'400, Einnahmen CHF 4'176. Es bleiben rund CHF 776. Das Budget geht auf, aber knapp — und nur, weil die Steuerrückstellung eingeplant ist. Ohne sie sähe es um CHF 600 besser aus und würde spätestens bei der Steuerrechnung zusammenbrechen.

Aufgabe 3

Nino überlegt sich stattdessen ein WG-Zimmer für 700 Franken inklusive Nebenkosten. Wie verändert sich sein Budget, und was könnte er mit der Differenz machen?

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Die Differenz beträgt CHF 600 pro Monat, also CHF 7'200 im Jahr. Mögliche Verwendungen: Notgroschen aufbauen, Weiterbildung, Reise, dritte Säule. Wichtig in der Besprechung: Es gibt keine richtige Antwort. Der Punkt ist, dass die Wohnentscheidung der grösste einzelne Hebel im Budget einer jungen Person ist — grösser als jedes Sparen im Alltag.

Aufgabe 4

Ninos Waschmaschine geht kaputt, Reparatur CHF 450. Er hat nichts zurückgelegt. Welche Möglichkeiten hat er, und was kostet jede?

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Aus dem laufenden Budget (dann fehlt es woanders), Ratenzahlung oder Kleinkredit (Zinsen, oft zweistellig), Hilfe von Familie (kostet nichts, ist aber nicht bei allen möglich), oder die Reparatur aufschieben. Daraus folgt die Empfehlung eines Notgroschens von 3 bis 6 Monatsausgaben — bei Nino rund CHF 10'500 bis CHF 21'000. Nicht als Sparziel, sondern als Versicherung gegen teure Notlösungen.

Erfahrungsgemäss schwierig

Die Klasse rechnet gerne mit dem Bruttolohn weiter. Vor der Übung ausdrücklich klären, dass mit dem Nettolohn gerechnet wird — sonst gehen alle Budgets scheinbar mühelos auf, und die Lektion verliert ihren Punkt.

Lehrplanbezug

Lehrplan 21, WAH: «Ressourcen im Haushalt planen und einsetzen». Verknüpfbar mit Mathematik (Prozentrechnen, Dreisatz). Der Richtwert von höchstens 33 Prozent des Nettoeinkommens für Wohnen lässt sich hier gut einführen.

Lektion 3 · Sek I ab 8. Klasse, Sek II · 45 Minuten

Warum wir mehr ausgeben, als wir wollen

Die Lernenden analysieren, mit welchen Mitteln Apps und Shops zum Kauf bewegen, und erarbeiten konkrete Gegenstrategien.

Lernziele

  • Die Lernenden benennen mindestens vier Gestaltungsmittel, die Kaufentscheidungen beschleunigen.
  • Die Lernenden erklären, warum bargeldloses Zahlen zu höheren Ausgaben führt.
  • Die Lernenden beurteilen «Jetzt kaufen, später zahlen»-Angebote und benennen deren Risiken.
  • Die Lernenden formulieren eine persönliche Regel, die eine Impulsentscheidung verlangsamt.

Ablauf

6 MinEinstieg: der letzte ungeplante Kauf

Jede Person notiert für sich einen Kauf der letzten zwei Wochen, der nicht geplant war. Nur wer möchte, teilt ihn. Wichtig: keine Bewertung, kein moralischer Unterton. Die Lektion funktioniert nur, wenn niemand sich rechtfertigen muss.

12 MinErarbeitung: wie Verkaufen heute funktioniert

Vier Mechanismen an konkreten Beispielen: künstliche Knappheit («nur noch 2 an Lager»), voreingestellte Optionen (teuerster Versand vorausgewählt), reibungsloses Bezahlen (ein Klick, gespeicherte Karte) und soziale Bestätigung («127 Personen sehen das gerade an»). Lassen Sie die Klasse auf einer beliebigen Shop-Seite selbst suchen — sie findet mehr, als Sie vorbereitet haben.

12 MinVertiefung: Zahlen ohne zu spüren

Bargeldloses Bezahlen erhöht die Ausgabebereitschaft. Der Grund ist einfach: Beim Bargeld sieht man, was weniger wird. Bei Karte, Mobiltelefon oder Ratenkauf verschiebt sich der spürbare Verlust zeitlich — bei «Jetzt kaufen, später zahlen» um Wochen. Besprechen Sie, was bei drei gleichzeitig laufenden Ratenkäufen passiert.

10 MinÜbung: Gegenstrategien

Arbeitsblatt 3, Aufgaben 1 bis 3, in Gruppen. Jede Gruppe entwickelt eine Regel, die eine Kaufentscheidung verlangsamt, und stellt sie kurz vor.

5 MinSicherung

Sammeln Sie die Regeln an der Tafel. Halten Sie fest: Es geht nicht um Verzicht, sondern um den Zeitabstand zwischen Impuls und Entscheidung. Wer nach 24 Stunden immer noch will, soll kaufen.

Material

  • Arbeitsblatt 3 (Aufgaben 1–3)
  • Ein Gerät pro Gruppe für die Shop-Analyse

Arbeitsblatt 3

Aufgabe 1

Öffnet eine beliebige Shopping-App oder Website. Findet mindestens vier Gestaltungsmittel, die zum schnellen Kauf bewegen sollen. Beschreibt jedes in einem Satz.

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Typische Funde: Countdown oder Lagerbestand («nur noch 2»), vorausgewählte teurere Option, gespeicherte Zahlungsdaten für den Ein-Klick-Kauf, Hinweise auf andere Käuferinnen, kostenloser Versand ab einem Betrag knapp über dem Warenkorb, durchgestrichener «Originalpreis», Ratenzahlung prominent neben dem Preis. Die Beobachtung, dass sich diese Mittel auf allen Plattformen gleichen, ist wichtiger als die Vollständigkeit der Liste.

Aufgabe 2

Ein Kopfhörer kostet 240 Franken oder «nur 20 Franken pro Monat». Was ist der Unterschied, und worauf muss man achten?

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Zwölf Monate zu 20 Franken sind 240 Franken — wenn keine Gebühren anfallen. Häufig kommen Bearbeitungsgebühren, Mahnkosten bei verpasster Rate oder ein Zins dazu. Der eigentliche Punkt ist aber ein anderer: Die Rate wirkt klein und lässt den Preis unbedeutend erscheinen. Wer drei solche Raten parallel laufen hat, zahlt 60 Franken im Monat für Dinge, deren Kauf sich einzeln jeweils harmlos anfühlte. Und die Verpflichtung läuft weiter, auch wenn das Gerät kaputt ist oder nicht mehr gefällt.

Aufgabe 3

Entwickelt in der Gruppe eine Regel, die euch bei ungeplanten Käufen hilft. Sie muss konkret sein, im Alltag funktionieren und darf nicht «einfach nichts kaufen» lauten.

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Brauchbare Regeln aus der Praxis: 24 Stunden warten bei allem über einem selbst gesetzten Betrag. Gespeicherte Kartendaten aus dem Browser löschen, damit jeder Kauf die Nummer verlangt. Einen festen Betrag pro Monat für spontane Käufe reservieren — wenn er weg ist, ist er weg. Den Warenkorb füllen, aber erst am nächsten Tag abschicken. Entscheidend bei der Auswertung: Alle funktionierenden Regeln erzeugen Zeit oder Reibung. Keine funktionierende Regel beruht auf Willenskraft.

Erfahrungsgemäss schwierig

Die Lektion kippt sofort, wenn sie belehrend wird. Jugendliche kennen die Mechanismen besser, als Erwachsene annehmen — sie haben nur nie darüber gesprochen. Die Rolle der Lehrperson ist moderierend, nicht warnend.

Lehrplanbezug

Lehrplan 21, WAH: «Konsum reflektieren und Kaufentscheide begründen»; Anknüpfung an Medien und Informatik (Gestaltung digitaler Angebote). Für die Berufsfachschule anschlussfähig an den ABU-Aspekt «Geld und Kauf».

Verwendete Werte, Stand 2026

Diese Zahlen stecken in den Aufgaben. Wenn Sie einen älteren Ausdruck verwenden, vergleichen Sie ihn hiermit – Sozialabgaben, Prämien und Vorsorgebeträge ändern sich jährlich.

Sozialabgaben Arbeitnehmende (Richtwert)
13 %
BVG-Eintrittsschwelle
CHF 22'680
Referenzprämie Krankenkasse pro Monat
CHF 520
Maximaler Beitrag Säule 3a
CHF 7'258
Richtwert Wohnkostenanteil
höchstens 33 %
Notgroschen
3–6 Monatsausgaben
Taschengeld-Faustregel
CHF 1 pro Lebensjahr und Woche

Lizenz und Weiterverwendung

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