Wie viel du einzahlen darfst
Mit Pensionskasse darfst du 2026 maximal rund CHF 7’258.– pro Jahr in die Säule 3a einzahlen (Wert jährlich angepasst). Ohne Pensionskasse sind es bis zu 20% des Erwerbseinkommens.
Der Steuereffekt
Einzahlungen kannst du vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehen. Je nach Kanton und Einkommen spart das mehrere hundert bis über tausend Franken Steuern pro Jahr.
Konto oder Wertschriften
3a-Konten sind sicher, aber kaum verzinst. Über lange Anlagehorizonte bringt eine 3a-Wertschriftenlösung in der Regel mehr Rendite – bei höherem Schwankungsrisiko.
In BudgetHub führst du die Steuerrückstellung als eigene Position – so liegt der Betrag bereit, wenn die Rechnung kommt, statt den Monat zu sprengen.
Konto oder Wertschriften
Ein 3a-Zinskonto ist sicher und wirft aktuell wenig ab. Eine Wertschriftenlösung hat über lange Zeiträume deutlich höheres Ertragspotenzial, schwankt aber – und diese Schwankung muss man bis zum Bezug aushalten können.
Als Orientierung: Bei einem Anlagehorizont über zehn Jahre spricht viel für Wertschriften, unter fünf Jahren für das Konto. Wichtig ist in beiden Fällen der Blick auf die Gebühren – bei langen Laufzeiten macht ein halber Prozentpunkt einen erheblichen Unterschied.
Der Zeitpunkt schlägt die Höhe
Ein Dauerauftrag am Tag des Lohneingangs bringt im Schnitt deutlich mehr als ein höherer Betrag, der am Monatsende übrig bleiben soll. Der Konsum passt sich an das an, was sichtbar verfügbar ist.
Und ein tieferer Betrag, der jeden Monat kommt, schlägt einen hohen mit Unterbrüchen – der Zinseszins wirkt über die Ununterbrochenheit, nicht über einzelne grosse Einzahlungen.
Warum mehrere Konten helfen
Geld auf dem Lohnkonto gilt psychologisch als verfügbar, unabhängig davon, wofür es gedacht war. Ein separates Konto pro Zweck – Notgroschen, Steuern, Ferien – löst das, ohne Willenskraft zu verbrauchen.
Der Aufwand ist einmalig: vier Daueraufträge einrichten dauert zwanzig Minuten. Danach läuft das System ohne weitere Entscheidung, und jeder Topf zeigt seinen eigenen Stand.
Wohin das Geld je nach Horizont gehört
Unter drei Jahren aufs Sparkonto – dort zählt Verfügbarkeit. Ab fünf bis zehn Jahren wird die Teuerung relevant: Bei 1,5 Prozent verliert Geld in zehn Jahren rund 14 Prozent an Kaufkraft.
Die Säule 3a nimmt eine Sonderstellung ein: Steuerabzug heute, aber gebunden bis fünf Jahre vor dem Referenzalter. Sie ist Vorsorge, kein flexibles Sparen.
Vorbezug für Wohneigentum
3a-Guthaben kann für selbstbewohntes Wohneigentum vorbezogen oder verpfändet werden. Der Vorbezug senkt die Hypothek und die spätere Vorsorge; die Verpfändung erhält den Vorsorgeschutz, erhöht aber die Belehnung.
Beim Vorbezug fällt die Kapitalauszahlungssteuer an. Wird das Wohneigentum später verkauft, muss der Betrag unter Umständen zurückbezahlt werden – dann wird die Steuer zinslos erstattet.
