Vergleich

Budget-Apps Schweiz im Vergleich 2026

Alle relevanten Budget-Apps für die Schweiz nebeneinander: Preis, Sprache, Bankanbindung und Schweiz-Bezug. Inklusive der Fälle, in denen BudgetHub nicht die richtige Wahl ist.

Kurz beantwortet: Für Haushalte in der Schweiz, die vorausplanen statt nur zurückschauen wollen, ist eine App mit Schweizer Rechenlogik sinnvoller als ein internationales Produkt oder die Banking-App. Für alle, die lediglich die letzten Ausgaben sehen möchten, reicht die Hausbank. Die Tabelle zeigt die Unterschiede, der Abschnitt darunter die Grenzen. Stand 2026.

AnwendungPreisSprachenSchweiz-BezugBankanbindungPasst für
BudgetHub
eigenes Produkt
CHF 6.90/Mt. · Familie CHF 11.90/Mt.DE, FR, IT, ENVollständig: Säule 3a, Franchise, Serafe, kantonale WerteBewusst keine – manuelle Erfassung und Datei-ImportHaushalte, die planen statt nur nachschauen wollen
YNABrund CHF 100/JahrENKeiner – US-ProduktJa, überwiegend US/UK-InstituteEnglischsprachige mit Freude an der YNAB-Methode
Toshl FinanceCHF 5–20/Mt.mehrsprachigGering – international ausgerichtetJa, je nach InstitutVielreisende mit mehreren Währungen
MoneyControlrund CHF 5/Mt. oder CHF 29/JahrDETeilweiseTeilweiseWer vor allem Ausgaben nachträglich erfassen will
Banking-App der HausbankIm Konto enthaltenDE, FR, ITHoch, aber auf ein Institut begrenztNur das eigene InstitutWer alles bei einer Bank hat und nur zurückschauen will
Excel oder Google SheetsGratis bis günstigbeliebigNur, was du selbst hineinbaustNeinWer gern selbst baut und Formeln pflegt

Angaben zu Fremdprodukten beschränken sich auf öffentlich nachprüfbare Merkmale und geben deren Preisstand zum Zeitpunkt der letzten Prüfung wieder. Bewertungen fremder Anwendungen stehen hier bewusst nicht.

Wann BudgetHub nicht die richtige Wahl ist

Fünf Fälle, in denen wir abraten würden. Sie zu verschweigen wäre einfacher gewesen, hätte aber nur die Enttäuschung nach hinten verschoben.

Du willst ausschliesslich automatisch erfasste Zahlen

BudgetHub verzichtet bewusst auf die Bankanbindung. Das ist der Kern des Datenschutzversprechens – und es bedeutet, dass du Transaktionen importierst oder erfasst. Wer nur einen automatischen Rückblick möchte, ist mit der App seiner Hausbank schneller am Ziel.

Du lebst nicht in der Schweiz

Der gesamte Nutzen liegt in den Schweizer Besonderheiten: Säule 3a, Franchise, Prämienverbilligung, Serafe, kantonale Steuerlogik, 13. Monatslohn. Ausserhalb der Schweiz bleibt davon nichts übrig, und es gibt bessere lokale Produkte.

Du willst Depot und Vermögen verwalten

BudgetHub ist eine Budget- und Haushaltsanwendung, kein Portfolio-Tracker. Wertschriften, Renditen und Depotauswertungen sind nicht abgebildet und auch nicht geplant.

Deine Buchhaltung ist geschäftlich

Für Selbstständige bildet BudgetHub die private Seite ab, inklusive Rückstellungen für AHV und Steuern. Eine ordentliche Geschäftsbuchhaltung mit Mehrwertsteuer und Debitoren ersetzt es nicht.

Ein Blatt Papier reicht dir

Wer drei Fixkosten und ein Konto hat, braucht keine Software. Ein Haushaltsbudget lohnt sich ab dem Punkt, an dem mehrere Personen, mehrere Konten oder unregelmässige Einnahmen im Spiel sind.

Häufige Fragen

Warum hat BudgetHub keine Bankanbindung?

Weil eine Bankanbindung bedeutet, dass Zugangsdaten oder eine dauerhafte Berechtigung bei einem Dritten liegen. Für ein Schweizer Produkt mit Schweizer Zielgruppe ist das eine bewusste Entscheidung gegen Bequemlichkeit und für Datenhoheit. Der Datei-Import über CAMT und CSV deckt den praktischen Bedarf ab, ohne dauerhaften Kontozugriff.

Ist eine Gratis-App nicht genauso gut?

Für das reine Erfassen von Ausgaben oft ja. Der Unterschied liegt in der Schweizer Rechenlogik – Franchise, Säule 3a, Prämienverbilligung, kantonale Werte – und darin, wer das Produkt finanziert. Ein bezahltes Abo braucht keine Datenweitergabe und keine Werbung als zweites Geschäftsmodell.

Was kostet BudgetHub?

CHF 6.90 pro Monat oder CHF 69 pro Jahr für Einzelpersonen, CHF 11.90 pro Monat oder CHF 119 pro Jahr für den Familienzugang mit mehreren Personen im gemeinsamen Haushalt. Keine Kreditkarte für den Start nötig.

Kann ich meine Daten wieder mitnehmen?

Ja. Alle erfassten Daten lassen sich jederzeit als Datei exportieren. Eine Budget-App, die den Ausstieg erschwert, hat das Vertrauensverhältnis bereits verletzt.

Wie schnell merke ich, ob es passt?

Realistisch nach zwei bis vier Wochen eigener Zahlen. Vorher fehlt die Vergleichsbasis, und jede Budget-App fühlt sich in der ersten Woche gleich an. Deshalb ist der Einstieg kostenlos und ohne Zahlungsmittel.

Zwei Wochen eigene Zahlen sagen mehr als jede Tabelle

Auch mehr als diese. Der Einstieg ist kostenlos, ohne Kreditkarte und ohne Bankverknüpfung – und deine Daten nimmst du jederzeit wieder mit.