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3a-Steuerersparnis-Rechner

Kurz beantwortet: Die Steuerersparnis entspricht dem eingezahlten Betrag mal deinem Grenzsteuersatz – bei CHF 7’258 Einzahlung und 25 % Grenzbelastung rund CHF 1'815. Je höher dein Einkommen, desto mehr bringt dieselbe Einzahlung.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert August 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen
3a-Steuerersparnis-Rechner
Steuerersparnis pro JahrCHF 2'032
Über 10 JahreCHF 20'322

Der Grenzsteuersatz liegt je nach Einkommen/Gemeinde meist bei 20–40 %.

Kostenlos starten, ohne Kreditkarte und ohne Bankverknüpfung. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser, bis du sie selbst speicherst.

So funktioniert es

Die Einzahlung (max. ~CHF 7’258.– mit PK) wird vom steuerbaren Einkommen abgezogen. Die Ersparnis hängt von deinem Grenzsteuersatz ab – oft 20–35% der Einzahlung.

Beispiel

Bei 28% Grenzsteuersatz spart eine Maximaleinzahlung rund CHF 2'030.– Steuern pro Jahr.

In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.

Warum der Grenzsteuersatz entscheidet

Ein Abzug wirkt immer am obersten Ende deines Einkommens, nicht am Durchschnitt. Wer 15 % Grenzbelastung hat, spart mit CHF 7’258 rund CHF 1'090; wer 35 % hat, rund CHF 2'540 – bei identischer Einzahlung.

Daraus folgt eine Planungslogik: In einem Jahr mit hohem Einkommen – Bonus, Abfindung, gutes Geschäftsjahr – ist die Einzahlung besonders wirksam. In einem einkommensschwachen Jahr entsprechend weniger.

Was die Rechnung nicht zeigt

Beim Bezug fällt die Kapitalauszahlungssteuer an. Sie ist deutlich tiefer als die gesparte Einkommenssteuer, aber sie existiert – die Ersparnis ist also ein Aufschub plus eine Reduktion, keine vollständige Befreiung.

Und sie zeigt nur die Steuerseite. Was dieselbe Einzahlung Jahr für Jahr an späterer Monatsrente aufbaut – zusammen mit AHV und Pensionskasse – rechnet das Vorsorge-Cockpit in einer Gesamtansicht.

Der beste Zeitpunkt im Jahr

Rechnerisch ist der Januar am besten – das Geld ist elf Monate länger investiert. Der Steuervorteil ist derselbe, egal wann im Jahr eingezahlt wird, solange die Gutschrift bis zum 31. Dezember erfolgt.

Wer nicht den ganzen Betrag auf einmal aufbringt, richtet einen monatlichen Dauerauftrag ein. Das hat neben dem Zeitvorteil einen zweiten Effekt: Bei einer Wertschriftenlösung kauft man über das Jahr verteilt ein und umgeht damit die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt.

Was beim Bezug wieder anfällt

Die Kapitalauszahlungssteuer – getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten, aber progressiven Satz. Die Ersparnis ist also ein Aufschub plus eine Reduktion, keine vollständige Befreiung.

Weil der Satz progressiv ist, lohnt sich die Staffelung: mehrere Konten, in verschiedenen Jahren bezogen. Als Faustregel ein weiteres Konto ab rund CHF 50'000 erwartetem Guthaben.

Wann sich die Einzahlung besonders lohnt

In einem Jahr mit hohem Einkommen – Bonus, Abfindung, gutes Geschäftsjahr. Der Abzug wirkt am Grenzsteuersatz, und der ist dann am höchsten.

Umgekehrt bringt eine Einzahlung in einem einkommensschwachen Jahr wenig Steuerersparnis. Der Vorsorgeeffekt bleibt zwar, aber wer wählen kann, legt die Einzahlung ins starke Jahr.

Warum ein Rechner nur ein Ausgangspunkt ist

Jede Vorsorgerechnung arbeitet mit Annahmen über Jahrzehnte: konstante Beiträge, konstante Renditen, ein unveränderter Erwerbsverlauf. Keine dieser Annahmen hält über zwanzig Jahre.

Das Ergebnis ist deshalb eine Grössenordnung, keine Zusage. Sein Wert liegt nicht in der Zahl, sondern in der Richtung: Es zeigt, ob die heutige Sparrate grundsätzlich reicht oder grundsätzlich nicht.

Was den Wert nach oben treibt

Bei fast allen Haushaltsposten sind es dieselben drei Faktoren: Wohnregion, Haushaltsgrösse und ob externe Dienstleistungen genutzt werden. Städtische Zentren liegen bei praktisch jedem Posten über dem Landesdurchschnitt.

Der vierte Faktor ist die Lebensphase: Ein Haushalt mit Jugendlichen liegt bei Lebensmitteln, Mobilität und Freizeit deutlich über einem mit Kleinkindern.

Häufige Fragen

Wie viel Steuern spare ich mit der Säule 3a?+

Den eingezahlten Betrag mal deinen Grenzsteuersatz. Bei CHF 7’258 und 25 % Grenzbelastung sind das rund CHF 1'815 pro Jahr.

Lohnt sich die Säule 3a bei tiefem Einkommen?+

Der Steuereffekt ist klein, der Vorsorgeeffekt bleibt. Bei knappem Budget hat der Notgroschen Vorrang, weil 3a-Geld bis zur Pensionierung gebunden ist.

Muss ich beim Bezug Steuern zahlen?+

Ja, die Kapitalauszahlungssteuer – getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten Satz. Sie ist deutlich tiefer als die gesparte Einkommenssteuer.

Muss ich beim Bezug Steuern zahlen?+

Ja, die Kapitalauszahlungssteuer zu reduziertem, aber progressivem Satz. Deshalb lohnt sich die Staffelung über mehrere Konten und Jahre.

Wie genau ist das Ergebnis?+

Es ist eine Grössenordnung auf Basis konstanter Annahmen. Brauchbar wird es im Abgleich mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate.

Was mache ich mit dem Ergebnis?+

Den errechneten Betrag als Dauerauftrag am Tag des Lohneingangs einrichten. Ein Ergebnis, das nicht in eine Handlung mündet, verändert nichts.

Warum liegen meine Kosten über dem Richtwert?+

Meist wegen Wohnregion, Haushaltsgrösse oder externer Dienstleistungen. Städtische Zentren liegen bei fast jedem Posten über dem Durchschnitt.

Rechne deine Steuerersparnis aus

Wie viel dir ein Einzahlungsbetrag tatsächlich spart, hängt an deinem Grenzsteuersatz. Der Rechner macht daraus eine konkrete Zahl.