So rechnest du
Jahresverbrauch (kWh) × Strompreis (Rp./kWh) ÷ 100 = Stromkosten pro Jahr. Ein Single verbraucht rund 1'600 kWh, eine Familie mit vier Personen etwa 4'500 kWh.
Richtwert Preis
Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis liegt bei rund 32 Rp./kWh – je nach Versorger und Tarif variiert er stark. Stand 2026.
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Richtwerte nach Haushaltsgrösse
Als Orientierung für einen Haushalt ohne elektrische Heizung und ohne Elektroauto:
- 1 Person in der Wohnung: rund 1'600 kWh, etwa CHF 480 im Jahr
- 2 Personen: rund 2'500 kWh, etwa CHF 750
- 4 Personen: rund 4'000 kWh, etwa CHF 1'200
- Einfamilienhaus mit Wärmepumpe: 6'000 bis 10'000 kWh, CHF 1'800 bis 3'000
Warum der Tarif kaum verhandelbar ist
Private Haushalte können den Stromlieferanten in der Schweiz in der Regel nicht frei wählen – der örtliche Netzbetreiber liefert. Der Hebel liegt deshalb beim Verbrauch, nicht beim Preis. Ausnahme sind die wählbaren Stromprodukte innerhalb desselben Anbieters, die sich im Preis unterscheiden.
Akonto und Schlussrechnung
Die meisten Haushalte zahlen monatliche Akontobeträge, die auf dem Vorjahresverbrauch beruhen. Die Schlussabrechnung kommt einmal jährlich – und wer den Verbrauch erhöht hat, etwa durch ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe, bekommt eine Nachzahlung, die im Budget fehlt.
Nach jeder grösseren Veränderung lohnt es sich deshalb, die Akontobeträge beim Netzbetreiber anpassen zu lassen. Das kostet ein Telefonat und verhindert eine vierstellige Überraschung.
Wo der Preis herkommt
Der Strompreis besteht aus Energiepreis, Netznutzung, Abgaben und Mehrwertsteuer. Die Netznutzung macht oft rund die Hälfte aus und unterscheidet sich je nach Netzgebiet erheblich – derselbe Verbrauch kostet in verschiedenen Gemeinden unterschiedlich viel.
Deshalb ist der Blick auf die eigene Rechnung aussagekräftiger als jeder Durchschnittswert. Dort steht der Preis pro Kilowattstunde, der für dich gilt.
Hoch- und Niedertarif nutzen
Viele Netzbetreiber unterscheiden zwischen Tages- und Nachttarif. Waschmaschine, Tumbler und Geschirrspüler in die Niedertarifzeit zu verschieben senkt die Rechnung, ohne dass sich am Verbrauch etwas ändert.
Bei Wärmepumpen und Elektroautos ist der Effekt am grössten, weil dort die grössten Mengen anfallen. Eine Zeitschaltung amortisiert sich meist innert eines Jahres.
Warum ein Rechner nur ein Ausgangspunkt ist
Jede Berechnung arbeitet mit Annahmen: konstante Beträge, konstante Sätze, ein durchschnittlicher Monat. Die Realität liefert schwankende Einkommen, Sonderausgaben und Jahre, die aus der Reihe fallen.
Das Ergebnis ist deshalb eine Grössenordnung, keine Prognose. Brauchbar wird es, wenn du es mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate vergleichst – erst dieser Abgleich zeigt, ob die Annahmen zu dir passen.
Richtwert und eigene Lage
Ein Richtwert beschreibt den Durchschnitt, nicht deine Situation. Er ist brauchbar als Ausgangspunkt und wird erst durch den Abgleich mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate aussagekräftig.
Wo dein Wert um mehr als zwanzig Prozent abweicht, gibt es dafür meist einen konkreten Grund – Wohnregion, Haushaltsgrösse oder eine Besonderheit deiner Lebenssituation. Diesen Grund zu kennen ist wertvoller als der Durchschnitt selbst.
