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Rechner

Stromkostenrechner Schweiz

Kurz beantwortet: Ein Zweipersonenhaushalt verbraucht rund 2'500 kWh pro Jahr und zahlt bei etwa 30 Rappen pro Kilowattstunde rund CHF 750. Ein Einfamilienhaus mit Wärmepumpe liegt deutlich höher, oft über CHF 2'000.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert August 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen
Stromkostenrechner Schweiz
Stromkosten pro JahrCHF 800
Stromkosten pro MonatCHF 67

Richtwerte Verbrauch: Single ~1’600 kWh, Paar ~2’500 kWh, Familie (4) ~4’500 kWh pro Jahr. Der Preis variiert je nach Versorger und Tarif stark – trag deinen realen Tarif ein.

So rechnest du

Jahresverbrauch (kWh) × Strompreis (Rp./kWh) ÷ 100 = Stromkosten pro Jahr. Ein Single verbraucht rund 1'600 kWh, eine Familie mit vier Personen etwa 4'500 kWh.

Richtwert Preis

Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis liegt bei rund 32 Rp./kWh – je nach Versorger und Tarif variiert er stark. Stand 2026.

In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.

Richtwerte nach Haushaltsgrösse

Als Orientierung für einen Haushalt ohne elektrische Heizung und ohne Elektroauto:

  • 1 Person in der Wohnung: rund 1'600 kWh, etwa CHF 480 im Jahr
  • 2 Personen: rund 2'500 kWh, etwa CHF 750
  • 4 Personen: rund 4'000 kWh, etwa CHF 1'200
  • Einfamilienhaus mit Wärmepumpe: 6'000 bis 10'000 kWh, CHF 1'800 bis 3'000

Warum der Tarif kaum verhandelbar ist

Private Haushalte können den Stromlieferanten in der Schweiz in der Regel nicht frei wählen – der örtliche Netzbetreiber liefert. Der Hebel liegt deshalb beim Verbrauch, nicht beim Preis. Ausnahme sind die wählbaren Stromprodukte innerhalb desselben Anbieters, die sich im Preis unterscheiden.

Akonto und Schlussrechnung

Die meisten Haushalte zahlen monatliche Akontobeträge, die auf dem Vorjahresverbrauch beruhen. Die Schlussabrechnung kommt einmal jährlich – und wer den Verbrauch erhöht hat, etwa durch ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe, bekommt eine Nachzahlung, die im Budget fehlt.

Nach jeder grösseren Veränderung lohnt es sich deshalb, die Akontobeträge beim Netzbetreiber anpassen zu lassen. Das kostet ein Telefonat und verhindert eine vierstellige Überraschung.

Wo der Preis herkommt

Der Strompreis besteht aus Energiepreis, Netznutzung, Abgaben und Mehrwertsteuer. Die Netznutzung macht oft rund die Hälfte aus und unterscheidet sich je nach Netzgebiet erheblich – derselbe Verbrauch kostet in verschiedenen Gemeinden unterschiedlich viel.

Deshalb ist der Blick auf die eigene Rechnung aussagekräftiger als jeder Durchschnittswert. Dort steht der Preis pro Kilowattstunde, der für dich gilt.

Hoch- und Niedertarif nutzen

Viele Netzbetreiber unterscheiden zwischen Tages- und Nachttarif. Waschmaschine, Tumbler und Geschirrspüler in die Niedertarifzeit zu verschieben senkt die Rechnung, ohne dass sich am Verbrauch etwas ändert.

Bei Wärmepumpen und Elektroautos ist der Effekt am grössten, weil dort die grössten Mengen anfallen. Eine Zeitschaltung amortisiert sich meist innert eines Jahres.

Warum ein Rechner nur ein Ausgangspunkt ist

Jede Berechnung arbeitet mit Annahmen: konstante Beträge, konstante Sätze, ein durchschnittlicher Monat. Die Realität liefert schwankende Einkommen, Sonderausgaben und Jahre, die aus der Reihe fallen.

Das Ergebnis ist deshalb eine Grössenordnung, keine Prognose. Brauchbar wird es, wenn du es mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate vergleichst – erst dieser Abgleich zeigt, ob die Annahmen zu dir passen.

Richtwert und eigene Lage

Ein Richtwert beschreibt den Durchschnitt, nicht deine Situation. Er ist brauchbar als Ausgangspunkt und wird erst durch den Abgleich mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate aussagekräftig.

Wo dein Wert um mehr als zwanzig Prozent abweicht, gibt es dafür meist einen konkreten Grund – Wohnregion, Haushaltsgrösse oder eine Besonderheit deiner Lebenssituation. Diesen Grund zu kennen ist wertvoller als der Durchschnitt selbst.

Häufige Fragen

Wie viel Strom verbraucht ein Haushalt pro Jahr?+

Ein Zweipersonenhaushalt rund 2'500 kWh, ein Vierpersonenhaushalt rund 4'000 kWh. Mit Wärmepumpe oder Elektroauto steigt der Verbrauch deutlich.

Kann ich den Stromanbieter wechseln?+

Private Haushalte in der Schweiz in der Regel nicht – es liefert der örtliche Netzbetreiber. Wählbar sind meist nur unterschiedliche Stromprodukte desselben Anbieters.

Wo lohnt sich Stromsparen am meisten?+

Bei Heizung, Warmwasser und Kühlgeräten – sie machen den grössten Teil aus. Standby-Verbrauch ist real, aber im Vergleich ein kleiner Posten.

Warum kostet Strom je nach Gemeinde unterschiedlich?+

Weil die Netznutzung rund die Hälfte des Preises ausmacht und je nach Netzgebiet verschieden ist. Der eigene Preis steht auf der Rechnung.

Wie genau ist das Ergebnis?+

Es ist eine Grössenordnung auf Basis konstanter Annahmen. Brauchbar wird es im Abgleich mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate.

Was mache ich mit dem Ergebnis?+

Den errechneten Betrag als Dauerauftrag am Tag des Lohneingangs einrichten. Ein Ergebnis, das nicht in eine Handlung mündet, verändert nichts.

Wie verlässlich sind Richtwerte?+

Als Ausgangspunkt brauchbar, als Massstab nicht. Erst der Abgleich mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate macht sie aussagekräftig.

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