Rechner

13.-Monatslohn-Rechner

Kurz beantwortet: Der 13. Monatslohn entspricht einem Zwölftel des Jahreslohns und wird voll besteuert wie normaler Lohn. Von CHF 6'000 brutto bleiben nach Sozialabgaben und Steuern je nach Situation rund CHF 3'500 bis 4'500 netto.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert August 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen
13.-Monatslohn-Rechner
13. Monatslohn (anteilig)CHF 6'500

Bei unterjährigem Eintritt wird der 13. anteilig (pro rata) ausbezahlt.

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Berechnung

Der 13. entspricht meist einem zusätzlichen Monatslohn, anteilig bei unterjährigem Eintritt.

Sinnvoll einsetzen

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Warum netto weniger bleibt als erwartet

Nicht wegen eines Sondertarifs – den gibt es nicht –, sondern wegen der Progression. Der 13. kommt zusätzlich zum übrigen Jahreslohn und wird deshalb vollständig zu deinem höchsten Steuersatz belastet, nicht zum Durchschnitt.

Bei Quellenbesteuerten wird im Auszahlungsmonat oft auf ein Jahreseinkommen hochgerechnet, was den Abzug in diesem Monat überproportional aussehen lässt. Das gleicht sich über das Jahr wieder aus.

Die sinnvollste Verwendung

Ein Drittel für Steuern zurücklegen, ein Drittel in ein konkretes Ziel, ein Drittel bewusst ausgeben. Diese Aufteilung verhindert beides – dass der Betrag unbemerkt versickert und dass er sich wie Verzicht anfühlt.

Wann der 13. ausbezahlt wird

Üblich ist die Auszahlung im November oder Dezember, teilweise hälftig im Juni und Dezember. Massgebend ist der Arbeitsvertrag – ein gesetzlich vorgeschriebener Termin existiert nicht.

Für die Planung ist der Zeitpunkt relevant: Wer den 13. im November erhält, hat ihn vor der Weihnachtszeit und vor der Steuerrechnung des Folgejahrs. Genau deshalb ist er der häufigste Kandidat für Lifestyle-Inflation – er kommt in einem Monat, in dem ohnehin mehr ausgegeben wird, und verschwindet unbemerkt.

Die Verteilung, die sich bewährt

Ein Drittel für die Steuerrückstellung, ein Drittel in ein konkretes Ziel, ein Drittel bewusst ausgeben. Diese Aufteilung verhindert beides – dass der Betrag unbemerkt versickert und dass er sich wie Verzicht anfühlt.

Entscheidend ist der Zeitpunkt: Die beiden gebundenen Drittel am Tag der Auszahlung überweisen. Was danach auf dem Konto liegt, darf vollständig ausgegeben werden.

Bei Ein- und Austritt

Wer mitten im Jahr eintritt oder austritt, erhält den 13. in der Regel anteilig nach Anstellungsmonaten. Die genaue Regelung steht im Arbeitsvertrag – bei einem Wechsel im November lohnt der Blick, bevor gekündigt wird.

Zu prüfen ist auch, ob der neue Arbeitgeber einen 13. kennt. Ein höherer Monatslohn ohne 13. kann unter dem Strich weniger sein als ein tieferer mit.

Warum ein Rechner nur ein Ausgangspunkt ist

Jede Berechnung arbeitet mit Annahmen: konstante Beträge, konstante Sätze, ein durchschnittlicher Monat. Die Realität liefert schwankende Einkommen, Sonderausgaben und Jahre, die aus der Reihe fallen.

Das Ergebnis ist deshalb eine Grössenordnung, keine Prognose. Brauchbar wird es, wenn du es mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate vergleichst – erst dieser Abgleich zeigt, ob die Annahmen zu dir passen.

Was den Wert nach oben treibt

Bei fast allen Haushaltsposten sind es dieselben drei Faktoren: Wohnregion, Haushaltsgrösse und ob externe Dienstleistungen genutzt werden. Städtische Zentren liegen bei praktisch jedem Posten über dem Landesdurchschnitt.

Der vierte Faktor ist die Lebensphase: Ein Haushalt mit Jugendlichen liegt bei Lebensmitteln, Mobilität und Freizeit deutlich über einem mit Kleinkindern.

Häufige Fragen

Steht mir ein 13. Monatslohn zu?+

Nur wenn er im Arbeitsvertrag, im Gesamtarbeitsvertrag oder durch betriebliche Übung vereinbart ist. Ein gesetzlicher Anspruch besteht in der Schweiz nicht.

Wird der 13. Monatslohn anders besteuert?+

Nein, er zählt als gewöhnlicher Lohn. Weil er zusätzlich anfällt, wird er aber zum Grenzsteuersatz belastet und fühlt sich deshalb höher besteuert an.

Was passiert bei einem Austritt mitten im Jahr?+

In der Regel wird der 13. anteilig nach Anstellungsmonaten ausbezahlt. Die genaue Regelung steht im Arbeitsvertrag.

Was passiert mit dem 13. bei einem Stellenwechsel?+

In der Regel anteilige Auszahlung nach Anstellungsmonaten. Prüfe vor einer Kündigung im Spätjahr, was der Vertrag dazu sagt.

Wie genau ist das Ergebnis?+

Es ist eine Grössenordnung auf Basis konstanter Annahmen. Brauchbar wird es im Abgleich mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate.

Was mache ich mit dem Ergebnis?+

Den errechneten Betrag als Dauerauftrag am Tag des Lohneingangs einrichten. Ein Ergebnis, das nicht in eine Handlung mündet, verändert nichts.

Warum liegen meine Kosten über dem Richtwert?+

Meist wegen Wohnregion, Haushaltsgrösse oder externer Dienstleistungen. Städtische Zentren liegen bei fast jedem Posten über dem Durchschnitt.

Halt das Ergebnis fest

Eine einmalige Berechnung beantwortet die Frage von heute. Interessant wird es, wenn du in drei Monaten siehst, ob sich etwas bewegt hat.