Sparziel-Rechner

Für die Hochzeit sparen

Kurz beantwortet: Für CHF 25’000 brauchst du bei CHF 690 im Monat drei Jahre, bei CHF 420 fünf Jahre. Eine Hochzeit mit rund 80 Gästen liegt in der Schweiz häufig in dieser Grössenordnung.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert Februar 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen
Sparziel-Rechner: Hochzeit (CHF 20'000)
Noch zu sparenCHF 20'000
Dauer bis zum Ziel2 J. 1 Mt.
Voraussichtlich erreichtOktober 2028

Setze ein klares Gesamtbudget und plane jede Position einzeln.

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Warum dieses Ziel

Hochzeiten reichen von der kleinen Feier bis zum grossen Fest – ein klares Budget hilft.

Eine Hochzeit in der Schweiz kostet je nach Grösse CHF 10'000 bis 40'000; der Mittelwert liegt bei rund CHF 25'000 für etwa 80 Gäste. Der grösste Einzelposten ist fast immer die Verpflegung mit CHF 120 bis 250 pro Person – nicht die Location und nicht die Kleidung, wie meist vermutet.

Was das monatlich bedeutet

Ohne Zins gerechnet verlangt das Ziel über 1 Jahr rund CHF 2’080 pro Monat, über 1.5 Jahre rund CHF 1’390 pro Monat, über 2 Jahre rund CHF 1’040 pro Monat. Diese Zahlen sind der eigentliche Prüfstein: Wenn die kürzeste Variante das Budget sprengt und die längste zu spät kommt, ist nicht die Sparrate das Problem, sondern die Zielhöhe oder das Datum.

So erreichst du es

Setze ein Gesamtbudget und plane jede Position (Location, Essen, Kleidung) einzeln. Der Rechner oben zeigt dir Dauer und Zieldatum – passe Sparrate und Zins an deine Situation an.

Woran es in der Praxis scheitert

Die Gästezahl ist der einzige Hebel, der wirklich zählt: Sie multipliziert Essen, Getränke, Sitzplätze und Dekoration gleichzeitig. Zwanzig Gäste weniger sparen schnell CHF 4'000 – mehr als jede Verhandlung mit einem Dienstleister. Wer beim Budget spart, sollte deshalb bei der Liste beginnen und nicht bei den Blumen.

In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.

Die Rate nach Zeithorizont

Ohne Verzinsung gerechnet – der ehrliche Ausgangspunkt, weil Zins bei kurzen Laufzeiten kaum wirkt:

  • In 2 Jahren: CHF 1’040 pro Monat
  • In 3 Jahren: CHF 690 pro Monat
  • In 5 Jahren: CHF 420 pro Monat
  • In 10 Jahren: CHF 210 pro Monat

Worauf es dabei ankommt

Die Posten, die am häufigsten unterschätzt werden, sind Location, Fotografie und Verpflegung – zusammen oft zwei Drittel des Budgets.

Und der Mechanismus, der über Erfolg entscheidet, ist immer derselbe: Dauerauftrag am Tag des Lohneingangs auf ein separates Konto. Was am Monatsende übrig bleiben soll, bleibt in der Praxis selten übrig.

Wo das Geld während der Ansparzeit liegt

Bei einem Horizont unter drei Jahren auf einem Sparkonto: Dort zählt Verfügbarkeit und nicht Rendite, und die Schwankung einer Anlage könnte den Termin gefährden.

Ab etwa fünf Jahren wird die Teuerung relevant. Bei 1,5 Prozent verliert Geld in zehn Jahren rund 14 Prozent an Kaufkraft – dann lohnt die Frage nach einer Anlagelösung für den Teil, der nicht kurzfristig gebraucht wird.

Was den Unterschied macht

Nicht die Höhe der Rate, sondern ihre Ununterbrochenheit. Ein Dauerauftrag am Tag des Lohneingangs läuft ohne Entscheidung weiter; ein Betrag, der am Monatsende übrig bleiben soll, bleibt selten übrig.

Und ein sichtbarer Zwischenstand: Bei einem Ziel über mehrere Jahre ist der Fortschritt in Prozent das, was durchhalten lässt. Der abstrakte Restbetrag wirkt umgekehrt – er bleibt lange gross.

Der Abgleich mit der Realität

Der grösste Unsicherheitsfaktor ist hier nicht der Betrag, sondern die Laufzeit. Eine Berechnung über zwanzig Jahre reagiert auf eine Änderung des Zinssatzes um einen Prozentpunkt stärker als auf eine um zehn Prozent höhere Sparrate – deshalb lohnt es sich, beide Grössen einzeln zu variieren statt eine einzige Zahl zu glauben.

Zweite Fehlerquelle sind Beiträge, die als konstant angenommen werden, es aber nicht sind: Lohnentwicklung, Pensumsänderungen und Erwerbsunterbrüche verschieben das Ergebnis deutlich. Rechne deshalb eine pessimistische Variante mit – sie ist die planungsrelevantere.

Richtwert und eigene Lage

Ein Richtwert beschreibt den Durchschnitt, nicht deine Situation. Er ist brauchbar als Ausgangspunkt und wird erst durch den Abgleich mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate aussagekräftig.

Wo dein Wert um mehr als zwanzig Prozent abweicht, gibt es dafür meist einen konkreten Grund – Wohnregion, Haushaltsgrösse oder eine Besonderheit deiner Lebenssituation. Diesen Grund zu kennen ist wertvoller als der Durchschnitt selbst.

Häufige Fragen

Was kostet eine Hochzeit in der Schweiz im Durchschnitt?+

Rund CHF 25'000 für eine mittelgrosse Feier mit etwa 80 Gästen. Die Spanne ist gross: Eine Feier im engsten Kreis lässt sich für CHF 5'000 durchführen, ein grosses Fest übersteigt CHF 50'000. Zivile Trauung und Apéro allein kosten je nach Gemeinde unter CHF 1'000.

Wie schnell erreiche ich dieses Sparziel?+

Das hängt von deiner Monatsrate und einem allfälligen Zins ab. Der Rechner oben zeigt dir Dauer und voraussichtliches Zieldatum in Echtzeit.

Lohnt sich verzinstes Sparen?+

Bei kurzen Zeiträumen kaum, bei mehreren Jahren spürbar. Trage einfach einen Zinssatz ein und vergleiche das Ergebnis.

Wie lange dauert es, CHF 25’000 zu sparen?+

Bei CHF 690 im Monat drei Jahre, bei CHF 420 fünf Jahre. Mit Verzinsung verkürzt sich die Dauer, bei kurzen Laufzeiten allerdings nur geringfügig.

Wie halte ich das Sparziel durch?+

Mit einem Dauerauftrag am Zahltag auf ein separates Konto und einem sichtbaren Zwischenstand. Beides ersetzt Willenskraft durch Automatik – das ist der einzige Ansatz, der über Jahre trägt.

Was kostet eine Hochzeit in der Schweiz?+

Je nach Grösse und Anspruch häufig CHF 15'000 bis 40'000. Location, Verpflegung und Fotografie machen den grössten Teil aus.

Wo soll ich das Geld während der Ansparzeit halten?+

Unter drei Jahren auf einem Sparkonto, wo Verfügbarkeit zählt. Ab fünf bis zehn Jahren lohnt die Frage nach einer Anlagelösung, weil die Teuerung sonst real zehrt.

Was tun, wenn ich eine Rate nicht zahlen kann?+

Einmal aussetzen statt den Dauerauftrag löschen. Ein gelöschter wird selten wieder eingerichtet, ein ausgesetzter läuft im Folgemonat weiter.

Wie genau ist das Ergebnis?+

Es ist eine Grössenordnung auf Basis konstanter Annahmen. Brauchbar wird es im Abgleich mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate.

Was mache ich mit dem Ergebnis?+

Den errechneten Betrag als Dauerauftrag am Tag des Lohneingangs einrichten. Ein Ergebnis, das nicht in eine Handlung mündet, verändert nichts.

Wie verlässlich sind Richtwerte?+

Als Ausgangspunkt brauchbar, als Massstab nicht. Erst der Abgleich mit deinen tatsächlichen Zahlen der letzten zwölf Monate macht sie aussagekräftig.

Gemeinsames Budget, getrennte Konten

Die meisten Konflikte ums Geld entstehen nicht aus unterschiedlichen Beträgen, sondern aus fehlender Transparenz. Ein geteiltes Budget löst das, ohne dass jemand sein Konto offenlegen muss.