Warum die eine Gesamtzahl so schwer zu bekommen ist
Der AHV-Kontoauszug kommt von der Ausgleichskasse, der Vorsorgeausweis von der Pensionskasse, der 3a-Stand von der Bank oder App – drei Dokumente, drei Absender, drei Formate. Keines davon rechnet die anderen mit ein. Die Frage «wie viel habe ich im Monat, wenn ich aufhöre zu arbeiten» beantwortet keines der drei Papiere allein.
Genau diese Zusammenführung ist der Kern jeder bezahlten Vorsorgeanalyse. Das Cockpit macht die Rechnung als Szenario selbst – mit deinen echten Zahlen dort, wo du sie hast, und mit offen deklarierten Schätzungen dort, wo nicht.
Was du eingibst – und woher die Zahlen kommen
Die beste Reihenfolge: Zuerst den Vorsorgeausweis der Pensionskasse hervorholen – die dort ausgewiesene projizierte Altersrente ist die verlässlichste Zahl der ganzen Rechnung. Dann, falls vorhanden, die Rentenvorausberechnung der Ausgleichskasse für die AHV. Beides hat im Cockpit ein eigenes Feld.
Fehlen die Dokumente, schätzt das Cockpit: die AHV linear aus dem heutigen Lohn (Skala 44, lückenlose Beiträge), die Pensionskasse konservativ aus dem heutigen Altersguthaben mal Umwandlungssatz – ohne künftige Beiträge. Beide Schätzungen sind als solche gekennzeichnet, und die eigene Zahl ersetzt sie jederzeit.
Der Umwandlungssatz – die meistverwechselte Zahl der zweiten Säule
Der gesetzliche Mindestumwandlungssatz von 6.8 Prozent gilt nur für den obligatorischen Teil des Altersguthabens. Umhüllende Kassen – und das sind die meisten – rechnen über das gesamte Guthaben mit einem tieferen Satz, oft zwischen 5 und 6 Prozent.
Für die Rechnung heisst das: Der Satz auf dem eigenen Vorsorgeausweis schlägt jede Faustregel. Wer ihn nicht kennt, rechnet mit dem Mindestsatz eine obere Grenze – und sollte das wissen.
Die Säule 3a als einziger frei steuerbarer Hebel
An AHV und Pensionskasse lässt sich kurzfristig wenig ändern – an der Säule 3a alles. Einzahlungsbetrag, Konto oder Wertschriften, Kostenquote: Das sind die drei Entscheidungen, die vollständig in eigener Hand liegen.
Das Cockpit projiziert das 3a-Endkapital aus heutigem Guthaben, jährlicher Einzahlung und einer Rendite-Annahme, und verteilt es als Monatsbetrag über eine wählbare Verzehrdauer. Die Rendite-Annahme ist bewusst ein Eingabefeld und keine Behauptung: 0 Prozent bildet ein Konto ab, 2 bis 4 Prozent eine Wertschriftenlösung nach Kosten.
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Was das Cockpit bewusst nicht tut
Es empfiehlt keine Produkte, vergleicht keine Anbieter und beantwortet nicht die Frage Kapital oder Rente – diese Entscheidung hängt an Steuern, Gesundheit und Familiensituation und gehört in eine persönliche Beratung. Es ersetzt auch keine Vorsorgeanalyse, sondern zeigt, ob sich eine solche für dich überhaupt lohnt – und mit welchen Zahlen du hineingehst.
Verbindlich sind zwei Dokumente: die Rentenvorausberechnung der Ausgleichskasse und der Vorsorgeausweis der Pensionskasse. Beide sind kostenlos erhältlich, und beide machen das Szenario im Cockpit präziser.
Was den Wert nach oben treibt
Bei fast allen Haushaltsposten sind es dieselben drei Faktoren: Wohnregion, Haushaltsgrösse und ob externe Dienstleistungen genutzt werden. Städtische Zentren liegen bei praktisch jedem Posten über dem Landesdurchschnitt.
Der vierte Faktor ist die Lebensphase: Ein Haushalt mit Jugendlichen liegt bei Lebensmitteln, Mobilität und Freizeit deutlich über einem mit Kleinkindern.
