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Brutto-Netto-Rechner Schweiz 2026: Nettolohn berechnen

Kurz beantwortet: Vom Bruttolohn gehen AHV/IV/EO (5.3 %), ALV (1.1 %), Nichtberufsunfall, Krankentaggeld und der Pensionskassenbeitrag ab – zusammen meist 9 bis 15 %. Beim Schweizer Medianlohn von CHF 7’024 bleiben so rund CHF 6’110 netto, vor Steuern.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert September 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen
Brutto-Netto-Rechner Schweiz
AHV/IV/EO– CHF 371
ALV– CHF 77
Nichtberufsunfall (Richtwert)– CHF 70
Krankentaggeld (Richtwert)– CHF 35
Pensionskasse– CHF 360
Nettolohn pro Monat (vor Steuern)CHF 6’087
Abzüge in % des Bruttolohns13.0 %

Richtwerte ohne Quellensteuer. NBU, Krankentaggeld und Pensionskasse weichen je nach Arbeitgeber ab – massgebend ist deine Lohnabrechnung.

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Welche Abzüge der Rechner berücksichtigt

Kurz: AHV, IV und EO kosten Arbeitnehmende zusammen 5.3 % des Bruttolohns, die Arbeitslosenversicherung 1.1 % bis zu einem Jahreslohn von CHF 148’200. Dazu kommen die Nichtberufsunfallversicherung (Richtwert 1 %, je nach Versicherer anders) und häufig eine Krankentaggeldversicherung (Richtwert 0.5 %).

Der grösste variable Posten ist die Pensionskasse. Pflicht ist sie ab einem Jahreslohn von CHF 22’680; versichert wird der Lohn abzüglich des Koordinationsabzugs von CHF 26’460, höchstens bis CHF 90’720. Die Beiträge steigen mit dem Alter – der Rechner nimmt deshalb dein Alter und die Grosszügigkeit des Plans als Eingabe.

  • AHV/IV/EO: 5.3 %
  • ALV: 1.1 % bis CHF 148’200 pro Jahr
  • NBU: Richtwert 1 %, Krankentaggeld: Richtwert 0.5 %
  • Pensionskasse: nach Alter und Plan

Nettolohn nach Lohnhöhe – Richtwerte

Die Tabelle zeigt, was bei typischen Bruttolöhnen netto bleibt: in der Mitte für 35 Jahre und einen durchschnittlichen Pensionskassenplan, daneben die Spanne zwischen einem jungen Minimalplan und einem älteren, grosszügigen Plan. Die Unterschiede entstehen fast ausschliesslich bei der Pensionskasse.

Brutto/MonatNetto (typisch)Spanne je nach Alter/Plan
CHF 4’000CHF 3’550CHF 3’360 – CHF 3’620
CHF 5’000CHF 4’400CHF 4’100 – CHF 4’510
CHF 7’024CHF 6’110CHF 5’600 – CHF 6’300
CHF 8’000CHF 6’970CHF 6’400 – CHF 7’180
CHF 10’000CHF 8’810CHF 8’250 – CHF 9’020

Teilzeit: warum der Nettolohn nicht proportional sinkt

Bei einer Pensumsreduktion sinken AHV, ALV und NBU im gleichen Verhältnis wie der Lohn. Die Pensionskasse verhält sich anders: Weil vom Jahreslohn ein fixer Koordinationsabzug von CHF 26’460 abgezogen wird, sinkt der versicherte Lohn überproportional – der Nettolohn fällt deshalb etwas weniger stark als der Bruttolohn.

Die Kehrseite ist die Vorsorge: Weniger versicherter Lohn heisst weniger Altersguthaben. Manche Pensionskassen passen den Koordinationsabzug an das Pensum an; ob deine das tut, steht im Reglement.

Was der Rechner bewusst nicht abzieht

Die Einkommenssteuer wird bei Personen mit Schweizer Aufenthaltsstatus C oder Schweizer Bürgerrecht nicht vom Lohn abgezogen, sondern später in Rechnung gestellt. Sie gehört trotzdem ins Budget – am besten als monatlicher Dauerauftrag auf ein separates Konto.

Quellenbesteuerte Personen erhalten den Lohn bereits nach Abzug der Quellensteuer. Deren Höhe hängt von Kanton, Tarif und Einkommen ab und ist hier nicht eingerechnet.

13 oder 12 Monatslöhne

Wer 13 Monatslöhne erhält, sollte für das Budget den Jahreslohn durch zwölf teilen. So stimmt der monatliche Spielraum, und im Dezember wird der 13. nicht als Bonus verplant, sondern deckt Steuern oder Prämien.

Rechne mit deinen eigenen Zahlen weiter: In BudgetHub trägst du Nettolohn und Fixkosten einmal ein und siehst jeden Monat, was wirklich bleibt – kostenlos, ohne Bankverbindung.

Vom Richtwert zur Budgetposition

Ein Richtwert wird erst nützlich, wenn er zu einer Zeile im Budget wird – mit einem Betrag, der monatlich reserviert ist. Alles andere bleibt eine Information ohne Folge.

Bei unregelmässig anfallenden Posten gehört der Jahresbetrag durch zwölf geteilt und als Rückstellung geführt. Sonst sprengt er den Monat, in dem er auftritt.

Häufige Fragen

Wie viel Prozent gehen vom Bruttolohn weg?+

Ohne Steuern meist 9 bis 15 % – je nach Alter und Pensionskassenplan. Fix sind AHV/IV/EO mit 5.3 % und die ALV mit 1.1 %.

Wie viel netto bleiben vom Medianlohn CHF 7’024?+

Rund CHF 6’110 pro Monat bei einem typischen Pensionskassenplan und 35 Jahren, vor Steuern.

Warum ist mein Nettolohn tiefer als im Rechner?+

Meist wegen eines grosszügigen Pensionskassenplans, höherer NBU- oder Krankentaggeldprämien oder der Quellensteuer. Die Lohnabrechnung zeigt jeden Abzug einzeln.

Werden die Steuern vom Lohn abgezogen?+

Nur bei Quellensteuerpflichtigen. Alle anderen zahlen die Steuern später auf Rechnung – deshalb gehören sie monatlich ins Budget.

Ab welchem Lohn zahle ich in die Pensionskasse?+

Ab einem Jahreslohn von CHF 22’680 (BVG-Eintrittsschwelle). Viele Arbeitgeber versichern schon tiefere Löhne freiwillig.

Zählt der 13. Monatslohn mit?+

Im Rechner lässt sich zwischen 12 und 13 Monatslöhnen wählen. Für das Budget lohnt es sich, den Jahreslohn durch zwölf zu teilen.

Warum steigt der Abzug mit dem Alter?+

Wegen der Pensionskasse: Die gesetzlichen Altersgutschriften steigen in vier Stufen von 7 auf 18 % des versicherten Lohns. Die Hälfte davon trägt in der Regel der Arbeitgeber.

Wie viel netto bleibt bei Teilzeit?+

Den Bruttolohn für das Pensum eintragen. Der Nettolohn sinkt etwas weniger als proportional, weil der Koordinationsabzug der Pensionskasse fix ist – die Vorsorge sinkt dafür überproportional.

Wie mache ich aus einem Richtwert eine Budgetposition?+

Als eigene Zeile mit monatlich reserviertem Betrag. Bei unregelmässigen Posten den Jahresbetrag durch zwölf teilen.

Halt das Ergebnis fest

Eine einmalige Berechnung beantwortet die Frage von heute. Interessant wird es, wenn du in drei Monaten siehst, ob sich etwas bewegt hat.