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Jahresbudget-Vorlage Schweiz 2026: Excel & PDF gratis

Die kurze Antwort: Ein Jahresbudget plant alle Einnahmen und Ausgaben über zwölf Monate – inklusive der grossen, unregelmässigen Posten wie Steuern, Krankenkassen-Franchise, Ferien und 13. Monatslohn. Die Vorlage gibt es kostenlos als Excel mit Formeln und als PDF zum Ausdrucken.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert September 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen

Vorlage kostenlos herunterladen – ohne Anmeldung

Excel-Datei mit Formeln (auch für Google Sheets, LibreOffice, Numbers) und PDF zum Ausdrucken. Stand 2026.

Interaktive Vorlage · CHF / Jahr
Wohnen inkl. Nebenkosten
CHF
Krankenkasse (inkl. Franchise-Reserve)
CHF
Steuern
CHF
Versicherungen & Serafe
CHF
Lebensmittel & Haushalt
CHF
Mobilität
CHF
Ferien
CHF
Geschenke & Feiertage
CHF
Zahnarzt & Selbstbehalt
CHF
Kleidung
CHF
Säule 3a
CHF
Freies Sparen
CHF
Reserve Unvorhergesehenes
CHF
TotalCHF 68’200

Beträge sind Richtwerte – passe sie an deine Situation an. Lade die Vorlage als CSV herunter oder erstelle sie direkt in BudgetHub.

Warum ein Jahresbudget, wenn es ein Monatsbudget gibt

Kurz: Ein Monatsbudget zeigt, ob der laufende Monat aufgeht. Ein Jahresbudget zeigt, ob das Jahr aufgeht – und das ist in der Schweiz nicht dasselbe. Die Steuerrechnung, die Franchise, die Autoversicherung, die Serafe-Rechnung und die Ferien kommen nicht monatlich, sondern ein- oder zweimal im Jahr. Wer nur monatlich plant, erlebt sie als Überraschung.

Die Jahresvorlage dreht die Perspektive um: Zuerst werden alle Jahreskosten erfasst, danach durch zwölf geteilt. Das Ergebnis ist der Betrag, der jeden Monat zurückgelegt werden muss, damit die grossen Rechnungen nie aus dem laufenden Konto bezahlt werden.

  • Unregelmässige Kosten werden sichtbar, bevor sie fällig sind
  • Jahreskosten ÷ 12 = monatliche Rückstellung
  • 13. Monatslohn als Planungsgrösse statt als Bonus

Was in die Vorlage gehört

Die Vorlage enthält dreizehn Kategorien mit Richtwerten für einen Einpersonenhaushalt in einer mittleren Schweizer Stadt: Wohnen, Krankenkasse inklusive Franchise-Reserve, Steuern, Versicherungen und Serafe, Lebensmittel, Mobilität, Ferien, Geschenke und Feiertage, Zahnarzt und Selbstbehalt, Kleidung, Säule 3a, freies Sparen und eine Reserve für Unvorhergesehenes.

Zusammen ergeben die Richtwerte rund CHF 68’200 im Jahr, im Schnitt CHF 5’683 pro Monat. Die Richtwerte sind Orientierung, keine Vorgabe. Die gelben Felder sind für deine eigenen Zahlen gedacht, die grauen rechnen automatisch – Total, Differenz zwischen Plan und Ist, die monatliche Rückstellung (Total ÷ 12) und was nach dem Jahresnettolohn übrig bleibt.

So füllst du sie in einer Stunde aus

Erstens: Kontoauszüge der letzten zwölf Monate und die letzte Steuerrechnung bereitlegen. Zweitens: alle Rechnungen erfassen, die nicht monatlich kommen – Steuern, Versicherungen, Serafe, Zahnarzt, Abos mit Jahreszahlung. Drittens: die monatlichen Posten mal zwölf eintragen. Viertens: Ferien und Geschenke bewusst als Betrag festlegen, nicht als Rest.

Am Ende steht eine Zahl: das Total der Jahreskosten. Liegt es über dem Jahresnettolohn, muss eine Kategorie kleiner werden – und zwar jetzt, nicht im Dezember.

  • Unterlagen: Kontoauszüge 12 Monate, letzte Steuerrechnung
  • Zuerst die unregelmässigen Rechnungen erfassen
  • Ferien und Geschenke als festen Betrag planen
  • Total mit dem Jahresnettolohn vergleichen

Die monatliche Rückstellung: das eigentliche Ergebnis

Die wichtigste Zahl der Vorlage steht unter dem Total: die monatliche Rückstellung. Sie zeigt, welcher Betrag jeden Monat beiseitegelegt werden muss, damit alle Jahreskosten gedeckt sind. Praktisch bewährt sich ein zweites Konto, auf das dieser Betrag am Zahltag per Dauerauftrag fliesst – von dort werden Steuern, Versicherungen und Ferien bezahlt.

Der Effekt ist psychologisch grösser als rechnerisch: Die Steuerrechnung ist dann keine Belastung mehr, sondern eine Überweisung von einem Konto, auf dem das Geld schon liegt. Und was im Dezember übrig bleibt, ist echter Spielraum statt Zufall.

  • Rückstellung = Jahreskosten ÷ 12
  • Zweites Konto nur für unregelmässige Rechnungen
  • Dauerauftrag am Zahltag

Der 13. Monatslohn im Jahresbudget

Rund drei Viertel der Arbeitnehmenden in der Schweiz erhalten einen 13. Monatslohn. Im Jahresbudget ist er keine Extra-Einnahme, sondern Teil des Jahreseinkommens. Wer ihn im Voraus einer Aufgabe zuweist – zum Beispiel der Steuerrückstellung oder der Säule 3a –, verhindert, dass er im Dezember in den Weihnachtsausgaben aufgeht.

Faustregel für die Wohnkosten: Auch im Jahresbudget sollten Miete und Nebenkosten höchstens 33 % des Nettoeinkommens ausmachen.

Übernimm die Struktur direkt in BudgetHub – die Kategorien sind schon angelegt, und statt einer Tabelle, die man vergisst, siehst du jeden Monat, wie Plan und Ist auseinanderlaufen. Kostenlos, ohne Bankverbindung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Jahres- und Monatsbudget?+

Das Monatsbudget prüft, ob der laufende Monat aufgeht. Das Jahresbudget erfasst zusätzlich die unregelmässigen Kosten wie Steuern, Franchise und Ferien und rechnet sie auf einen monatlichen Rückstellungsbetrag um.

Welche Kosten werden im Jahresbudget am häufigsten vergessen?+

Die Steuerrechnung, die Franchise und der Selbstbehalt der Krankenkasse, der Zahnarzt, Jahresabos, die Serafe-Rechnung und Geschenke. Genau diese Posten stehen deshalb als eigene Zeilen in der Vorlage.

Wie rechne ich den 13. Monatslohn ein?+

Als Teil des Jahreseinkommens. Am besten weist du ihn vorab einem Zweck zu, etwa der Steuerrückstellung oder der Säule 3a.

Ist die Vorlage kostenlos?+

Ja, als Excel-Datei mit Formeln und als PDF zum Ausdrucken, ohne Anmeldung.

Funktioniert die Vorlage auch für Paare und Familien?+

Ja. Einnahmen und Ausgaben aller Personen im Haushalt zusammen erfassen und die Richtwerte an die Haushaltsgrösse anpassen – vor allem Wohnen, Krankenkasse und Lebensmittel.

Wie hoch sollte die monatliche Rückstellung sein?+

So hoch wie alle unregelmässigen Jahreskosten geteilt durch zwölf. Die Vorlage rechnet sie automatisch aus – für einen Einpersonenhaushalt sind mehrere hundert Franken pro Monat üblich.

Wie oft sollte ich das Jahresbudget anpassen?+

Einmal pro Jahr grundsätzlich, dazu bei grossen Veränderungen wie Umzug, Jobwechsel oder Familienzuwachs. Den Abgleich von Plan und Ist lohnt es sich vierteljährlich zu machen.

Halt das Ergebnis fest

Eine einmalige Berechnung beantwortet die Frage von heute. Interessant wird es, wenn du in drei Monaten siehst, ob sich etwas bewegt hat.