Die Kategorien
Einnahmen, Wohnen, Krankenkasse, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität, Kommunikation, Freizeit, Sparen, Reserve.
Sofort nutzbar
Übernimm die Struktur direkt in BudgetHub und passe die Beträge an.
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Richtwerte für einen Einpersonenhaushalt
Bei CHF 6'000 Nettoeinkommen als Orientierung:
- Miete inklusive Nebenkosten: CHF 1'400–1'800
- Krankenkasse: CHF 380–480
- Steuerrückstellung: CHF 500–800
- Lebensmittel: CHF 400–550
- Versicherungen, Serafe, Handy, Internet: CHF 180–280
- Mobilität: CHF 80–600 je nach ÖV oder Auto
Wenn die Rechnung nicht aufgeht
Zuerst prüfen, ob die Rückstellungen vollständig sind – oft fehlt dort ein Posten und das Budget stimmt scheinbar, bis die Rechnung kommt. Danach die grossen Fixkosten anschauen, nicht die kleinen variablen: Ein Krankenkassenwechsel bringt mehr als jeder Verzicht beim Einkaufen.
So füllst du die Vorlage aus
Beginne mit dem Nettoeinkommen aller Personen im Haushalt – also dem Betrag, der tatsächlich auf dem Konto landet, nicht dem Bruttolohn. Bei 13 Monatslöhnen rechnest du das Jahreseinkommen durch zwölf, sonst fehlt im November die Systematik.
Danach die Fixkosten: Miete, Nebenkosten, Krankenkasse, Versicherungen, Abos, ÖV. Erst dann die Rückstellungen – Steuern, Zahnarzt, Selbstbehalt, Serafe, Ferien – jeweils als Zwölftel des Jahresbetrags. Was danach bleibt, ist der reale Spielraum.
Die drei häufigsten Fehler
Erstens: Rückstellungen weglassen. Das Budget stimmt dann bis zur ersten Jahresrechnung und danach nie wieder. Zweitens: mit dem Bruttolohn rechnen – die Differenz beträgt schnell CHF 800 im Monat. Drittens: den Sparbetrag als Restgrösse behandeln statt als Fixposten am Anfang.
Ein vierter, subtilerer Fehler ist zu grosse Genauigkeit. Wer 30 Kategorien anlegt, gibt nach zwei Monaten auf. Zehn bis fünfzehn genügen, und die Kategorie «Diverses» sollte unter zehn Prozent bleiben – wächst sie darüber, fehlt eine eigene Kategorie.
Vom Plan zur Kontrolle
Ein Budget entfaltet seine Wirkung erst durch den Abgleich mit den tatsächlichen Ausgaben. Einmal im Monat die Kontobewegungen den Kategorien zuordnen genügt – das dauert nach der Einrichtung rund zwanzig Minuten.
Erfahrungsgemäss weichen Lebensmittel, Freizeit und «Diverses» am stärksten ab. Wächst «Diverses» über zehn Prozent, fehlt eine eigene Kategorie – dann ist nicht mehr Disziplin gefragt, sondern eine passendere Struktur.
