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Monatsbudget-Vorlage Schweiz

Die kurze Antwort: Eine Monatsbudget-Vorlage für die Schweiz enthält alle typischen Kategorien in fester Reihenfolge – Einnahmen, Wohnen, Krankenkasse, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität, Kommunikation, Freizeit, Sparen und Reserve. Die Reihenfolge ist kein Zufall: Fixkosten zuerst, Variables danach.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert August 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen
Interaktive Vorlage · CHF / Monat
Wohnen (Miete/NK)
CHF
Krankenkasse
CHF
Versicherungen
CHF
Lebensmittel
CHF
Mobilität / ÖV
CHF
Kommunikation / Abos
CHF
Freizeit
CHF
Kleidung
CHF
Sparen
CHF
Sonstiges
CHF
TotalCHF 4'170

Beträge sind Richtwerte – passe sie an deine Situation an. Lade die Vorlage als CSV herunter oder erstelle sie direkt in BudgetHub.

Die Kategorien

Einnahmen, Wohnen, Krankenkasse, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität, Kommunikation, Freizeit, Sparen, Reserve.

Sofort nutzbar

Übernimm die Struktur direkt in BudgetHub und passe die Beträge an.

In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.

Richtwerte für einen Einpersonenhaushalt

Bei CHF 6'000 Nettoeinkommen als Orientierung:

  • Miete inklusive Nebenkosten: CHF 1'400–1'800
  • Krankenkasse: CHF 380–480
  • Steuerrückstellung: CHF 500–800
  • Lebensmittel: CHF 400–550
  • Versicherungen, Serafe, Handy, Internet: CHF 180–280
  • Mobilität: CHF 80–600 je nach ÖV oder Auto

Wenn die Rechnung nicht aufgeht

Zuerst prüfen, ob die Rückstellungen vollständig sind – oft fehlt dort ein Posten und das Budget stimmt scheinbar, bis die Rechnung kommt. Danach die grossen Fixkosten anschauen, nicht die kleinen variablen: Ein Krankenkassenwechsel bringt mehr als jeder Verzicht beim Einkaufen.

So füllst du die Vorlage aus

Beginne mit dem Nettoeinkommen aller Personen im Haushalt – also dem Betrag, der tatsächlich auf dem Konto landet, nicht dem Bruttolohn. Bei 13 Monatslöhnen rechnest du das Jahreseinkommen durch zwölf, sonst fehlt im November die Systematik.

Danach die Fixkosten: Miete, Nebenkosten, Krankenkasse, Versicherungen, Abos, ÖV. Erst dann die Rückstellungen – Steuern, Zahnarzt, Selbstbehalt, Serafe, Ferien – jeweils als Zwölftel des Jahresbetrags. Was danach bleibt, ist der reale Spielraum.

Die drei häufigsten Fehler

Erstens: Rückstellungen weglassen. Das Budget stimmt dann bis zur ersten Jahresrechnung und danach nie wieder. Zweitens: mit dem Bruttolohn rechnen – die Differenz beträgt schnell CHF 800 im Monat. Drittens: den Sparbetrag als Restgrösse behandeln statt als Fixposten am Anfang.

Ein vierter, subtilerer Fehler ist zu grosse Genauigkeit. Wer 30 Kategorien anlegt, gibt nach zwei Monaten auf. Zehn bis fünfzehn genügen, und die Kategorie «Diverses» sollte unter zehn Prozent bleiben – wächst sie darüber, fehlt eine eigene Kategorie.

Vom Plan zur Kontrolle

Ein Budget entfaltet seine Wirkung erst durch den Abgleich mit den tatsächlichen Ausgaben. Einmal im Monat die Kontobewegungen den Kategorien zuordnen genügt – das dauert nach der Einrichtung rund zwanzig Minuten.

Erfahrungsgemäss weichen Lebensmittel, Freizeit und «Diverses» am stärksten ab. Wächst «Diverses» über zehn Prozent, fehlt eine eigene Kategorie – dann ist nicht mehr Disziplin gefragt, sondern eine passendere Struktur.

Häufige Fragen

Welche Kategorien gehören in ein Monatsbudget?+

Einnahmen, Wohnen, Krankenkasse, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität, Kommunikation, Freizeit, Sparen und eine Reserve. In der Schweiz sind Krankenkasse, Serafe und Steuerrückstellung eigene Posten, die leicht vergessen gehen.

Wie viel sollte ich pro Kategorie einplanen?+

Als grobe Orientierung dient die 50-30-20-Regel: 50 % Bedarf, 30 % Wünsche, 20 % Sparen. In der Schweiz ist der Bedarfsblock oft grösser, weil Miete und Krankenkasse stark ins Gewicht fallen.

Wie nutze ich die Monatsbudget-Vorlage?+

Übernimm die Kategorienstruktur und passe die Beträge an deine Situation an. Wichtig ist, jährliche Fixkosten durch zwölf zu teilen und als Monatswert einzutragen.

Welche Posten gehören in ein Monatsbudget?+

Einnahmen, Fixkosten, Rückstellungen für jährliche Ausgaben und variable Kosten. Rund 25 Positionen decken einen Schweizer Haushalt ab.

Wie viel sollte für Fixkosten übrig bleiben?+

Als Richtwert 50 bis 60 Prozent des Nettoeinkommens. Über 65 Prozent wird das Budget anfällig für unerwartete Ausgaben.

Was tun, wenn das Budget nicht aufgeht?+

Zuerst die Rückstellungen auf Vollständigkeit prüfen, dann die grossen Fixkosten – Krankenkasse, Miete, Versicherungen. Dort liegen die wirksamen Hebel.

Welche Kategorien gehören in ein Monatsbudget?+

Zehn bis fünfzehn, aufgeteilt in Fixkosten, Rückstellungen, variable Lebenshaltung und Sparen. Mehr Kategorien erhöhen den Aufwand, ohne die Aussage zu verbessern.

Wie rechne ich den 13. Monatslohn ein?+

Jahreseinkommen durch zwölf teilen. Sonst zeigt das Budget elf zu knappe Monate und einen scheinbar üppigen November.

Wie oft soll ich das Budget überprüfen?+

Monatlich zehn Minuten, jährlich gründlich. Der Jahrescheck prüft, ob Prämien, Miete und Abos noch stimmen.

Was tun, wenn das Budget nicht aufgeht?+

Zuerst prüfen, ob Rückstellungen fehlen – das ist die häufigste Ursache. Danach die grossen Fixkosten angehen, nicht die kleinen variablen Posten.

Halt das Ergebnis fest

Eine einmalige Berechnung beantwortet die Frage von heute. Interessant wird es, wenn du in drei Monaten siehst, ob sich etwas bewegt hat.