Vorlage

Vermögensübersicht Vorlage: Excel & PDF gratis

Die kurze Antwort: Eine Vermögensübersicht listet alle Konten, Anlagen, Vorsorgeguthaben und Schulden auf einer Seite – mit dem Stand an einem Stichtag. Die Vorlage enthält acht Positionen mit Richtwerten (zusammen CHF 148’000), rechnet das Total selbst und gibt es kostenlos als Excel und als PDF.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert Oktober 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen

Vorlage kostenlos herunterladen – ohne Anmeldung

Excel-Datei mit Formeln (auch für Google Sheets, LibreOffice, Numbers) und PDF zum Ausdrucken. Stand 2026.

Interaktive Vorlage · CHF (Stand)
Privatkonto & Bargeld
CHF
Sparkonto (Notgroschen)
CHF
Wertschriften / ETF-Depot
CHF
Säule 3a
CHF
Pensionskasse (laut Ausweis)
CHF
Fahrzeug (heutiger Wert)
CHF
Schulden: Kredite, Leasing, Kreditkarte (in Excel als Minusbetrag)
CHF
TotalCHF 148’000

Beträge sind Richtwerte – passe sie an deine Situation an. Lade die Vorlage als CSV herunter oder erstelle sie direkt in BudgetHub.

Wozu eine Vermögensübersicht dient

Kurz: Das Budget zeigt den Monat, die Vermögensübersicht zeigt das Ergebnis aller Monate. Sie beantwortet die Frage, die kein Kontoauszug beantwortet: Wie viel besitze ich insgesamt, wie viel davon ist verfügbar, und wie viel schulde ich?

Praktisch hilft sie in drei Situationen: beim Ausfüllen des Wertschriftenverzeichnisses in der Steuererklärung, als Notfallblatt für Angehörige und als jährlicher Fortschrittsbericht. Wer sie einmal pro Jahr per 31. Dezember aktualisiert, sieht über die Jahre, ob das Vermögen wächst oder nur die Ausgaben.

  • Stichtag festlegen – am besten der 31. Dezember
  • Werte zum heutigen Stand, nicht zum Kaufpreis
  • Vorsorge separat: Säule 3a und Pensionskasse sind gebunden
  • Schulden als Minusbetrag erfassen

Die Positionen der Vorlage

Die Vorlage trennt frei verfügbares Vermögen (Privat- und Sparkonto, Wertschriften, Fahrzeug) von gebundener Vorsorge (Säule 3a, Pensionskasse laut Vorsorgeausweis) und Schulden. Die Pensionskasse findest du auf dem jährlichen Ausweis deiner Kasse, die Säule 3a auf der Jahresbescheinigung.

Die Richtwerte entsprechen einer Einzelperson um die 35 und ergeben zusammen CHF 148’000. In der Excel-Datei rechnen die grauen Felder automatisch; Schulden trägst du als Minusbetrag ein, damit das Total direkt dein Nettovermögen ist.

Wichtig: Verkehrswert statt Steuerwert

Für die eigene Übersicht zählt der realistische heutige Wert. Bei Wertschriften ist das der Kurswert am Stichtag, bei einem Auto der Occasionspreis, bei einer Immobilie der Verkehrswert. Der Steuerwert einer Liegenschaft liegt meist deutlich darunter – wer ihn einsetzt, unterschätzt sein Vermögen.

Hausrat, Schmuck und Sammlungen gehören nur hinein, wenn sie einen echten Wiederverkaufswert haben. Sonst blähen sie die Übersicht auf, ohne etwas über die finanzielle Lage auszusagen.

Vom Stichtag zum Verlauf

Eine einzelne Übersicht ist eine Momentaufnahme. Aussagekräftig wird sie im Vergleich: Steigt das Vermögen, weil gespart wurde, oder weil die Börse gut lief? Deshalb lohnt es sich, Wertveränderungen von Depot, 3a oder Immobilie mit Datum festzuhalten – getrennt von den eigenen Einzahlungen.

In BudgetHub geschieht genau das automatisch: Der Vermögensverlauf zeigt das Nettovermögen Monat für Monat und weist Sparleistung und Wertveränderungen getrennt aus.

Übernimm die Struktur direkt in BudgetHub – die Kategorien sind angelegt, und statt einer Tabelle, die man vergisst, siehst du jeden Monat, wie Plan und Ist auseinanderlaufen. Kostenlos, ohne Bankverbindung.

Häufige Fehler beim Ausfüllen

Erstens: Konten vergessen. Alte Sparkonten, Freizügigkeitskonten nach einem Stellenwechsel oder ein vergessenes 3a-Konto bei einer zweiten Bank tauchen in keinem Budget auf. Die Steuererklärung des Vorjahres ist die beste Checkliste – dort steht jedes Konto, das du deklariert hast. Freizügigkeitsguthaben lassen sich bei der Zentralstelle 2. Säule suchen.

Zweitens: Kaufpreise statt heutiger Werte. Ein Auto, das vor vier Jahren CHF 30'000 kostete, ist heute vielleicht noch die Hälfte wert. Drittens: Schulden weglassen. Leasing-Restschuld, Kreditkarten-Saldo und Ratenkäufe gehören dazu, auch wenn sie im Alltag nicht als Schulden wahrgenommen werden.

Viertens: alles in einen Topf. Wer Vorsorge und freies Vermögen zusammenzählt, sieht eine hohe Zahl, über die er im Notfall nicht verfügen kann. Die Trennung in der Vorlage zeigt beides: das Gesamtvermögen und den Teil, der wirklich verfügbar ist.

  • Vorjahres-Steuererklärung als Kontenliste nutzen
  • Freizügigkeitskonten nach Stellenwechseln prüfen
  • Heutige Werte statt Kaufpreise
  • Leasing und Kreditkarten-Saldo als Schulden erfassen

Häufige Fragen

Was gehört in eine Vermögensübersicht?+

Alle Konten, Wertschriften, Vorsorgeguthaben (3a, Pensionskasse), Fahrzeuge und Immobilien sowie alle Schulden – jeweils mit dem Wert an einem Stichtag.

Zu welchem Datum erstelle ich sie?+

Am einfachsten per 31. Dezember: Dann stimmen die Werte mit den Bankauszügen für die Steuererklärung überein.

Zählt die Pensionskasse dazu?+

Ja, aber separat ausgewiesen: Sie ist bis zur Pensionierung gebunden. Den Betrag findest du auf dem jährlichen Vorsorgeausweis.

Wie erfasse ich Schulden?+

In der Excel-Datei als Minusbetrag – dann ist das Total direkt das Nettovermögen. Hypothek, Kredite, Leasing-Restschuld und Kreditkarten-Saldo gehören dazu.

Wie oft sollte ich sie aktualisieren?+

Mindestens einmal im Jahr, besser quartalsweise. Erst der Vergleich über mehrere Stichtage zeigt die Entwicklung.

Ist die Vorlage kostenlos?+

Ja, als Excel mit Formeln und als PDF zum Ausdrucken, ohne Anmeldung.

Wie finde ich vergessene Freizügigkeitsguthaben?+

Bei der Zentralstelle 2. Säule des Sicherheitsfonds BVG. Sie sucht kostenlos nach Guthaben aus früheren Arbeitsverhältnissen, die auf Freizügigkeitskonten liegen.

Gehört das Auto zum Vermögen?+

Ja, mit dem heutigen Occasionswert. Wer es geleast hat, führt es nicht als Vermögen, sondern die Leasing-Restschuld als Schuld.

Halt das Ergebnis fest

Eine einmalige Berechnung beantwortet die Frage von heute. Interessant wird es, wenn du in drei Monaten siehst, ob sich etwas bewegt hat.