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Miete-Rechner: Wie viel Miete passt zu meinem Lohn?

Kurz beantwortet: Die Bruttomiete inklusive Nebenkosten sollte höchstens 33 % des Nettoeinkommens betragen. Bei CHF 5’000 netto sind das CHF 1’650; eine Miete von CHF 1’800 entspräche einer Mietquote von 36 %.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert September 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen
Miete-Rechner
Maximale Miete (Drittel-Regel)CHF 1’650
Deine Mietquote32.0 %
Spielraum bis zur GrenzeCHF 50

Faustregel: höchstens ein Drittel des Nettoeinkommens für Miete und Nebenkosten.

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Die Drittel-Regel

Kurz: Ein Drittel des Nettoeinkommens für die Bruttomiete (inklusive Nebenkosten) gilt in der Schweiz als Obergrenze, die das restliche Budget noch trägt. Viele Vermieter prüfen bei der Bewerbung eine ähnliche Faustregel. Der Rechner zeigt die maximale Miete und deine aktuelle Mietquote.

Liegt die Quote darüber, wird der Rest des Budgets zur Restgrösse: Sparen, Ferien und unerwartete Ausgaben werden schwierig. Bei tiefen Einkommen ist ein Drittel oft nicht erreichbar – dann zählt, die übrigen Fixkosten besonders knapp zu halten.

  • Obergrenze: 33 % des Nettoeinkommens
  • Bruttomiete = Nettomiete + Nebenkosten
  • Bei zwei Einkommen: gemeinsames Netto rechnen

Was in die Rechnung gehört

Als Einkommen zählt der Nettolohn nach Sozialabzügen, ohne 13. Monatslohn – oder der Jahreslohn geteilt durch zwölf, wenn der 13. fest budgetiert ist. Bei Paaren zählt das gemeinsame Netto, sofern beide Einkommen stabil sind.

Zur Miete gehören die Nebenkosten-Akonto sowie ein Parkplatz, wenn er zur Wohnung gehört. Strom und Internet laufen meist separat und gehören in die Fixkosten.

Maximale Miete nach Einkommen

Die Tabelle zeigt die Obergrenze nach der Drittel-Regel für typische Nettoeinkommen. In teuren Zentren liegt die tatsächliche Miete oft darüber – dann muss der Rest des Budgets entsprechend knapper geplant werden.

Netto/MonatMaximale Bruttomiete
CHF 3’500CHF 1’155
CHF 5’000CHF 1’650
CHF 7’000CHF 2’310
CHF 9’000CHF 2’970

Paare, Familien und WG

Bei Paaren mit zwei stabilen Einkommen zählt das gemeinsame Netto – die Miete darf dann entsprechend höher sein. Vorsicht bei geplantem Nachwuchs oder Teilzeit: Wer die Wohnung auf zwei volle Einkommen auslegt, gerät bei einer Pensumsreduktion schnell über die Grenze. Sicherer ist, mit dem Einkommen zu rechnen, das auch nach der Familiengründung bleibt.

In einer WG rechnet jede Person mit ihrem Anteil an Miete und Nebenkosten und mit dem eigenen Nettoeinkommen. Familien mit Kindern brauchen oft mehr Fläche – dort lohnt der Blick auf die Gesamtfixkosten statt nur auf die Miete.

Wenn die Miete nicht passt: die Hebel

Erstens die Nebenkostenabrechnung prüfen – Fehler und überhöhte Akonto-Beträge sind häufiger, als man denkt. Zweitens bei einem gesunkenen hypothekarischen Referenzzinssatz eine Mietzinssenkung verlangen; das Recht darauf besteht, wird aber selten genutzt. Drittens bei der nächsten Wohnungssuche konsequent mit der Obergrenze aus dem Rechner suchen, statt sich an der aktuellen Miete zu orientieren.

Und wenn die Wohnung bleibt: Die übrigen Fixkosten – Krankenkassenmodell, Abos, Versicherungen – werden dann zum wichtigsten Ausgleich.

Rechne mit deinen eigenen Zahlen weiter: In BudgetHub trägst du Nettolohn und Fixkosten einmal ein und siehst jeden Monat, was wirklich bleibt – kostenlos, ohne Bankverbindung.

  • Nebenkostenabrechnung prüfen
  • Mietzinssenkung bei gesunkenem Referenzzinssatz verlangen
  • Bei der Wohnungssuche mit der Obergrenze filtern

Vom Richtwert zur Budgetposition

Ein Richtwert wird erst nützlich, wenn er zu einer Zeile im Budget wird – mit einem Betrag, der monatlich reserviert ist. Alles andere bleibt eine Information ohne Folge.

Bei unregelmässig anfallenden Posten gehört der Jahresbetrag durch zwölf geteilt und als Rückstellung geführt. Sonst sprengt er den Monat, in dem er auftritt.

Häufige Fragen

Wie viel Miete kann ich mir leisten?+

Höchstens 33 % des Nettoeinkommens, inklusive Nebenkosten. Bei CHF 5’000 netto sind das CHF 1’650.

Zählen die Nebenkosten zur Miete?+

Ja. Die Drittel-Regel bezieht sich auf die Bruttomiete, also Nettomiete plus Nebenkosten.

Brutto- oder Nettolohn?+

Nettolohn nach Sozialabzügen. Steuern werden nicht abgezogen, müssen aber im restlichen Budget Platz haben.

Was, wenn die Miete über einem Drittel liegt?+

Dann müssen andere Fixkosten besonders tief sein. Auf Dauer lohnt sich oft ein Wechsel – jede CHF 100 weniger Miete sind CHF 1'200 pro Jahr.

Gilt die Regel auch für Paare?+

Ja, mit dem gemeinsamen Nettoeinkommen. Vorsicht, wenn ein Einkommen unsicher ist – dann lieber mit dem sicheren Einkommen rechnen.

Verlangen Vermieter einen Einkommensnachweis?+

Häufig ja, zusammen mit einem Betreibungsregisterauszug. Viele prüfen dabei eine ähnliche Einkommensregel.

Wie rechne ich in einer WG?+

Mit dem eigenen Mietanteil inklusive anteiliger Nebenkosten und dem eigenen Nettoeinkommen. Die Drittel-Regel gilt pro Person genauso.

Ist ein Drittel in Zürich oder Genf überhaupt realistisch?+

Für eine eigene Wohnung oft nur mit überdurchschnittlichem Einkommen. Wer darüber liegt, gleicht mit tieferen übrigen Fixkosten aus oder sucht in der Agglomeration mit gutem ÖV-Anschluss – das verändert das Budget meist stärker als jede Sparmassnahme im Alltag.

Wie mache ich aus einem Richtwert eine Budgetposition?+

Als eigene Zeile mit monatlich reserviertem Betrag. Bei unregelmässigen Posten den Jahresbetrag durch zwölf teilen.

Halt das Ergebnis fest

Eine einmalige Berechnung beantwortet die Frage von heute. Interessant wird es, wenn du in drei Monaten siehst, ob sich etwas bewegt hat.