Wie viel in die 3. Säule einzahlen?
Kurz: Für 2026 liegt der Maximalbetrag für Angestellte mit Pensionskasse bei 7’258 CHF. Wenn dein Budget es zulässt, lohnt sich die volle Einzahlung – denn der gesamte Betrag ist vom steuerbaren Einkommen abziehbar und reduziert deine Steuerlast direkt.
Wie viel die Einzahlung an Steuern spart, hängt von deinem Grenzsteuersatz und Kanton ab – grob bewegt sich die Ersparnis zwischen 15 % und 35 % des einbezahlten Betrags.
- Angestellte mit PK: max. 7’258 CHF (2026)
- Selbstständige ohne PK: bis 20 % des Erwerbseinkommens (gedeckelt)
- Voller Steuerabzug auf den einbezahlten Betrag
- Neu ab 2026: rückwirkende Einzahlungen bis zu 10 Jahre möglich
Lieber monatlich oder einmal pro Jahr?
Beides geht. Ein Dauerauftrag über zwölf Monatsraten verteilt die Belastung gleichmässig und sorgt dafür, dass du den Maximalbetrag am Jahresende sicher erreichst. Wer das Geld lieber gesammelt einzahlt, sollte sich die Einzahlung als festen Termin im Budget vormerken – sonst geht sie im Alltag unter.
Setz diese Richtgrösse in BudgetHub direkt in ein Budget um – als eigene Kategorie mit Zielwert. So siehst du jeden Monat in 10 Minuten, ob du im Rahmen bleibst. Kostenlos, ohne Bankverbindung. Wenn du in eine WG oder erste eigene Wohnung ziehst, hilft dir Budget für die erste eigene Wohnung und WG beim Aufteilen der Fixkosten.
Wie belastbar diese Zahl ist
Es handelt sich um eine Bandbreite, nicht um einen Zielwert. Wer darüber oder darunter liegt, macht nichts falsch – entscheidend ist, ob das eigene Budget insgesamt aufgeht und ob der Posten bewusst gewählt ist.
Die grössten Abweichungen entstehen durch Wohnregion, Haushaltsgrösse und persönliche Prioritäten. Wer in Zürich wohnt, liegt bei den meisten Posten am oberen Rand; in ländlichen Regionen ist der untere realistisch – bei der Miete können das für dieselbe Wohnungsgrösse CHF 800 im Monat Unterschied sein.
Voller Betrag oder monatlich
Steuerlich wirkt beides gleich, solange die Gutschrift bis zum 31. Dezember erfolgt. Rechnerisch ist ein Dauerauftrag ab Januar besser: Das Geld ist elf Monate länger investiert, und bei einer Wertschriftenlösung kauft man über das Jahr verteilt ein.
Wer den vollen Betrag nicht aufbringt, zahlt monatlich einen Teil ein. Ein tieferer Betrag, der jedes Jahr kommt, ist mehr wert als ein voller, der alle zwei Jahre ausfällt.
Was vorher kommt
Der Notgroschen. 3a-Geld ist bis fünf Jahre vor dem Referenzalter gebunden und steht bei einem Engpass nicht zur Verfügung. Wer einzahlt, bevor eine Reserve steht, finanziert die nächste unerwartete Ausgabe über die Kreditkarte – und die Zinsen übersteigen den Steuervorteil.
Ebenfalls vorher: teure Schulden. Ein Konsumkredit mit zweistelligem Zins kostet mehr, als der 3a-Abzug einbringt.
Vom Richtwert zur Budgetposition
Ein Richtwert wird erst nützlich, wenn er zu einer Zeile im Budget wird – mit einem Betrag, der monatlich reserviert ist. Alles andere bleibt eine Information ohne Folge.
Bei unregelmässig anfallenden Posten gehört der Jahresbetrag durch zwölf geteilt und als Rückstellung geführt. Sonst sprengt er den Monat, in dem er auftritt.
