Die Eckwerte 2026 und 2027
Kurz: Die Maximalrente ist doppelt so hoch wie die Mindestrente. Beide werden vom Bundesrat in der Regel alle zwei Jahre an Löhne und Preise angepasst – zuletzt am 2. Oktober 2026 mit Wirkung ab Januar 2027.
| 2026 | 2027 | |
|---|---|---|
| Mindestrente (Einzelperson) | CHF 1’260 | CHF 1’280 |
| Maximalrente (Einzelperson) | CHF 2’520 | CHF 2’560 |
| Maximum Ehepaar (150 %) | CHF 3’780 | CHF 3’840 |
| Maximalrente pro Jahr inkl. 13. Rente | CHF 32’760 | CHF 33’280 |
| Einkommen für die Maximalrente | CHF 90’720 | CHF 92’160 |
Wer die Maximalrente erhält
Zwei Bedingungen müssen erfüllt sein. Erstens eine lückenlose Beitragsdauer von 44 Jahren zwischen dem 21. Altersjahr und dem Referenzalter. Zweitens ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von mindestens CHF 92’160 (2027) – aufgewertet und inklusive allfälliger Erziehungs- und Betreuungsgutschriften. Wer mehr verdient hat, erhält nicht mehr; Beiträge auf Einkommen über dieser Grenze sind solidarisch.
Fehlt auch nur ein Beitragsjahr, wird die Rente gekürzt – auf rund 43/44 der Vollrente. Deshalb lohnt sich der kostenlose Auszug aus dem individuellen Konto, um Lücken rechtzeitig zu erkennen und innerhalb von fünf Jahren nachzuzahlen.
Renten nach Einkommen
| Ø-Jahreseinkommen | Rente 2026 | Rente 2027 |
|---|---|---|
| CHF 20’000 | CHF 1’366 | CHF 1’381 |
| CHF 40’000 | CHF 1’799 | CHF 1’814 |
| CHF 60’000 | CHF 2’110 | CHF 2’131 |
| CHF 80’000 | CHF 2’377 | CHF 2’398 |
| CHF 92’160 | CHF 2’520 | CHF 2’560 |
Alle Werte mit 44 vollen Beitragsjahren, nach der Rentenformel der Skala 44. Die Rente steigt bis zu einem mittleren Einkommen stärker, darüber flacher. Mit dem AHV-Rentenrechner kannst du deine eigene Schätzung machen.
- Volle Beitragsdauer: 44 Jahre
- Einkommen ab CHF 92’160 für das Maximum (2027)
- Lücke = Kürzung um rund 1/44 pro Jahr
Wie viele die Maximalrente erreichen
Nur ein Teil der Rentnerinnen und Rentner erhält die volle Maximalrente – viele haben Beitragslücken durch Ausbildung, Auslandaufenthalte oder Erwerbsunterbrüche, oder ein Durchschnittseinkommen unter der Grenze. Bei Ehepaaren wirkt zudem die Plafonierung: Zwei Maximalrenten werden auf 150 % gekürzt.
Wer die Maximalrente erreicht, hat damit rund CHF 33'000 pro Jahr (2027, inklusive 13. Rente). Für den gewohnten Lebensstandard reicht das bei mittleren und höheren Einkommen nicht – Pensionskasse und Säule 3a sind deshalb zentral.
Maximalrente und Erziehungsgutschriften
Eltern erhalten für jedes Jahr, in dem sie Kinder unter 16 betreut haben, eine Erziehungsgutschrift in Höhe der dreifachen jährlichen Mindestrente als fiktives Einkommen. Bei Verheirateten wird sie hälftig geteilt. Gerade für Elternteile, die Teilzeit gearbeitet haben, kann das den Unterschied zur Maximalrente ausmachen – oder zumindest einen grossen Teil der Lücke schliessen.
Ähnlich wirken Betreuungsgutschriften für die Pflege von Angehörigen. Beide werden nicht ausbezahlt, sondern bei der Rentenberechnung berücksichtigt; die Betreuungsgutschrift muss jährlich beantragt werden.
Die Maximalrente im Rentenbudget
Trage die erwartete AHV-Rente, die Pensionskassenrente und die geplanten 3a-Bezüge zusammen in dein Budget ein. So siehst du, ob eine Vorsorgelücke bleibt, und kannst rechtzeitig mit Einkäufen oder höheren 3a-Einzahlungen gegensteuern. Die Rente ist steuerbar – plane die Steuern als eigenen Posten ein.
Trag deine Zahlen einmal in BudgetHub ein – dann siehst du jeden Monat, was nach Fixkosten wirklich bleibt, und wo sich eine Änderung lohnt. Kostenlos, ohne Bankverbindung, Daten in der Schweiz.
Was den Wert nach oben treibt
Bei fast allen Haushaltsposten sind es dieselben drei Faktoren: Wohnregion, Haushaltsgrösse und ob externe Dienstleistungen genutzt werden. Städtische Zentren liegen bei praktisch jedem Posten über dem Landesdurchschnitt.
Der vierte Faktor ist die Lebensphase: Ein Haushalt mit Jugendlichen liegt bei Lebensmitteln, Mobilität und Freizeit deutlich über einem mit Kleinkindern.
