Was kostet das Studentenleben?
Kurz: Studierende kommen je nach Wohnsituation auf monatliche Gesamtausgaben von rund CHF 1'600 bis 2'500. Der grösste Unterschied ist die Wohnform: Wer zu Hause wohnt, spart die Miete – ein WG-Zimmer kostet je nach Stadt CHF 500 bis 900, eine eigene Wohnung deutlich mehr.
Eine typische Aufschlüsselung für ein WG-Zimmer:
- WG-Zimmer: CHF 500–900
- Krankenkasse (junge Erwachsene): CHF 250–350
- Lebensmittel: CHF 350–500
- ÖV / Halbtax / Verbund-Abo: CHF 50–120
- Handy, Versicherungen, Studienmaterial: CHF 100–200
- Freizeit: CHF 150–400
Spielräume und Unterstützung
Studierende haben oft Anspruch auf eine Prämienverbilligung – gerade bei tiefem oder keinem Einkommen lohnt sich die Prüfung. Auch Stipendien und vergünstigte ÖV-Abos für junge Erwachsene senken die Kosten spürbar. Ein einfaches Budget hilft, mit dem schmalen Spielraum auszukommen.
Setz diese Richtgrösse in BudgetHub direkt in ein Budget um – als eigene Kategorie mit Zielwert. So siehst du jeden Monat in 10 Minuten, ob du im Rahmen bleibst. Kostenlos, ohne Bankverbindung. Wenn du in eine WG oder erste eigene Wohnung ziehst, hilft dir Budget für die erste eigene Wohnung und WG beim Aufteilen der Fixkosten.
Wie belastbar diese Zahl ist
Es handelt sich um eine Bandbreite, nicht um einen Zielwert. Wer darüber oder darunter liegt, macht nichts falsch – entscheidend ist, ob das eigene Budget insgesamt aufgeht und ob der Posten bewusst gewählt ist.
Die grössten Abweichungen entstehen durch Wohnregion, Haushaltsgrösse und persönliche Prioritäten. Wer in Zürich wohnt, liegt bei den meisten Posten am oberen Rand; in ländlichen Regionen ist der untere realistisch – bei der Miete können das für dieselbe Wohnungsgrösse CHF 800 im Monat Unterschied sein.
Woraus sich der Betrag zusammensetzt
Der grösste Unterschied entsteht beim Wohnen: Ein WG-Zimmer kostet je nach Stadt CHF 550 bis 1'000, zu Hause wohnen kostet meist ein Kostgeld von CHF 200 bis 400. Diese Differenz von CHF 400 bis 700 erklärt fast die gesamte Bandbreite.
Konstant bleiben Krankenkasse, Lebensmittel, Mobilität und Studienmaterial. Semestergebühren und Lehrmittel kommen halbjährlich dazu und gehören als Rückstellung ins Monatsbudget.
Wann du nach oben abweichen musst
Bei Studienorten mit hohen Mieten, bei Fächern mit teurem Material und wenn kein Elternbeitrag besteht. Umgekehrt liegt man deutlich darunter, wenn man zu Hause wohnt und ein ÖV-Abo über die Eltern läuft.
Wichtiger als der Vergleich mit dem Durchschnitt ist die eigene Rechnung: Fixkosten plus Rückstellungen ergeben den Sockel, alles darüber ist verhandelbar.
Vom Richtwert zur Budgetposition
Ein Richtwert wird erst nützlich, wenn er zu einer Zeile im Budget wird – mit einem Betrag, der monatlich reserviert ist. Alles andere bleibt eine Information ohne Folge.
Bei unregelmässig anfallenden Posten gehört der Jahresbetrag durch zwölf geteilt und als Rückstellung geführt. Sonst sprengt er den Monat, in dem er auftritt.
