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Budget

Wie viel Budget braucht ein Student in der Schweiz? (2026)

Kurz beantwortet: Studierende in der Schweiz rechnen je nach Wohnsituation mit monatlichen Ausgaben von rund CHF 1'600 bis 2'500. Wer bei den Eltern wohnt, liegt am unteren Ende; eine eigene Wohnung oder ein WG-Zimmer treibt die Kosten nach oben.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert Januar 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen

Was kostet das Studentenleben?

Kurz: Studierende kommen je nach Wohnsituation auf monatliche Gesamtausgaben von rund CHF 1'600 bis 2'500. Der grösste Unterschied ist die Wohnform: Wer zu Hause wohnt, spart die Miete – ein WG-Zimmer kostet je nach Stadt CHF 500 bis 900, eine eigene Wohnung deutlich mehr.

Eine typische Aufschlüsselung für ein WG-Zimmer:

  • WG-Zimmer: CHF 500–900
  • Krankenkasse (junge Erwachsene): CHF 250–350
  • Lebensmittel: CHF 350–500
  • ÖV / Halbtax / Verbund-Abo: CHF 50–120
  • Handy, Versicherungen, Studienmaterial: CHF 100–200
  • Freizeit: CHF 150–400

Spielräume und Unterstützung

Studierende haben oft Anspruch auf eine Prämienverbilligung – gerade bei tiefem oder keinem Einkommen lohnt sich die Prüfung. Auch Stipendien und vergünstigte ÖV-Abos für junge Erwachsene senken die Kosten spürbar. Ein einfaches Budget hilft, mit dem schmalen Spielraum auszukommen.

Setz diese Richtgrösse in BudgetHub direkt in ein Budget um – als eigene Kategorie mit Zielwert. So siehst du jeden Monat in 10 Minuten, ob du im Rahmen bleibst. Kostenlos, ohne Bankverbindung. Wenn du in eine WG oder erste eigene Wohnung ziehst, hilft dir Budget für die erste eigene Wohnung und WG beim Aufteilen der Fixkosten.

Wie belastbar diese Zahl ist

Es handelt sich um eine Bandbreite, nicht um einen Zielwert. Wer darüber oder darunter liegt, macht nichts falsch – entscheidend ist, ob das eigene Budget insgesamt aufgeht und ob der Posten bewusst gewählt ist.

Die grössten Abweichungen entstehen durch Wohnregion, Haushaltsgrösse und persönliche Prioritäten. Wer in Zürich wohnt, liegt bei den meisten Posten am oberen Rand; in ländlichen Regionen ist der untere realistisch – bei der Miete können das für dieselbe Wohnungsgrösse CHF 800 im Monat Unterschied sein.

Woraus sich der Betrag zusammensetzt

Der grösste Unterschied entsteht beim Wohnen: Ein WG-Zimmer kostet je nach Stadt CHF 550 bis 1'000, zu Hause wohnen kostet meist ein Kostgeld von CHF 200 bis 400. Diese Differenz von CHF 400 bis 700 erklärt fast die gesamte Bandbreite.

Konstant bleiben Krankenkasse, Lebensmittel, Mobilität und Studienmaterial. Semestergebühren und Lehrmittel kommen halbjährlich dazu und gehören als Rückstellung ins Monatsbudget.

Wann du nach oben abweichen musst

Bei Studienorten mit hohen Mieten, bei Fächern mit teurem Material und wenn kein Elternbeitrag besteht. Umgekehrt liegt man deutlich darunter, wenn man zu Hause wohnt und ein ÖV-Abo über die Eltern läuft.

Wichtiger als der Vergleich mit dem Durchschnitt ist die eigene Rechnung: Fixkosten plus Rückstellungen ergeben den Sockel, alles darüber ist verhandelbar.

Vom Richtwert zur Budgetposition

Ein Richtwert wird erst nützlich, wenn er zu einer Zeile im Budget wird – mit einem Betrag, der monatlich reserviert ist. Alles andere bleibt eine Information ohne Folge.

Bei unregelmässig anfallenden Posten gehört der Jahresbetrag durch zwölf geteilt und als Rückstellung geführt. Sonst sprengt er den Monat, in dem er auftritt.

Häufige Fragen

Wie viel Geld braucht ein Student pro Monat in der Schweiz?+

Je nach Wohnsituation rund CHF 1'600 bis 2'500. Wer zu Hause wohnt, liegt am unteren Ende.

Haben Studierende Anspruch auf Prämienverbilligung?+

Häufig ja – bei tiefem oder keinem Einkommen lohnt sich die Prüfung beim Wohnkanton.

Wie viel kostet ein WG-Zimmer in der Schweiz?+

Je nach Stadt rund CHF 500 bis 900 pro Monat. In Zürich und Genf eher höher, in kleineren Städten günstiger.

Wie viel Geld brauchen Studierende pro Monat?+

Je nach Wohnsituation CHF 1'800 bis 2'600. Der Unterschied entsteht fast vollständig beim Wohnen.

Habe ich Anspruch auf ein Stipendium?+

Häufiger als angenommen. Massgebend ist eine kantonale Bemessungsgrundlage mit Abzügen – ein Antrag lohnt sich auch bei Unsicherheit, weil eine Ablehnung nichts kostet.

Wie mache ich aus einem Richtwert eine Budgetposition?+

Als eigene Zeile mit monatlich reserviertem Betrag. Bei unregelmässigen Posten den Jahresbetrag durch zwölf teilen.

Zur Methodik: Die genannten Richtwerte basieren auf etablierten Schweizer Budgetregeln (Budgetberatung Schweiz, BFS-Niveau, gängige Faustregeln) und sind bewusst als Orientierung deklariert – keine individuelle Beratung. Deine konkreten Zahlen hängen von Region, Haushalt und Lebensstil ab.

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