Was Money Manager gut macht
Money Manager überzeugt mit doppelter Buchführung, mehreren Konten, Mehrwährung und Excel-/CSV-Export – ein funktionsstarker Tracker. Preislich liegt Money Manager bei Gratis mit Werbung, Premium ca. CHF 6 (mehrsprachig).
Wo BudgetHub für die Schweiz passt
Fokus auf Erfassung und Buchhaltung, weniger auf Schweizer Lebensplanung. Gemeinsame Hubs, Sparziel-Fortschritt und CH-spezifische Kategorien sind bei BudgetHub stärker.
Der Unterschied auf einen Blick
Die wichtigsten Punkte im direkten Vergleich:
- Schweizer Kontext (CHF, Prämienregionen, Säule 3a): bei BudgetHub eingebaut
- Datenschutz: BudgetHub nach Schweizer DSG/DSGVO, manuell, keine Pflicht-Bankanbindung
- Free-Plan: BudgetHub dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte
- Gemeinsame Budgets: Hubs für Paare & Familien
- Money Manager: Gratis mit Werbung, Premium ca. CHF 6
Was der Wechsel kostet – und was er spart
Money Manager ist gratis mit Werbung, Premium kostet rund CHF 6. BudgetHub hat einen dauerhaft kostenlosen Plan ohne Kreditkarte; die kostenpflichtigen Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat für Einzelpersonen und CHF 11.90 für Familien.
Bei einem Abo von rund CHF 100 im Jahr sind das über fünf Jahre CHF 500 – ein Betrag, der die Frage rechtfertigt, ob der Funktionsumfang für deinen Alltag tatsächlich gebraucht wird. Rechne dabei nicht die Featureliste, sondern die Funktionen, die du im letzten Monat wirklich genutzt hast.
So wechselst du zu BudgetHub
Der häufigste Fehler beim Wechsel ist, alles importieren zu wollen. Mach es einfacher: Übernimm zuerst nur deine Fixkosten, lege 2–3 Budgets und ein Sparziel an und optimiere nach dem ersten Monat. BudgetHub bietet einen dauerhaft kostenlosen Plan – ohne Kreditkarte und ohne Bankverknüpfung. In wenigen Minuten startklar.
Was diese Lösung ausmacht
Money Manager ist auf schnelle manuelle Erfassung ausgelegt und darin gut. Was fehlt, sind Schweizer Kategorien: Krankenkasse, Säule 3a und Steuerrückstellung müssen selbst angelegt werden.
Methode schlägt Funktionsumfang
Budget-Apps unterscheiden sich weniger im Funktionsumfang als in der zugrunde liegenden Methode. Manche folgen dem Zero-Based-Prinzip, bei dem jeder Franken im Voraus zugeteilt wird. Andere arbeiten nachverfolgend: Sie zeigen, was ausgegeben wurde, und vergleichen es mit einem Richtwert.
Diese Wahl entscheidet mehr über den Erfolg als jede Funktionsliste. Wer Struktur braucht, kommt mit Zero-Based weiter; wer sich davon eingeengt fühlt, bricht damit ab und wäre mit einem nachverfolgenden Ansatz drangeblieben. Die durchgehaltene Methode schlägt die theoretisch bessere.
Die Schweizer Prüfpunkte
Vier Punkte, an denen internationale Apps regelmässig scheitern:
- Krankenkassenprämie als eigene Kategorie – sie ist hier ein Fixkostenblock, kein Nebenposten.
- Steuern als Rückstellung, weil sie nicht an der Quelle abgezogen werden.
- Säule 3a als Vorsorge- und nicht als Sparkategorie, wegen der Bindung bis zur Pensionierung.
- Serafe, Nebenkostenabrechnung und der 13. Monatslohn als eigene Positionen.
