Was BudgetCH gut macht
BudgetCH ist die App des Dachverbands Budgetberatung Schweiz – ein gemeinnütziger Verein, unterstützt von den Kantonalbanken. Sie ist kostenlos, unabhängig, werbefrei und folgt konsequent den offiziellen Schweizer Budgetrichtlinien: Referenzwerte nach Schweizer Durchschnitt, klare Trennung von fixen und variablen Ausgaben, Budgetvorlagen für jede Lebenssituation. Daten liegen auf einem Schweizer Server. Für einen seriösen, kostenlosen Einstieg ins Haushaltsbudget ist sie eine ausgezeichnete Wahl – und als nicht-kommerzielles Angebot verdient sie Respekt. Preislich liegt BudgetCH bei kostenlos (Excel-Export als In-App-Kauf ab CHF 4) (Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch).
Wo BudgetHub für die Schweiz passt
BudgetCH ist bewusst schlank gehalten. Gemeinsames Budgetieren funktioniert über ein geteiltes Login: Alle Familienmitglieder melden sich mit denselben Zugangsdaten an, es gibt keine eigenen Benutzer mit Rollen. Es gibt keinen CSV-Import von Bankauszügen, keinen Beleg-Scan und keinen KI-Assistenten; Ausgaben werden manuell erfasst. Wer gemeinsame Hubs mit getrennten Konten und Rollen, automatische Kategorisierung per CSV-Import, Beleg-Scan und Sparziele mit Fortschritt möchte, findet das bei BudgetHub – ergänzend, nicht als Ersatz für die Budgetberatung.
Der Unterschied auf einen Blick
Die wichtigsten Punkte im direkten Vergleich:
- Schweizer Kontext (CHF, Prämienregionen, Säule 3a): bei BudgetHub eingebaut
- Datenschutz: BudgetHub nach Schweizer DSG/DSGVO, keine Bankanbindung
- Free-Plan: BudgetHub dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte
- Gemeinsame Budgets: Hubs für Paare & Familien
- BudgetCH: kostenlos (Excel-Export als In-App-Kauf ab CHF 4)
Was der Wechsel kostet – und was er spart
BudgetCH ist kostenlos, mit Excel-Export als In-App-Kauf ab CHF 4. BudgetHub hat einen dauerhaft kostenlosen Plan ohne Kreditkarte; die kostenpflichtigen Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat für Einzelpersonen und CHF 11.90 für Familien.
Bei einem Abo von rund CHF 100 im Jahr sind das über fünf Jahre CHF 500 – ein Betrag, der die Frage rechtfertigt, ob der Funktionsumfang für deinen Alltag tatsächlich gebraucht wird. Rechne dabei nicht die Featureliste, sondern die Funktionen, die du im letzten Monat wirklich genutzt hast.
So wechselst du zu BudgetHub
Der häufigste Fehler beim Wechsel ist, alles importieren zu wollen. Mach es einfacher: Übernimm zuerst nur deine Fixkosten, lege 2–3 Budgets und ein Sparziel an und optimiere nach dem ersten Monat. BudgetHub bietet einen dauerhaft kostenlosen Plan – ohne Kreditkarte und ohne Bankverknüpfung. In wenigen Minuten startklar.
Was diese Lösung ausmacht
Regionale Lösungen haben den Vorteil, die lokalen Gegebenheiten zu kennen. Zu prüfen ist, ob die Weiterentwicklung aktiv ist und ob deine Daten exportierbar bleiben – bei kleineren Anbietern ist beides eine reale Frage.
Methode schlägt Funktionsumfang
Budget-Apps unterscheiden sich weniger im Funktionsumfang als in der zugrunde liegenden Methode. Manche folgen dem Zero-Based-Prinzip, bei dem jeder Franken im Voraus zugeteilt wird. Andere arbeiten nachverfolgend: Sie zeigen, was ausgegeben wurde, und vergleichen es mit einem Richtwert.
Diese Wahl entscheidet mehr über den Erfolg als jede Funktionsliste. Wer Struktur braucht, kommt mit Zero-Based weiter; wer sich davon eingeengt fühlt, bricht damit ab und wäre mit einem nachverfolgenden Ansatz drangeblieben. Die durchgehaltene Methode schlägt die theoretisch bessere.
Die Schweizer Prüfpunkte
Vier Punkte, an denen internationale Apps regelmässig scheitern:
- Krankenkassenprämie als eigene Kategorie – sie ist hier ein Fixkostenblock, kein Nebenposten.
- Steuern als Rückstellung, weil sie nicht an der Quelle abgezogen werden.
- Säule 3a als Vorsorge- und nicht als Sparkategorie, wegen der Bindung bis zur Pensionierung.
- Serafe, Nebenkostenabrechnung und der 13. Monatslohn als eigene Positionen.
