Brutto- und Nettolohn als Arzt / Ärztin
Eine Vollzeitstelle als Arzt / Ärztin (Branche Gesundheit) bringt in der Schweiz brutto rund CHF 12’500/Monat – etwa CHF 150’000/Jahr. Nach Sozialabgaben (ca. 13 %) und kantonaler Steuer bleibt netto je nach Wohnkanton unterschiedlich viel: von rund CHF 8’630 bis CHF 9’290/Monat.
Im Gesundheitswesen sind Schicht- und Wochenendzulagen üblich – der ausgewiesene Grundlohn liegt real oft höher. Achte beim Budget auf unregelmässige Einkünfte.
Der Unterschied von rund CHF 660/Monat entsteht allein durch die Steuer – bei identischem Bruttolohn. Wo du wohnst, ist also eine der grössten Budget-Entscheidungen.
Netto und Budget nach Kanton – alle 30 im Vergleich
Die Tabelle zeigt für jeden Kanton den geschätzten Nettolohn, die typische Miete, die Mietquote und was nach Miete und Krankenkasse (ca. CHF 360) fürs Leben bleibt. Werte sind Richtwerte 2026.
| Kanton | Netto/Mt. | Miete | Mietquote | Frei nach Fixkosten |
|---|---|---|---|---|
| Zürich | CHF 9’000 | CHF 2’100 | 23 % | CHF 6’540 |
| Bern | CHF 8’850 | CHF 1’550 | 18 % | CHF 6’940 |
| Luzern | CHF 9’120 | CHF 1’600 | 18 % | CHF 7’160 |
| Uri | CHF 9’190 | CHF 1’250 | 14 % | CHF 7’580 |
| Schwyz | CHF 9’230 | CHF 1’650 | 18 % | CHF 7’220 |
| Obwalden | CHF 9’210 | CHF 1’400 | 15 % | CHF 7’450 |
| Nidwalden | CHF 9’290 | CHF 1’500 | 16 % | CHF 7’430 |
| Glarus | CHF 9’000 | CHF 1’250 | 14 % | CHF 7’390 |
| Zug | CHF 9’290 | CHF 2’050 | 22 % | CHF 6’880 |
| Freiburg | CHF 8’820 | CHF 1’400 | 16 % | CHF 7’060 |
| Solothurn | CHF 8’850 | CHF 1’350 | 15 % | CHF 7’140 |
| Basel-Stadt | CHF 8’970 | CHF 1’750 | 20 % | CHF 6’860 |
| Basel-Landschaft | CHF 9’000 | CHF 1’550 | 17 % | CHF 7’090 |
| Schaffhausen | CHF 9’140 | CHF 1’350 | 15 % | CHF 7’430 |
| Appenzell Ausserrhoden | CHF 9’040 | CHF 1’300 | 14 % | CHF 7’380 |
| Appenzell Innerrhoden | CHF 9’190 | CHF 1’250 | 14 % | CHF 7’580 |
| St. Gallen | CHF 9’000 | CHF 1’400 | 16 % | CHF 7’240 |
| Graubünden | CHF 9’000 | CHF 1’400 | 16 % | CHF 7’240 |
| Aargau | CHF 9’020 | CHF 1’550 | 17 % | CHF 7’110 |
| Thurgau | CHF 9’120 | CHF 1’300 | 14 % | CHF 7’460 |
| Tessin | CHF 9’000 | CHF 1’400 | 16 % | CHF 7’240 |
| Waadt | CHF 8’670 | CHF 1’750 | 20 % | CHF 6’560 |
| Wallis | CHF 9’000 | CHF 1’300 | 14 % | CHF 7’340 |
| Neuenburg | CHF 8’630 | CHF 1’250 | 14 % | CHF 7’020 |
| Genf | CHF 8’670 | CHF 2’050 | 24 % | CHF 6’260 |
| Jura | CHF 8’820 | CHF 1’150 | 13 % | CHF 7’310 |
Wo bleibt am meisten übrig?
Für eine:n Arzt / Ärztin bleibt im Kanton Uri am meisten frei (rund CHF 7’580/Monat nach Fixkosten), am wenigsten in Genf (ca. CHF 6’260). Tiefe Steuern und günstiges Wohnen.
Wichtig: Ein hoher Nettolohn nützt wenig, wenn Miete und Lebenskosten ihn auffressen. Entscheidend ist, was nach den Fixkosten übrig bleibt – genau das zeigt die Spalte ganz rechts.
Budget-Tipp für Arzt / Ärztin
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Und was bleibt davon übrig?
Ein Bruttolohn sagt wenig darüber, wie viel am Monatsende tatsächlich zur Verfügung steht. Zwischen dem Betrag im Vertrag und dem frei verfügbaren Geld liegen Sozialabzüge von rund 13 bis 15 Prozent, die Steuern, und die Fixkosten – allen voran Miete und Krankenkasse.
Wie stark das ins Gewicht fällt, hängt weniger vom Beruf ab als vom Wohnort: Steuerfuss, Prämienregion und Mietniveau unterscheiden sich zwischen den Gemeinden erheblich. Derselbe Lohn finanziert deshalb je nach Kanton ein spürbar anderes Leben. Wie die Rechnung vom Brutto zum Verfügbaren im Einzelnen aussieht, steht auf «Was bleibt vom Lohn übrig?».
- Sozialabzüge: rund 13–15 % vom Bruttolohn
- Wohnen: 22–28 %, Krankenkasse 8–12 %
- Steuern: 8–15 %, je nach Kanton und Gemeinde
- Frei verfügbar: bei den meisten Haushalten 10–25 % des Bruttolohns
