Warum Weihnachten das Budget sprengt
Kurz: Weihnachten ist kein einzelner Einkauf, sondern zwanzig kleine – verteilt über sechs Wochen, mit Black Friday als Auftakt und dem Festessen als Abschluss. Ohne Plan addiert sich das unbemerkt, und die Rechnung kommt im Januar, gleichzeitig mit den neuen Krankenkassenprämien.
Die Vorlage dreht die Reihenfolge um: zuerst die Summe festlegen, dann auf Personen verteilen, erst danach einkaufen.
- Gesamtbetrag vor dem ersten Einkauf festlegen
- Pro Person ein Betrag – auch für sich selbst ehrlich
- Essen, Dekoration und Verpackung nicht vergessen
- 10 Prozent Reserve für Spontanes
Die Positionen der Vorlage
Partner:in, Kinder, Eltern und Schwiegereltern, Geschwister und Gottikinder, Freundeskreis, Arbeit und Team – dazu Festessen und Getränke, Dekoration und Baum sowie Verpackung und Karten. Die Richtwerte ergeben zusammen CHF 1’320.
In der Excel-Datei trägst du in «Plan» deinen Betrag ein und in «Ist», was du tatsächlich ausgegeben hast. Die Differenzspalte zeigt sofort, wo du über dem Plan liegst – noch bevor die Kreditkartenabrechnung kommt.
Wie du den Betrag festlegst
Die einfachste Methode: den Betrag des Vorjahres aus Konto- und Kreditkartenauszügen zusammenzählen und entscheiden, ob er gepasst hat. Wer ab September monatlich einen Fünftel davon auf ein separates Konto legt, bezahlt Weihnachten ohne Belastung des Dezemberbudgets.
Bei grossen Familien entlastet ein Wichteln mit Betragsgrenze – alle schenken einer Person etwas Schönes statt allen etwas Kleines. Für Kinder gilt oft: weniger, aber gezielt.
Schnäppchen ohne Budgetbruch
Black Friday und Rabatte lohnen sich nur für Geschenke, die ohnehin auf der Liste stehen. Wer zuerst die Vorlage ausfüllt und erst dann die Angebote prüft, spart tatsächlich – wer umgekehrt vorgeht, kauft mehr.
Übernimm die Struktur direkt in BudgetHub – die Kategorien sind angelegt, und statt einer Tabelle, die man vergisst, siehst du jeden Monat, wie Plan und Ist auseinanderlaufen. Kostenlos, ohne Bankverbindung.
Die Kosten neben den Geschenken
Geschenke sind oft nur die Hälfte der Weihnachtsausgaben. Dazu kommen das Festessen – bei mehreren Familientreffen schnell mehrere hundert Franken –, Dekoration, Weihnachtsbaum, Adventskalender, Karten und Porto, Firmen- und Vereinsessen, Trinkgelder sowie Reisekosten zu den Verwandten. Die Vorlage führt die häufigsten davon als eigene Zeilen, damit sie nicht aus dem Geschenkbudget bezahlt werden müssen.
Ein zweiter, oft übersehener Posten sind Geschenke, die spontan dazukommen – für Nachbarn, die Lehrerin, die Kita oder den Pöstler. Und dann die Geschenke, die man selbst erhält und zurückgeben möchte, oder Gutscheine, die verfallen. Sie kosten nichts im Dezember, aber sie zeigen, wo im nächsten Jahr ein kleinerer Betrag genügen würde.
Und schliesslich die Zeit nach Weihnachten: Im Januar kommen neue Krankenkassenprämien, oft die erste Steuerrate und die Jahresrechnungen vieler Versicherungen. Wer das Weihnachtsbudget einhält, startet ohne Loch ins neue Jahr.
- Festessen und Familientreffen separat planen
- Dekoration, Baum, Karten und Porto nicht vergessen
- Firmen- und Vereinsessen einrechnen
- Januar-Rechnungen im Blick behalten
