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Weihnachtsbudget-Vorlage: Geschenke planen

Die kurze Antwort: Ein Weihnachtsbudget legt vor dem ersten Einkauf fest, wie viel du pro Person und für Essen, Dekoration und Verpackung ausgibst. Die Vorlage enthält zehn Positionen mit Richtwerten für eine Familie mit zwei Kindern – zusammen CHF 1’320, inklusive 10 Prozent Reserve. Als Excel und PDF kostenlos.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert Oktober 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen

Vorlage kostenlos herunterladen – ohne Anmeldung

Excel-Datei mit Formeln (auch für Google Sheets, LibreOffice, Numbers) und PDF zum Ausdrucken. Stand 2026.

Interaktive Vorlage · CHF (Budget)
Partner:in
CHF
Kinder (2)
CHF
Eltern & Schwiegereltern
CHF
Geschwister & Gotte/Götti
CHF
Freundeskreis & Wichteln
CHF
Arbeit & Team
CHF
Festessen & Getränke
CHF
Dekoration & Baum
CHF
Verpackung & Karten
CHF
Reserve (10 %)
CHF
TotalCHF 1’320

Beträge sind Richtwerte – passe sie an deine Situation an. Lade die Vorlage als CSV herunter oder erstelle sie direkt in BudgetHub.

Warum Weihnachten das Budget sprengt

Kurz: Weihnachten ist kein einzelner Einkauf, sondern zwanzig kleine – verteilt über sechs Wochen, mit Black Friday als Auftakt und dem Festessen als Abschluss. Ohne Plan addiert sich das unbemerkt, und die Rechnung kommt im Januar, gleichzeitig mit den neuen Krankenkassenprämien.

Die Vorlage dreht die Reihenfolge um: zuerst die Summe festlegen, dann auf Personen verteilen, erst danach einkaufen.

  • Gesamtbetrag vor dem ersten Einkauf festlegen
  • Pro Person ein Betrag – auch für sich selbst ehrlich
  • Essen, Dekoration und Verpackung nicht vergessen
  • 10 Prozent Reserve für Spontanes

Die Positionen der Vorlage

Partner:in, Kinder, Eltern und Schwiegereltern, Geschwister und Gottikinder, Freundeskreis, Arbeit und Team – dazu Festessen und Getränke, Dekoration und Baum sowie Verpackung und Karten. Die Richtwerte ergeben zusammen CHF 1’320.

In der Excel-Datei trägst du in «Plan» deinen Betrag ein und in «Ist», was du tatsächlich ausgegeben hast. Die Differenzspalte zeigt sofort, wo du über dem Plan liegst – noch bevor die Kreditkartenabrechnung kommt.

Wie du den Betrag festlegst

Die einfachste Methode: den Betrag des Vorjahres aus Konto- und Kreditkartenauszügen zusammenzählen und entscheiden, ob er gepasst hat. Wer ab September monatlich einen Fünftel davon auf ein separates Konto legt, bezahlt Weihnachten ohne Belastung des Dezemberbudgets.

Bei grossen Familien entlastet ein Wichteln mit Betragsgrenze – alle schenken einer Person etwas Schönes statt allen etwas Kleines. Für Kinder gilt oft: weniger, aber gezielt.

Schnäppchen ohne Budgetbruch

Black Friday und Rabatte lohnen sich nur für Geschenke, die ohnehin auf der Liste stehen. Wer zuerst die Vorlage ausfüllt und erst dann die Angebote prüft, spart tatsächlich – wer umgekehrt vorgeht, kauft mehr.

Übernimm die Struktur direkt in BudgetHub – die Kategorien sind angelegt, und statt einer Tabelle, die man vergisst, siehst du jeden Monat, wie Plan und Ist auseinanderlaufen. Kostenlos, ohne Bankverbindung.

Die Kosten neben den Geschenken

Geschenke sind oft nur die Hälfte der Weihnachtsausgaben. Dazu kommen das Festessen – bei mehreren Familientreffen schnell mehrere hundert Franken –, Dekoration, Weihnachtsbaum, Adventskalender, Karten und Porto, Firmen- und Vereinsessen, Trinkgelder sowie Reisekosten zu den Verwandten. Die Vorlage führt die häufigsten davon als eigene Zeilen, damit sie nicht aus dem Geschenkbudget bezahlt werden müssen.

Ein zweiter, oft übersehener Posten sind Geschenke, die spontan dazukommen – für Nachbarn, die Lehrerin, die Kita oder den Pöstler. Und dann die Geschenke, die man selbst erhält und zurückgeben möchte, oder Gutscheine, die verfallen. Sie kosten nichts im Dezember, aber sie zeigen, wo im nächsten Jahr ein kleinerer Betrag genügen würde.

Und schliesslich die Zeit nach Weihnachten: Im Januar kommen neue Krankenkassenprämien, oft die erste Steuerrate und die Jahresrechnungen vieler Versicherungen. Wer das Weihnachtsbudget einhält, startet ohne Loch ins neue Jahr.

  • Festessen und Familientreffen separat planen
  • Dekoration, Baum, Karten und Porto nicht vergessen
  • Firmen- und Vereinsessen einrechnen
  • Januar-Rechnungen im Blick behalten

Häufige Fragen

Wie viel geben Schweizer für Weihnachten aus?+

Das hängt stark von Familie und Gewohnheiten ab. Für eine Familie mit zwei Kindern ergeben die Richtwerte der Vorlage inklusive Essen und Reserve CHF 1’320.

Wie plane ich ein Weihnachtsbudget?+

Gesamtbetrag festlegen, auf Personen und Positionen verteilen, dann einkaufen – und Ausgaben laufend in der Ist-Spalte eintragen.

Wann sollte ich mit dem Sparen beginnen?+

Idealerweise ab September mit einem monatlichen Betrag auf ein separates Konto. Dann belastet Weihnachten das Dezemberbudget nicht.

Wie viel pro Geschenk ist angemessen?+

Es gibt keine Regel. Hilfreich ist, Beträge innerhalb der Familie abzusprechen oder ein Wichteln mit Obergrenze einzuführen.

Lohnt sich Black Friday für Weihnachtsgeschenke?+

Nur für Geschenke, die bereits auf der Liste stehen. Ohne Liste verleiten Rabatte zu Zusatzkäufen.

Ist die Vorlage kostenlos?+

Ja, als Excel mit Formeln und als PDF zum Ausdrucken, ohne Anmeldung.

Wie verhindere ich Schulden nach Weihnachten?+

Mit einem festen Gesamtbetrag, der ab Herbst angespart wird, und einer Ist-Spalte, die laufend nachgeführt wird. Ratenkäufe und Kreditkartenteilzahlungen vermeiden.

Wie spreche ich in der Familie über ein Geschenkbudget?+

Früh, offen und mit einem konkreten Vorschlag – etwa Wichteln mit Obergrenze oder Geschenke nur für die Kinder. Viele sind erleichtert, wenn jemand das Thema anspricht.

Halt das Ergebnis fest

Eine einmalige Berechnung beantwortet die Frage von heute. Interessant wird es, wenn du in drei Monaten siehst, ob sich etwas bewegt hat.