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Rentner-Budget-Vorlage

Die kurze Antwort: Ein Budget im Ruhestand baut auf festen Einnahmen aus AHV und Pensionskasse, rechnet aber mit höheren Gesundheitskosten. Wer Erspartes zusätzlich nutzt, plant den Vermögensverzehr bewusst statt nach Gefühl.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert August 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen
Interaktive Vorlage · CHF / Monat
Wohnen
CHF
Krankenkasse
CHF
Gesundheit / Zahnarzt
CHF
Lebensmittel
CHF
Mobilität
CHF
Versicherungen
CHF
Freizeit / Reisen
CHF
Sonstiges
CHF
TotalCHF 3'570

Beträge sind Richtwerte – passe sie an deine Situation an. Lade die Vorlage als CSV herunter oder erstelle sie direkt in BudgetHub.

Hauptseite zum Thema: 13. AHV-Rente: Höhe, Termin und Budgetwirkung – dort findest du den vollständigen Überblick.

Festes Einkommen

AHV und PK-Rente als Einnahmen, erhöhte Gesundheitskategorie.

Vermögensverzehr planen

Wer Erspartes nutzt, plant den Verzehr bewusst.

In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.

Einnahmen und Ausgaben im Ruhestand

Was sich gegenüber der Erwerbszeit verschiebt:

  • AHV-Rente: zwischen CHF 1’260 und 2’520 pro Monat, für Ehepaare mit Plafond
  • Pensionskassenrente: individuell, zusammen mit der AHV meist 60–70 % des letzten Lohns
  • Neu: 13. AHV-Rente ab Dezember 2026, als Zuschlag zur Dezemberrente
  • Weg: Pendeln, auswärtige Verpflegung, Sparbeiträge in die Vorsorge
  • Höher: Gesundheitskosten, Freizeit, allenfalls Unterstützung für Angehörige

Der Übergang im ersten Jahr

Die Steuern sinken mit Verzögerung, weil die Rechnung noch auf dem letzten Erwerbsjahr beruht. Wer im ersten Rentenjahr mit tieferen Steuern plant, hat eine Lücke – dieser Übergang gehört als Rückstellung in die Vorlage.

Die Einnahmen kommen aus mehreren Quellen

AHV, Pensionskassenrente und allenfalls Kapitalbezüge oder Ergänzungsleistungen. Die Vorlage führt sie getrennt, weil sie unterschiedlich besteuert werden: Renten voll als Einkommen, Kapitalbezüge einmalig zu reduziertem Satz, Ergänzungsleistungen steuerfrei.

Ab Dezember 2026 kommt die 13. AHV-Rente dazu – ein Zwölftel der jährlichen Altersrenten, ausbezahlt mit der Dezemberrente. Sie gehört als eigene Zeile erfasst, weil sie steuerbar ist und im Dezemberbudget sonst als Bonus wirkt.

Welche Ausgaben steigen und welche sinken

Weg fallen Pendelkosten, auswärtige Verpflegung und die Sparbeiträge in die Vorsorge. Höher werden Gesundheitskosten, Freizeit und – oft unterschätzt – Unterstützung für Angehörige.

Die Fixkosten bleiben nahezu unverändert. Bei einem Einkommensrückgang auf 60 bis 70 Prozent ist das der entscheidende Punkt: Miete und Krankenkasse sinken nicht mit, weshalb der prozentuale Anteil der Fixkosten am Budget deutlich steigt.

Der Übergang im ersten Rentenjahr

Die Steuern sinken mit Verzögerung, weil die Rechnung oft noch auf dem letzten Erwerbsjahr beruht. Das erste Rentenjahr ist deshalb regelmässig enger als die Jahre danach – dieser Übergang gehört als Rückstellung eingeplant.

Ebenfalls im Übergang: die Frage nach Kapitalbezug oder Rente. Sie muss je nach Pensionskasse ein bis drei Jahre vorher angemeldet werden und ist unwiderruflich – wer die Frist verpasst, erhält automatisch die Rente.

Häufige Fragen

Wie budgetiere ich im Ruhestand?+

Die Einnahmen aus AHV und Pensionskasse sind fest und planbar. Auf der Ausgabenseite steigt meist die Gesundheitskategorie. Wer zusätzlich Erspartes braucht, plant den Verzehr bewusst über die erwarteten Jahre.

Reicht die Rente zum Leben in der Schweiz?+

AHV und Pensionskasse decken zusammen oft rund 60 Prozent des letzten Lohns. Ob das reicht, hängt stark von Wohnkosten und Lebensstil ab – ein Budget zeigt früh, ob eine Lücke besteht und wie gross sie ist.

Wie plane ich den Vermögensverzehr?+

Indem du festlegst, wie viel Erspartes pro Jahr zusätzlich zur Rente entnommen wird, und das gegen die erwartete Lebensdauer rechnest. So wird aus einem diffusen Gefühl eine planbare Grösse.

Wie hoch ist die AHV-Rente?+

Zwischen CHF 1’260 und 2’520 pro Monat je nach Beitragsjahren und Einkommen. Für Ehepaare gilt ein Plafond von CHF 3’780.

Wie viel Einkommen habe ich im Ruhestand?+

AHV und Pensionskasse zusammen ergeben typischerweise 60 bis 70 Prozent des letzten Lohns. Die Fixkosten sinken dagegen kaum.

Was ändert sich im ersten Rentenjahr?+

Die Steuern sinken verzögert, weil die Rechnung noch auf dem letzten Erwerbsjahr beruht. Dieser Übergang gehört als Rückstellung eingeplant.

Wie hoch ist das Einkommen im Ruhestand?+

AHV und Pensionskasse zusammen ergeben typischerweise 60 bis 70 Prozent des letzten Lohns. Die Fixkosten sinken dagegen kaum.

Wie erfasse ich die 13. AHV-Rente?+

Als eigene Einnahmezeile im Dezember. Sie ist steuerbar wie die übrige Rente und sollte deshalb nicht als Bonus verplant werden.

Wie plane ich Gesundheitskosten im Alter?+

Als eigene Rückstellung mit Franchise, Selbstbehalt und den nicht gedeckten Posten wie Zahnarzt und Brille. Sie steigen im Alter verlässlich.

Was ist mit Ergänzungsleistungen?+

Sie sind ein Rechtsanspruch, kein Almosen, und steuerfrei. Der Antrag lohnt sich bei knappem Budget immer – viele Berechtigte stellen ihn nie.

Halt das Ergebnis fest

Eine einmalige Berechnung beantwortet die Frage von heute. Interessant wird es, wenn du in drei Monaten siehst, ob sich etwas bewegt hat.