Die grossen Posten zuerst
Location & Catering fressen typisch 40–50 % des Budgets – legt diese Zahl zuerst fest, alles andere richtet sich danach. Fotografie, Musik, Kleidung und Ringe folgen; Puffer von 10 % ist Pflicht, nicht Option.
Digital weiterführen
Aus der Vorlage wird in BudgetHub ein Sparziel mit Monatsrate und ein gemeinsamer Hub – ihr seht beide jederzeit, wo ihr steht.
In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.
Realistische Richtwerte für 80 Gäste
Als Orientierung für eine mittelgrosse Schweizer Hochzeit:
- Location und Verpflegung: CHF 10'000–18'000 – der mit Abstand grösste Posten
- Fotografie und Video: CHF 2'500–5'000
- Ringe: CHF 1'500–4'000
- Kleid und Anzug: CHF 2'000–5'000
- Musik, Dekoration, Blumen: CHF 2'000–4'000
- Trauung, Papeterie, Diverses: CHF 1'000–2'500
Der Puffer, der immer gebraucht wird
Plane 10 bis 15 Prozent des Gesamtbudgets als Reserve ein. Praktisch jede Hochzeit hat Nachträge – zusätzliche Gäste, Wetterplan B, verlängerte Locationmiete –, und ohne Puffer landen sie auf der Kreditkarte.
Wo das Geld tatsächlich hingeht
Location, Verpflegung und Fotografie machen zusammen rund zwei Drittel des Budgets aus. Bei einer Feier mit 80 Gästen und einem Gesamtbudget von CHF 25'000 sind das etwa CHF 16'500 – der Rest verteilt sich auf Kleidung, Ringe, Dekoration, Musik und Papeterie.
Die Vorlage führt eine Spalte für die geschätzten und eine für die tatsächlichen Kosten. Erfahrungsgemäss liegen die tatsächlichen 10 bis 20 Prozent höher, weil im Verlauf der Planung Positionen dazukommen.
Die Reihenfolge der Entscheidungen
Zuerst die Gästezahl, dann das Budget, dann die Location – nicht umgekehrt. Die Gästezahl multipliziert fast jeden Posten: Verpflegung, Getränke, Sitzplätze, Papeterie, Gastgeschenke. Zehn Gäste weniger senken das Budget schnell um CHF 2'000.
Ein Puffer von zehn Prozent gehört fest eingeplant. Wird er nicht gebraucht, ist er der Start des gemeinsamen Sparziels danach – und Paare, die sich vorher über Geld einigen mussten, starten erfahrungsgemäss entspannter.
Was sich mit der Heirat finanziell ändert
Ehepaare werden gemeinsam veranlagt. Bei zwei ähnlich hohen Einkommen kann das die Progression treiben, bei stark unterschiedlichen entlastet der Verheiratetentarif. Ein Blick in den kantonalen Steuerrechner vor der Hochzeit zeigt die Grössenordnung.
Gleichzeitig entstehen Ansprüche, die im Konkubinat fehlen: gesetzliches Erbrecht, AHV-Hinterlassenenrente und der Vorsorgeausgleich bei einer späteren Scheidung. Diese Punkte sind langfristig relevanter als das Budget des Fests.
