Neobank-App: an ein Konto gebunden
Die Budgetfunktionen von neon, Yuh & Co. beziehen sich auf das jeweilige Bankkonto. Wer mehrere Konten oder Bargeld hat, sieht nur einen Ausschnitt.
BudgetHub: kontenübergreifend & neutral
BudgetHub bündelt alle Konten, Bargeld und Sparziele an einem Ort – unabhängig von der Bank, mit Hubs für die ganze Familie.
In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.
Konto-App oder Haushaltsbudget?
Neobank-Apps bündeln Konto, Karte und einfache Budget-Funktionen elegant. Der Blick endet aber am eigenen Konto: Lohnkonto bei einer anderen Bank, Bargeld und gemeinsame Haushaltskosten fehlen im Bild.
Was BudgetHub kostet
Zum Vergleich die eigenen Zahlen: Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar, die bezahlten Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat oder CHF 69 im Jahr für Einzelpersonen und CHF 11.90 im Monat oder CHF 119 im Jahr für Familien mit gemeinsamen Bereichen.
Beim Wechsel lohnt sich der Vergleich der Jahreskosten, nicht der Monatspreise: Zwischen rund CHF 100 im Jahr und CHF 69 liegen über fünf Jahre CHF 155 – spürbar, aber selten der ausschlaggebende Punkt. Wichtiger ist, ob die Schweizer Posten abgebildet sind, denn die baut man sonst dauerhaft von Hand nach.
Was diese Lösung ausmacht
Neobank-Apps sind bei der Kategorisierung oft gut und beim Vorausplanen schwach. Der Unterschied fällt erst auf, wenn die erste Jahresrechnung kommt – Steuern und Prämien tauchen in einer rückblickenden Übersicht nicht auf, bevor sie bezahlt sind.
Was sich ohne Bankanbindung ändert
Der offensichtliche Unterschied: Buchungen erscheinen nicht automatisch. Der weniger offensichtliche ist der eigentliche Punkt – bei automatischem Import entsteht ein Protokoll der Vergangenheit, bei manueller Erfassung eine Entscheidung im Moment der Ausgabe.
Beides hat seine Berechtigung. Wer nur wissen will, wohin das Geld floss, ist mit Automatik besser bedient. Wer das Ausgabeverhalten verändern will, profitiert von der Reibung: Der Moment des Erfassens ist der Moment, in dem man die Ausgabe bewusst wahrnimmt.
Der dritte Unterschied ist Datenschutz. Eine Bankanbindung bedeutet vollständigen Lesezugriff auf alle Transaktionen durch einen Drittanbieter – wer damit nicht einverstanden ist, hat ohne Verknüpfung schlicht keine Alternative.
Wie du deine Daten mitnimmst
Vor dem Wechsel lohnt ein Export der bisherigen Daten – die meisten Apps bieten CSV oder Excel an. Wer das versäumt und das alte Konto löscht, verliert den Verlauf endgültig; einige Anbieter geben Daten nach der Kündigung nicht mehr heraus.
Praktisch reicht meist der Export der letzten zwölf Monate. Er genügt, um Durchschnittswerte pro Kategorie zu bilden, und diese Werte sind die brauchbare Grundlage für das neue Budget – nicht der vollständige Verlauf über Jahre.
Was eine rückblickende Übersicht nicht leistet
Steuern, Krankenkassenfranchise und Nebenkostenabrechnung sind künftige Verpflichtungen. In einer Ansicht, die vergangene Buchungen kategorisiert, tauchen sie erst auf, wenn sie bezahlt sind – also zu spät für die Planung.
Genau das ist der Unterschied zwischen Übersicht und Budget. Die eine erklärt den letzten Monat, das andere sichert den nächsten.
