Excel: flexibel, aber pflegeintensiv
Excel ist mächtig, aber fehleranfällig und unterwegs unpraktisch. Formeln brechen, Versionen geraten durcheinander.
BudgetHub: automatisch & mobil
Kategorien, Auswertungen und Sparziele sind eingebaut, überall verfügbar und sicher gespeichert.
In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.
Budget-App oder Excel – was ist besser?
Excel ist besser, wenn du eine sehr eigene Logik brauchst: individuelle Formeln, Sonderauswertungen, Verknüpfungen mit anderen Tabellen. Wer Excel beherrscht und Freude daran hat, bekommt maximale Freiheit zum Nulltarif – und volle Kontrolle über die Datei.
Eine App ist besser, wenn das Budget im Alltag mitlaufen soll. Der Unterschied zeigt sich nicht beim Aufsetzen, sondern nach vier Monaten: Excel-Budgets scheitern selten am Konzept, sondern daran, dass niemand am Handy in der Migros eine Tabelle öffnet. Wiederkehrende Buchungen, Beleg-Scan und gemeinsame Nutzung sind in einer Tabelle mühsam nachzubauen.
Excel und Budget-App im direkten Vergleich
| Kriterium | Excel / Vorlage | Budget-App |
|---|---|---|
| Kosten | kostenlos (Lizenz vorausgesetzt) | CHF 0–12 pro Monat |
| Einrichtung | 1–3 Stunden, volle Freiheit | Minuten, vorgegebene Struktur |
| Erfassung unterwegs | kaum praktikabel | Kernfunktion |
| Wiederkehrende Buchungen | manuell oder per Formel | automatisch |
| Gemeinsam nutzen | Datei teilen, Versionskonflikte | gleichzeitiger Zugriff |
| Auswertungen | selbst bauen | vorhanden |
| Datenhoheit | Datei gehört dir | je nach Anbieter prüfen |
| Anpassbarkeit | unbegrenzt | auf vorgesehene Felder begrenzt |
Wann Excel klar die bessere Wahl ist
Bei sehr speziellen Anforderungen – etwa wenn du Geschäfts- und Privatbudget verschränkst, mit Fremdwährungen und eigenen Kursen rechnest oder Szenarien mit Wenn-Dann-Logik durchspielst. Auch wer bereits ein funktionierendes Excel-System seit Jahren pflegt, sollte es nicht ohne Grund aufgeben: Das beste Budget ist das, das tatsächlich geführt wird.
Ein pragmatischer Mittelweg: Excel für die Jahresplanung und Sonderauswertungen, App für die tägliche Erfassung. Ein CSV-Export aus der App macht beides kombinierbar.
Was Excel wirklich kostet
Nicht die Lizenz, sondern die Pflege. Eine selbst gebaute Budgettabelle braucht beim Aufsetzen mehrere Stunden und danach monatliche Nachführung – und sie bricht still, wenn eine Formel beim Kopieren verrutscht.
Der zweite Kostenpunkt ist die Fehleranfälligkeit ohne Warnung: Eine Tabelle rechnet auch dann weiter, wenn ein Bereich falsch referenziert ist. Bei einem Haushaltsbudget merkt man das erst, wenn die Zahlen nicht mehr zur Realität passen.
Wann Excel die bessere Wahl bleibt
Bei Sonderfällen, die keine App abbildet: eine Nebenerwerbstätigkeit mit eigener Buchhaltung, eine Liegenschaftsabrechnung, ein Modell mit mehreren Szenarien. Excel kann alles, was du selbst bauen kannst.
Und für alle, denen das Bauen Freude macht. Ein Werkzeug, das man gern benutzt, wird benutzt – das ist am Ende wichtiger als jede Funktionsliste.
