Vergleich

Beste Budget-App für WGs

Die kurze Antwort: Eine WG braucht eine App, die gemeinsame Kosten fair aufteilt und trotzdem jedem sein eigenes Budget lässt. Der häufigste Streitpunkt – wer schuldet wem was – löst sich, sobald alle dieselben Zahlen sehen.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert August 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen

Die WG-Herausforderung

Miete, Strom und Internet teilen sich alle – doch jede Person hat ihr eigenes Budget. Ohne klare Übersicht entstehen schnell Unstimmigkeiten.

Hubs für WGs

Mit einem gemeinsamen Hub seht ihr dieselben geteilten Kosten transparent, während jede Person privat weiterbudgetiert.

In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.

Das eigentliche WG-Problem

Nicht die Miete – die ist klar aufgeteilt. Es sind die gemeinsamen Ausgaben: Wer hat den Einkauf bezahlt, wer das Internet, und wie wird das abgerechnet? Eine gemeinsame Kasse mit fixem Monatsbeitrag pro Person von etwa CHF 150 bis 250 löst mehr als jede Abrechnungs-App.

Was BudgetHub kostet

Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar – er deckt Budget, Kategorien und Auswertung ab. Die bezahlten Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat oder CHF 69 im Jahr für Einzelpersonen und CHF 11.90 im Monat oder CHF 119 im Jahr für Familien mit gemeinsamen Bereichen.

Der Vergleichsmassstab sollte nicht die Featureliste sein, sondern die Funktionen, die du im letzten Monat tatsächlich genutzt hast. Ein Abo lohnt sich, wenn es eine wiederkehrende Aufgabe abnimmt – nicht, weil es mehr kann.

Was eine WG konkret braucht

Gemeinsame Kategorien für Haushalt, Strom und Internet – und eine klare Abrechnungslogik. Der häufigste Konflikt entsteht nicht bei der Miete, sondern beim laufenden Vorstrecken: Wer hat wann was bezahlt, und wer schuldet wem.

Die einfachste Lösung ist eine gemeinsame Kasse mit fixem Monatsbeitrag pro Person statt laufendem Abrechnen. Was daraus bezahlt wird, ist geregelt; alles andere bleibt persönlich.

Der Punkt, der über Geld hinausgeht

Wer im Mietvertrag steht, haftet für die gesamte Miete – auch wenn ein Zimmer leer steht oder jemand nicht zahlt. Das ist keine App-Frage, aber es ist die finanziell folgenreichste Konstellation in einer WG.

Ebenso die Kaution: Sie wird meist von einer Person gestellt und beim Auszug einer anderen strittig. Wer den Beitrag jeder Person schriftlich festhält, spart sich diese Diskussion Jahre später.

Was beim Auszug zu regeln ist

Die Kaution ist der häufigste Streitpunkt beim Auszug aus einer WG – vor allem, wenn sie von einer Person gestellt wurde. Wer den Beitrag jeder Person schriftlich festhält, löst das Problem, bevor es entsteht.

Ebenso die gemeinsame Kasse: Ein Restbetrag beim Auszug einer Person sollte anteilig zurückgezahlt werden. Ohne Regelung führt das zu Diskussionen, bei denen es um kleine Beträge und viel Ärger geht.

Gemeinsame Kasse oder getrennte Abrechnung

Eine gemeinsame Kasse mit fixem Monatsbeitrag ist einfacher als laufendes Vorstrecken und Abrechnen. Sie braucht eine verantwortliche Person und eine nachvollziehbare Ablage der Belege.

Getrennte Abrechnung funktioniert bei wenigen gemeinsamen Ausgaben. Ab drei bis vier gemeinsamen Posten pro Monat wird der Aufwand grösser als der Nutzen.

Häufige Fragen

Können mehrere WG-Mitglieder denselben Hub nutzen?+

Ja. Du lädst Mitbewohner:innen per E-Mail in einen gemeinsamen Hub ein – alle sehen dieselben geteilten Budgets.

Wie rechnen WGs gemeinsame Ausgaben ab?+

Am einfachsten über eine gemeinsame Kasse mit fixem Monatsbeitrag pro Person statt über laufendes Vorstrecken und Nachrechnen.

Wie viel Monatsbeitrag pro Person ist üblich?+

Für die gemeinsame Kasse CHF 150 bis 250 pro Person, je nach WG-Grösse. Damit sind Einkauf, Reinigungsmittel und Grundgebühren abgedeckt.

Wie rechnen WGs gemeinsame Kosten ab?+

Am einfachsten über eine gemeinsame Kasse mit fixem Monatsbeitrag pro Person statt über laufendes Vorstrecken und Abrechnen.

Wer haftet für die Miete in einer WG?+

Wer im Mietvertrag steht. Als alleinige Hauptmieterin haftest du für die gesamte Miete, auch wenn Mitbewohnende nicht zahlen.

Probier es aus, statt weiterzulesen

Eine Budget-App beurteilt man nach zwei Wochen eigener Zahlen zuverlässiger als nach jeder Vergleichstabelle – auch nach dieser.