Wofür Taschengeld da ist
Taschengeld ist eine Übung, kein Lohn und keine Belohnung. Sein Zweck ist, dass ein Kind eigene kleine Entscheidungen trifft, Fehler macht und daraus lernt – in einem Rahmen, in dem Fehler nichts kosten. Deshalb sollte das Kind grundsätzlich frei darüber verfügen, auch wenn es das Geld aus Elternsicht «falsch» ausgibt.
Das unterscheidet Taschengeld vom Jugendlohn: Taschengeld deckt kleine persönliche Wünsche, der Jugendlohn ganze Ausgabenbereiche.
Wie viel und ab wann?
Als grobe Orientierung gelten altersgestaffelte Richtwerte, wie sie Budgetberatungsstellen empfehlen – von wenigen Franken pro Woche im frühen Schulalter bis zu einem monatlichen Betrag bei älteren Kindern. Die genaue Höhe ist weniger wichtig als zwei Prinzipien: regelmässig und zuverlässig auszahlen, und mit dem Alter steigern.
Kleine Kinder verstehen wöchentliche Beträge besser, ältere kommen mit einem Monatsbetrag zurecht – das ist zugleich eine Vorübung fürs spätere Budgetieren.
Taschengeld als erster Budget-Unterricht
Sobald ein Kind Taschengeld bekommt, kann es das Einteilen üben: etwas ausgeben, etwas sparen, auf etwas Grösseres hinsparen. Ein sichtbares Sparziel macht daraus ein Projekt. Wer das begleitet, legt den Grundstein für den späteren Umgang mit dem ersten Lohn.
Mehr zum nächsten Schritt: Jugendlohn und Kindern Sparen beibringen.
Begleiten statt kontrollieren
Der Lerneffekt entsteht durch Freiheit, nicht durch Kontrolle. Ein gemeinsames Gespräch, wenn das Taschengeld früh alle ist, hilft mehr als ein Verbot – und mehr als vorzeitiger Nachschub.
In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.
Richtwerte nach Alter
Als Orientierung rund CHF 1 pro Lebensjahr und Woche: mit acht Jahren also CHF 8 wöchentlich, mit zwölf CHF 12. Ab etwa zwölf Jahren geht Taschengeld häufig in einen Jugendlohn von CHF 200 bis 400 im Monat über.
Was BudgetHub kostet
Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar – er deckt Budget, Kategorien und Auswertung ab. Die bezahlten Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat oder CHF 69 im Jahr für Einzelpersonen und CHF 11.90 im Monat oder CHF 119 im Jahr für Familien mit gemeinsamen Bereichen.
Der Vergleichsmassstab sollte nicht die Featureliste sein, sondern die Funktionen, die du im letzten Monat tatsächlich genutzt hast. Ein Abo lohnt sich, wenn es eine wiederkehrende Aufgabe abnimmt – nicht, weil es mehr kann.
