Für Privathaushalte: App statt Software
Klassische Desktop-Software ist für Haushaltsbudgets weitgehend abgelöst. Was zählt, ist Erfassung dort, wo die Ausgabe passiert – also auf dem Handy – und eine Auswertung, die man versteht. Eine Web-App mit Mobile-Zugang deckt beides ab, ohne Installation und ohne Versionschaos.
Excel ist Software – und trotzdem meist die falsche Wahl
Excel ist maximal flexibel und kostenlos vorhanden. Der Preis dafür ist Pflegeaufwand: Formeln brechen, Versionen laufen auseinander, unterwegs ist es unbrauchbar. Für den Einstieg gut, auf Dauer teuer in Zeit. Wer Vorlagen sucht: Schweizer Budget-Vorlagen.
Für Fachstellen und Budgetberatung
Wer beruflich mit Budgets arbeitet, braucht anderes: strukturierte Vorlagen, saubere Kategorien, Export und vor allem Datenschutz – Klientendaten gehören nicht in eine App mit Zwangs-Bankanbindung. Mehr dazu: BudgetHub für Fachstellen.
Die Auswahlkriterien
CHF-nativ statt umgerechnet. Schweizer Fixkosten als eigene Konzepte (Krankenkasse, Serafe, Säule 3a, Steuern). Mehrbenutzer-Fähigkeit für Haushalte. Und die Frage, die alles entscheidet: Musst du dafür ein Bankkonto verbinden? In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.
Software oder App?
Für Privathaushalte ist der Unterschied heute gering – entscheidend ist die Verfügbarkeit auf allen Geräten. Für Fachstellen zählen zusätzlich Mandantenfähigkeit und Exportmöglichkeiten für die Beratungsdokumentation.
Was BudgetHub kostet
Für Haushalte gibt es zwei Stufen: CHF 6.90 im Monat oder CHF 69 im Jahr für Einzelpersonen und CHF 11.90 im Monat oder CHF 119 im Jahr für den Familienzugang mit mehreren Personen und gemeinsamen Bereichen. Der Free-Plan bleibt dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar.
Für Haushalte lohnt sich die Rechnung pro Person: Der Familienzugang kostet weniger als zwei Einzelabos und ist genau dann sinnvoll, wenn beide dieselben Zahlen sehen sollen. Führt nur eine Person das Budget, reicht das Einzelabo – der gemeinsame Bereich bringt dann nichts, was ein Export nicht auch leistet.
Haushalt oder Fachstelle
Der Begriff meint zwei verschiedene Dinge. Für Haushalte geht es um Übersicht und Planung im Alltag. Fachstellen der Budget- und Schuldenberatung brauchen zusätzlich Fallverwaltung, Sanierungsrechnungen und Nachweisdokumente.
Wer nach Software für den eigenen Haushalt sucht, braucht die zweite Kategorie nicht – und ihr Funktionsumfang macht die Nutzung eher schwerer als besser.
Die fünf Auswahlkriterien
Beim Wechsel zählt weniger, was ein Werkzeug alles kann, als ob es das Wenige gut kann, das du täglich brauchst. Diese fünf Punkte entscheiden erfahrungsgemäss darüber, ob die neue Lösung nach drei Monaten noch benutzt wird:
- Passt die Methode zu dir? Zero-Based gibt Struktur, nachverfolgende Ansätze verlangen weniger Pflege.
- Sind Schweizer Besonderheiten abgebildet – Krankenkasse, Steuerrückstellung, Säule 3a, Serafe?
- Kannst du deine Daten jederzeit exportieren? Ohne Export bist du an den Anbieter gebunden.
- Wie finanziert sich der Anbieter? Werbung und Vermittlungsprovisionen beeinflussen Empfehlungen.
- Braucht es eine Bankanbindung, oder geht es auch ohne?
Was Schweizer Haushalte zusätzlich brauchen
Zwei Posten unterscheiden ein Schweizer Budget von fast jeder ausländischen Vorlage, und beide fehlen in international konzipierten Werkzeugen: die Krankenkassenprämie, die pro Kopf privat bezahlt wird, und die Steuern, die separat in Rechnung gestellt statt an der Quelle abgezogen werden.
Zusammen machen sie für einen mittleren Haushalt CHF 1'000 bis 1'500 im Monat aus. Beim Wechsel von einem internationalen Werkzeug ist das der Punkt, an dem sich entscheidet, ob die Umstellung trägt: Wer diese beiden Posten als generische Kategorien nachbaut, verliert die Automatik – etwa die Erinnerung an die Novemberfrist oder die Rückstellungslogik für die Steuerrechnung.
