Was im UBS-Export steht
Kurz: Von den 14 Spalten brauchst du für ein Haushaltsbuch nur drei Angaben – Datum, Buchungstext und Betrag. Die übrigen Spalten (Saldo, Referenzen, Valuta) helfen beim Kontrollieren, gehören aber nicht in die Budgetrechnung.
| Angabe | Spalte im Export | Inhalt |
|---|---|---|
| Datum | Spalte 3 | «Buchungsdatum» |
| Buchungstext | Spalte 11 | «Beschreibung 1», ergänzt durch «Beschreibung 2» |
| Betrag | Spalten 6 und 7 | «Belastung» und «Gutschrift» |
Die vollständige Kopfzeile lautet: Abschlussdatum · Abschlusszeit · Buchungsdatum · Valuta · Währung · Belastung · Gutschrift · Einzelbetrag · Saldo · Transaktions-Nr. · Beschreibung 1 · Beschreibung 2 · Beschreibung 3 · Fussnoten. Massgebend für die Zuordnung zu Kategorien ist Spalte 11 und als Ergänzung Spalte 12, «Beschreibung 2» – dort stehen Händler, Auftraggeber oder Zahlungszweck.
CSV richtig öffnen statt doppelklicken
Ein Doppelklick auf die Datei ist der häufigste Fehler. Excel liest die CSV-Datei dann mit den Standard-Datenformaten deines Computers. Passt das Trennzeichen Semikolon (;) nicht zu diesen Einstellungen, steht jede Zeile in einer einzigen Spalte; Daten wie «03.01.2027» und Beträge mit Apostroph wie «1'180.00» werden je nach Einstellung als Text gelesen und fehlen danach in jeder Summe.
Zuverlässig ist der Weg über «Daten › Aus Text/CSV»: Trennzeichen Semikolon (;) wählen, in der Vorschau prüfen, ob Datum und Betrag in eigenen Spalten stehen, und die Datumsspalte mit dem Gebietsschema «Deutsch (Schweiz)» als Datum einlesen. Bei UBS stehen Belastung und Gutschrift in zwei Spalten; rechne daraus pro Zeile Gutschrift minus Belastung, sonst summierst du Ausgaben und Einnahmen zusammen.
Drei Datumsspalten: welche zählt fürs Budget?
Der UBS-Export kennt Abschlussdatum, Buchungsdatum und Valuta. Das Abschlussdatum ist der Zeitpunkt der Transaktion, etwa der Kartenzahlung im Laden; das Buchungsdatum der Tag, an dem die Bank sie verbucht; die Valuta das Datum, ab dem Zins gerechnet wird. Für ein Haushaltsbuch ist das Buchungsdatum die solide Wahl – es entspricht dem Kontostand.
Wichtiger als die Wahl ist, dass du sie beibehältst. Eine Zahlung vom 30. Januar, die am 2. Februar gebucht wird, gehört entweder in den Januar oder in den Februar – aber nicht einmal hier und einmal dort. Wer Monate vergleicht, braucht dieselbe Regel für alle Monate.
Beschreibung 1 bis 3 und die Spalte «Einzelbetrag»
UBS verteilt den Buchungstext auf drei Felder. In «Beschreibung 1» steht meist Empfänger oder Händler, in «Beschreibung 2» und «Beschreibung 3» Zusatzangaben wie Zahlungsgrund oder Ort. Für Stichwortregeln lohnt es sich, Beschreibung 1 und 2 zu verbinden, etwa mit =B2&" "&C2 – sonst verpasst eine Regel den Treffer, weil das Stichwort im zweiten Feld steht.
Bei Sammelaufträgen kann die Belastung als Total erscheinen und die einzelnen Zahlungen in der Spalte «Einzelbetrag». Zähle dann entweder das Total oder die Einzelbeträge, nie beides. Die Spalte «Saldo» ist dein Kontrollwert: Der letzte Saldo im Export muss zum Kontostand im E-Banking passen.
Von der Bankzeile zur Budgetkategorie
Ein Kontoauszug ist noch kein Budget. Jede Zeile braucht eine Kategorie, und manche Zeilen sind gar keine Ausgabe: Überträge zwischen deinem UBS-Privatkonto und dem Sparkonto, die Abrechnung der Kreditkarte und das Aufladen von TWINT sind Verschiebungen zwischen eigenen Töpfen. Wer solche Umbuchungen als Ausgabe zählt, rechnet sein Budget doppelt.
Für die Zuordnung reichen Stichwortregeln auf dem Buchungstext: steht «Migros» oder «Coop» darin, ist es Lebensmittel; «Serafe» ist die Radio-TV-Abgabe; «CSS Kranken» die Grundversicherung. Wenn du Exporte mit überlappendem Zeitraum einfügst, prüfe Dubletten über Datum, Betrag und Text, bevor du summierst.
Die Abkürzung: Bankvorlage im Haushaltsbuch oder Import in der App
Im Haushaltsbuch für Excel ist UBS als Bankvorlage «UBS (Kontobewegungen CSV)» hinterlegt. Im Blatt «Bankexport» wählst du die Vorlage und fügst den Export ab Spalte T ein – bereits in Spalten verteilt oder als ganze Zeilen. Datum, Betrag und Text werden unabhängig von der Spracheinstellung deines Excel gelesen; die bereiten Zeilen kopierst du danach ins Blatt «Import», wo über 400 Schweizer Händlerregeln die Kategorien setzen und Dubletten markiert werden. Weicht dein Export ab, passt du die Spaltennummer im Blatt «Bankvorlagen» an. Preis: einmalig CHF 49, ohne Abo, ohne Makros.
Lieber ohne Tabelle? Ja. Der CSV-Import der BudgetHub-App hat eine Vorlage für UBS und erkennt Belastung und Gutschrift automatisch. Die BudgetHub-App braucht dafür keine Bankverbindung: Du lädst die Datei selbst hoch, die Zugangsdaten zum E-Banking bleiben bei dir.
Datenschutz: den Auszug nicht in fremde Konverter laden
Ein Kontoauszug verrät Lohn, Arztbesuche, Apotheke, Spenden und Wohnort. Lade den UBS-Export deshalb nicht in einen Online-Konverter oder Chatbot hoch, nur um ihn in Spalten zu bringen – oft ist unklar, wo die Daten verarbeitet und wie lange sie gespeichert werden. Excel erledigt die Umwandlung lokal auf deinem Gerät.
