Was im Neon-Export steht
Kurz: Von den 11 Spalten brauchst du für ein Haushaltsbuch nur drei Angaben – Datum, Buchungstext und Betrag. Die übrigen Spalten (Saldo, Referenzen, Valuta) helfen beim Kontrollieren, gehören aber nicht in die Budgetrechnung.
| Angabe | Spalte im Export | Inhalt |
|---|---|---|
| Datum | Spalte 1 | «Date» |
| Buchungstext | Spalte 6 | «Description», ergänzt durch «Subject» |
| Betrag | Spalte 2 | «Amount», mit Vorzeichen |
Die vollständige Kopfzeile lautet: Date · Amount · Original amount · Original currency · Exchange rate · Description · Subject · Category · Tags · Wise · Spaces. Massgebend für die Zuordnung zu Kategorien ist Spalte 6 und als Ergänzung Spalte 7, «Subject» – dort stehen Händler, Auftraggeber oder Zahlungszweck.
CSV richtig öffnen statt doppelklicken
Ein Doppelklick auf die Datei ist der häufigste Fehler. Excel liest die CSV-Datei dann mit den Standard-Datenformaten deines Computers. Passt das Trennzeichen Semikolon (;) nicht zu diesen Einstellungen, steht jede Zeile in einer einzigen Spalte; Daten wie «2027-03-12» und Beträge mit Apostroph wie «1'180.00» werden je nach Einstellung als Text gelesen und fehlen danach in jeder Summe.
Zuverlässig ist der Weg über «Daten › Aus Text/CSV»: Trennzeichen Semikolon (;) wählen, in der Vorschau prüfen, ob Datum und Betrag in eigenen Spalten stehen, und die Datumsspalte mit dem Gebietsschema «Deutsch (Schweiz)» als Datum einlesen. Lies «Original amount» und «Exchange rate» ebenfalls als Zahl ein, auch wenn du sie fürs Budget nicht summierst – sie helfen beim Nachvollziehen von Ferienausgaben.
CHF-Betrag oder Originalbetrag?
Für das Budget zählt «Amount»: der Betrag, der in Franken von deinem Konto abging. «Original amount», «Original currency» und «Exchange rate» zeigen, was die Zahlung in der Fremdwährung war und zu welchem Kurs umgerechnet wurde. Wer den Originalbetrag summiert, mischt Euro und Franken.
Für Ferien ist die Kombination trotzdem nützlich: Mit einem Filter auf die Originalwährung siehst du, was eine Reise insgesamt gekostet hat, und kannst sie als eigenen Budgetposten auswerten statt über mehrere Kategorien verteilt.
Spaces, Subject und die Neon-Kategorie
Neon erlaubt Unterkonten (Spaces). Verschiebungen in einen Space und zurück erscheinen im Export, sind aber keine Ausgaben – sie gehören als Umbuchung markiert. Die Spalte «Spaces» zeigt, welche Zeilen das betrifft.
«Description» enthält Händler oder Empfänger, «Subject» die Mitteilung einer Überweisung. Für Regeln verbindest du beide Felder. Die Spalte «Category» ist die Einteilung der App; sie kennt keine Schweizer Budgetposten wie Serafe oder Franchise und eignet sich deshalb nur als Hinweis.
Von der Bankzeile zur Budgetkategorie
Ein Kontoauszug ist noch kein Budget. Jede Zeile braucht eine Kategorie, und manche Zeilen sind gar keine Ausgabe: Verschiebungen in und aus Neon-Spaces, Überträge vom Lohnkonto auf Neon und zurück sowie TWINT-Aufladungen sind Umbuchungen. Wer solche Umbuchungen als Ausgabe zählt, rechnet sein Budget doppelt.
Für die Zuordnung reichen Stichwortregeln auf dem Buchungstext: steht «Migros» oder «Coop» darin, ist es Lebensmittel; «Serafe» ist die Radio-TV-Abgabe; «CSS Kranken» die Grundversicherung. Wenn du Exporte mit überlappendem Zeitraum einfügst, prüfe Dubletten über Datum, Betrag und Text, bevor du summierst.
Die Abkürzung: Bankvorlage im Haushaltsbuch oder Import in der App
Im Haushaltsbuch für Excel ist Neon als Bankvorlage «Neon (CSV)» hinterlegt. Im Blatt «Bankexport» wählst du die Vorlage und fügst den Export ab Spalte T ein – bereits in Spalten verteilt oder als ganze Zeilen. Datum, Betrag und Text werden unabhängig von der Spracheinstellung deines Excel gelesen; die bereiten Zeilen kopierst du danach ins Blatt «Import», wo über 400 Schweizer Händlerregeln die Kategorien setzen und Dubletten markiert werden. Weicht dein Export ab, passt du die Spaltennummer im Blatt «Bankvorlagen» an. Preis: einmalig CHF 49, ohne Abo, ohne Makros.
Lieber ohne Tabelle? Ja. Der CSV-Import der BudgetHub-App hat eine Vorlage für Neon und liest den Betrag mit Vorzeichen. Die BudgetHub-App braucht dafür keine Bankverbindung: Du lädst die Datei selbst hoch, die Zugangsdaten zum E-Banking bleiben bei dir.
Datenschutz: den Auszug nicht in fremde Konverter laden
Ein Kontoauszug verrät Lohn, Arztbesuche, Apotheke, Spenden und Wohnort. Lade den Neon-Export deshalb nicht in einen Online-Konverter oder Chatbot hoch, nur um ihn in Spalten zu bringen – oft ist unklar, wo die Daten verarbeitet und wie lange sie gespeichert werden. Excel erledigt die Umwandlung lokal auf deinem Gerät.
