Vorlage

Studierenden-Budget-Vorlage

Die kurze Antwort: Ein Studi-Budget lebt von wenigen, klar getrennten Posten – Wohnen, Krankenkasse, Essen und ÖV decken das Meiste ab. Wer schon im Studium anfängt zu budgetieren, baut die Gewohnheit auf, die später beim ersten vollen Lohn den Unterschied macht.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert August 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen
Interaktive Vorlage · CHF / Monat
WG-Zimmer
CHF
Krankenkasse
CHF
Handy / Internet
CHF
Lebensmittel
CHF
ÖV / Halbtax
CHF
Studienmaterial
CHF
Freizeit
CHF
Sparen
CHF
Sonstiges
CHF
TotalCHF 1'980

Beträge sind Richtwerte – passe sie an deine Situation an. Lade die Vorlage als CSV herunter oder erstelle sie direkt in BudgetHub.

Fokus auf das Wesentliche

Miete/WG, Krankenkasse, Essen, ÖV (Halbtax), Studium, Freizeit, kleines Sparen.

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Richtwerte für ein Studi-Budget

Mit WG-Zimmer und Nebenjob als Orientierung:

  • WG-Zimmer inklusive Nebenkosten: CHF 550–900
  • Krankenkasse nach Prämienverbilligung: CHF 0–300
  • Lebensmittel: CHF 350–450
  • Halbtax oder ÖV-Abo: CHF 50–100
  • Lernmaterial, Handy, Internet: CHF 80–150
  • Freizeit: CHF 150–250

Die Einnahmeseite vollständig erfassen

Nebenjob, Elternbeitrag, Stipendium und Prämienverbilligung gehören alle auf die Vorlage – auch unregelmässige Beträge. Wer nur den Nebenjob einträgt, sieht eine Lücke, die keine ist, und wer die Prämienverbilligung vergisst, plant mit einer zu hohen Krankenkassenzeile.

Die Einnahmenseite ist der schwierige Teil

Studierende haben selten ein stabiles Monatseinkommen. Stipendium, Elternbeitrag, Nebenjob und Ferienarbeit fallen unterschiedlich an – deshalb rechnet die Vorlage mit Jahresbeträgen geteilt durch zwölf statt mit Monatswerten.

Wichtig ist eine eigene Zeile für die Semestergebühren. Sie kommen zweimal jährlich und betragen je nach Hochschule mehrere hundert Franken – aus dem laufenden Monat sind sie nicht zu decken.

Was Studierende regelmässig unterschätzen

Lehrmittel und Studienmaterial: je nach Fach CHF 300 bis 800 pro Semester. Dazu kommen die Krankenkassenprämie, die auch ohne Einkommen geschuldet ist, und ab dem 21. Altersjahr AHV-Beiträge als Nichterwerbstätige, falls kein Nebenjob besteht.

Auf der anderen Seite werden Ansprüche übersehen: Prämienverbilligung besteht bei tiefem Einkommen sehr häufig, und kantonale Stipendien werden nach einer Bemessungsgrundlage berechnet, die grosszügiger ist als eine grobe Selbsteinschätzung vermuten lässt.

Was ab 18 dazukommt

Mit der Volljährigkeit wirst du eigenständig steuerpflichtig und bekommst eine eigene Steuererklärung – auch bei kleinem Einkommen. Sie einzureichen lohnt sich, weil Berufsauslagen und ÖV-Abo abziehbar sind.

Gleichzeitig kannst du Krankenkasse, Modell und Franchise selbst bestimmen. Für junge Gesunde ist die Höchstfranchise meist günstiger – aber nur mit einer entsprechenden Reserve, sonst wird aus dem Spartrick ein Risiko.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich als Student ein Budget?+

Beginne mit den vier grössten Posten – Wohnen, Krankenkasse, Essen und ÖV – und plane erst danach Freizeit und Sparen. Für knappe Budgets gilt: lieber wenige Kategorien konsequent führen als viele halbherzig.

Wie viel Geld braucht man als Student in der Schweiz?+

Das hängt stark von der Wohnsituation ab – WG oder Elternhaus macht den grössten Unterschied. Die Krankenkasse ist auch mit Prämienverbilligung ein fixer Monatsposten, der eingeplant werden muss.

Lohnt sich Sparen schon im Studium?+

Ja, aber weniger wegen des Betrags als wegen der Gewohnheit. Wer mit kleinen Beträgen anfängt, hat die Routine bereits, wenn der erste volle Lohn kommt – dann wirkt sie richtig.

Wie viel Geld braucht man im Studium?+

Mit WG-Zimmer CHF 1'800 bis 2'600 pro Monat. Wer zu Hause wohnt, liegt deutlich darunter – die Wohnkosten sind der grösste Unterschied.

Gehört die Prämienverbilligung ins Budget?+

Ja, als Einnahme oder als Reduktion der Krankenkassenzeile. Wer sie vergisst, plant mit einer zu hohen Fixkostenposition.

Was kostet ein WG-Zimmer?+

Je nach Stadt CHF 550 bis 900 inklusive Nebenkosten, in Zürich und Genf am oberen Rand.

Wie plane ich unregelmässige Einnahmen?+

Jahresbeträge erfassen und durch zwölf teilen. Ferienarbeit und Stipendienraten werden so zu planbaren Monatsbeträgen.

Was kostet ein Studium pro Monat?+

Je nach Wohnsituation CHF 1'800 bis 2'600. Semestergebühren und Lehrmittel kommen als Rückstellung dazu.

Wie viel darf ich neben dem Studium verdienen?+

Rechtlich unbegrenzt. Praktisch begrenzt die Studienzeit – und ein höheres Einkommen kann Stipendien und Prämienverbilligung reduzieren.

Was mache ich mit Ferienarbeit?+

Als Jahresbetrag erfassen und durch zwölf teilen. So wird aus einem unregelmässigen Eingang ein planbarer Monatsbeitrag.

Halt das Ergebnis fest

Eine einmalige Berechnung beantwortet die Frage von heute. Interessant wird es, wenn du in drei Monaten siehst, ob sich etwas bewegt hat.