Geschäft und Privat trennen
Klare Trennung, Reserve für schwache Monate, Steuern und 3a einplanen.
Glätten
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Die vier Rückstellungen
Zusammen 40 bis 50 Prozent jedes Zahlungseingangs:
- AHV, IV und EO: rund 10 Prozent des Einkommens
- Steuern: je nach Kanton und Einkommen 15 bis 25 Prozent
- Vorsorge: ohne Pensionskasse ist die grosse Säule 3a mit bis zu 20 Prozent möglich
- Auftragslose Monate: Puffer von drei bis sechs Monatsausgaben
Die Nachzahlung, mit der niemand rechnet
AHV-Beiträge werden zunächst akonto erhoben und erst nach der definitiven Steuerveranlagung korrigiert. Bei wachsendem Einkommen kommt deshalb im zweiten oder dritten Jahr eine Nachzahlung, die vierstellig ausfallen kann.
In der Vorlage gehört dafür eine eigene Zeile – nicht als Schätzung, sondern als bewusste Reserve. Wer sie erst bei der Rechnung entdeckt, hat das Geld längst anderweitig eingesetzt.
Geschäftlich und privat sauber trennen
Die Vorlage führt zwei Blöcke. Auf der Geschäftsseite stehen Umsatz, Material, Infrastruktur, Versicherungen und Rückstellungen. Auf der Privatseite der Unternehmerlohn – also der Betrag, den du dir regelmässig auszahlst – und die üblichen Haushaltsposten.
Diese Trennung ist keine Formalität. Wer Geschäfts- und Privatkonto vermischt, kann weder die Rentabilität beurteilen noch die Steuererklärung sauber erstellen – und übersieht regelmässig, dass der Unternehmerlohn faktisch zu hoch angesetzt ist.
Die vier Rückstellungen
AHV, IV und EO mit rund zehn Prozent des Einkommens, Steuern mit 15 bis 25 Prozent, Vorsorge über die grosse Säule 3a und ein Puffer für auftragslose Monate. Zusammen 40 bis 50 Prozent jedes Zahlungseingangs.
Der Punkt, der am häufigsten überrascht: AHV-Beiträge werden akonto erhoben und erst nach der definitiven Veranlagung korrigiert. Bei wachsendem Einkommen kommt deshalb im zweiten oder dritten Jahr eine Nachzahlung, die vierstellig ausfallen kann.
