App-Vergleich

Alternative zu Revolut (Budgeting): BudgetHub im Vergleich

Die kurze Antwort: Revolut (Budgeting) bietet eine Gratis-Basis, Premium-Stufen kosten CHF 4 bis 45 im Monat und ist stark, wenn Konto, Karte und Fremdwährungen in einer App für dich zählt. BudgetHub ist die Schweizer Alternative mit dauerhaft kostenlosem Plan, CHF-nativer Rechnung und ohne Zwang zur Bankverknüpfung – der Wechsel dauert rund 20 Minuten.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert Februar 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen

Was Revolut (Budgeting) gut macht

Revolut bündelt Konto, Karte, Wechselkurse und einfache Budget-«Pockets» in einer polierten App – stark für Reisen, Fremdwährungen und schnelles Geldsenden. Preislich liegt Revolut (Budgeting) bei Gratis-Basis, Premium-Stufen CHF 4–45/Monat (mehrsprachig).

Wo BudgetHub für die Schweiz passt

Das Budgeting bleibt ein Nebenfeature des Kontos: Es sieht nur, was über Revolut läuft. Ein Gesamtbudget über Lohnkonto, Haushaltskonto und Bargeld hinweg, Schweizer Fixkosten-Realität und gemeinsame Familien-Hubs bildet BudgetHub bankenneutral ab.

Der Unterschied auf einen Blick

Die wichtigsten Punkte im direkten Vergleich:

  • Schweizer Kontext (CHF, Prämienregionen, Säule 3a): bei BudgetHub eingebaut
  • Datenschutz: BudgetHub nach Schweizer DSG/DSGVO, nur eigenes Revolut-Konto
  • Free-Plan: BudgetHub dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte
  • Gemeinsame Budgets: Hubs für Paare & Familien
  • Revolut (Budgeting): Gratis-Basis, Premium-Stufen CHF 4–45/Monat

Was der Wechsel kostet – und was er spart

Revolut (Budgeting) bietet eine Gratis-Basis, Premium-Stufen kosten CHF 4 bis 45 im Monat. BudgetHub hat einen dauerhaft kostenlosen Plan ohne Kreditkarte; die kostenpflichtigen Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat für Einzelpersonen und CHF 11.90 für Familien.

Bei einem Abo von rund CHF 100 im Jahr sind das über fünf Jahre CHF 500 – ein Betrag, der die Frage rechtfertigt, ob der Funktionsumfang für deinen Alltag tatsächlich gebraucht wird. Rechne dabei nicht die Featureliste, sondern die Funktionen, die du im letzten Monat wirklich genutzt hast.

So wechselst du zu BudgetHub

Der häufigste Fehler beim Wechsel ist, alles importieren zu wollen. Mach es einfacher: Übernimm zuerst nur deine Fixkosten, lege 2–3 Budgets und ein Sparziel an und optimiere nach dem ersten Monat. BudgetHub bietet einen dauerhaft kostenlosen Plan – ohne Kreditkarte und ohne Bankverknüpfung. In wenigen Minuten startklar.

Was diese Lösung ausmacht

Revolut ist primär ein Zahlungs- und Multiwährungskonto, die Budgetfunktion ist ein Zusatz. Wer sie vor allem fürs Reisen und für Fremdwährungen nutzt, sollte sie behalten und die Budgetplanung daneben führen – beides in einem Werkzeug zu erzwingen bringt selten etwas.

Was sich ohne Bankanbindung ändert

Der offensichtliche Unterschied: Buchungen erscheinen nicht automatisch. Der weniger offensichtliche ist der eigentliche Punkt – bei automatischem Import entsteht ein Protokoll der Vergangenheit, bei manueller Erfassung eine Entscheidung im Moment der Ausgabe.

Beides hat seine Berechtigung. Wer nur wissen will, wohin das Geld floss, ist mit Automatik besser bedient. Wer das Ausgabeverhalten verändern will, profitiert von der Reibung: Der Moment des Erfassens ist der Moment, in dem man die Ausgabe bewusst wahrnimmt.

Der dritte Unterschied ist Datenschutz. Eine Bankanbindung bedeutet vollständigen Lesezugriff auf alle Transaktionen durch einen Drittanbieter – wer damit nicht einverstanden ist, hat ohne Verknüpfung schlicht keine Alternative.

Wie du deine Daten mitnimmst

Vor dem Wechsel lohnt ein Export der bisherigen Daten – die meisten Apps bieten CSV oder Excel an. Wer das versäumt und das alte Konto löscht, verliert den Verlauf endgültig; einige Anbieter geben Daten nach der Kündigung nicht mehr heraus.

Praktisch reicht meist der Export der letzten zwölf Monate. Er genügt, um Durchschnittswerte pro Kategorie zu bilden, und diese Werte sind die brauchbare Grundlage für das neue Budget – nicht der vollständige Verlauf über Jahre.

Fremdwährung und Budget trennen

Wer in mehreren Währungen zahlt, braucht dafür ein Konto mit guten Wechselkursen – das ist eine andere Anforderung als Budgetplanung. Beides in einem Werkzeug zu erzwingen führt meist dazu, dass eines davon schlecht abgedeckt ist.

Praktisch bewährt sich die Trennung: das Multiwährungskonto für Zahlungen, das Budget separat. Für die Planung zählt ohnehin der Frankenbetrag, nicht die Währung, in der bezahlt wurde.

Häufige Fragen

Ist BudgetHub eine gute Alternative zu Revolut (Budgeting)?+

Für Schweizer Nutzer:innen, die CHF-Fokus, Datenschutz nach DSG/DSGVO und gemeinsame Budgets wollen – ja. Revolut (Budgeting) bleibt stark, wenn Konto, Karte und Fremdwährungen in einer App für dich im Vordergrund steht.

Was kostet Revolut (Budgeting) im Vergleich zu BudgetHub?+

Revolut (Budgeting) bietet eine Gratis-Basis, Premium-Stufen kosten CHF 4 bis 45 im Monat. BudgetHub hat einen dauerhaft kostenlosen Plan ohne Kreditkarte; die kostenpflichtigen Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat für Einzelpersonen und CHF 11.90 für Familien.

Brauche ich für BudgetHub eine Bankanbindung?+

Nein. BudgetHub funktioniert bewusst ohne Bankverknüpfung – das ist eine Datenschutz-Entscheidung, keine Einschränkung.

Wie lange dauert der Wechsel von Revolut (Budgeting)?+

Rund 20 Minuten für die Fixkosten und zwei bis drei Budgets. Der häufigste Fehler ist, die ganze Historie importieren zu wollen – für die Planung genügt der aktuelle Monat.

Kann ich meine Daten aus Revolut (Budgeting) mitnehmen?+

Sofern Revolut (Budgeting) einen CSV-Export anbietet, lässt sich dieser in BudgetHub importieren. Für den Start reicht aber die manuelle Erfassung der Fixkosten – sie dauert wenige Minuten und ist sauberer als ein Import mit fremden Kategorien.

Was verliere ich ohne Bankanbindung?+

Die automatische Erfassung. Dafür entfällt der vollständige Lesezugriff eines Drittanbieters auf alle Transaktionen – und der Moment des manuellen Erfassens macht Ausgaben bewusster.

Ist eine Bankanbindung unsicher?+

Technisch meist nicht. Sie bedeutet aber vollständigen Lesezugriff auf alle Buchungen. Wer das nicht will, braucht eine App, die auch ohne funktioniert.

Kann ich meine bisherigen Daten mitnehmen?+

In der Regel ja, über einen CSV- oder Excel-Export. Wichtig ist, ihn VOR der Kündigung zu machen – nach der Löschung geben viele Anbieter keine Daten mehr heraus.

Probier es aus, statt weiterzulesen

Eine Budget-App beurteilt man nach zwei Wochen eigener Zahlen zuverlässiger als nach jeder Vergleichstabelle – auch nach dieser.