Woche 1: das Inventar – alles an einem Ort
Konten, Karten, Schulden, Abos, Versicherungen, Vorsorge: eine Liste, ein Stand, ein Datum. Die meisten Menschen kennen ihren Lohn und ihre Miete, aber nicht die Summe ihrer Abos oder den Stand der Säule 3a. Das Inventar braucht einen Nachmittag und ist der Moment, in dem die Ordnung beginnt – weil Unordnung vor allem Unwissen ist. Wer importiert, statt abzutippen, ist in 20 Minuten fertig.
- Konten und Karten mit Stand
- Schulden mit Rate, Zins, Fälligkeit
- Abos und Verträge mit Betrag, Laufzeit, Kündigungsfrist
- Versicherungen mit Prämie, Franchise, Deckung
- Vorsorge: AHV-Kontoauszug, Pensionskassenausweis, 3a-Stand
Woche 2: Fixkosten und Verträge prüfen
Die zweite Woche ist die mit dem grössten Effekt pro Stunde. Jeder Fixposten bekommt zwei Fragen: Brauche ich das? Gibt es das günstiger? Krankenkasse (Franchise, Modell, Wechsel bis 30. November), Handy und Internet (Abo-Optionen), Versicherungen (Doppeldeckungen), Bankgebühren, Streaming und Software-Abos. Was gekündigt wird, spart zwölfmal; was verhandelt wird, ebenfalls. Der typische Haushalt findet hier einen dreistelligen Betrag pro Monat, ohne auf etwas zu verzichten, das er bemerkt.
Woche 3: Rückstellungen für die jährlichen Posten
Die Unordnung in den meisten Budgets kommt nicht vom Monat, sondern vom Jahr: Steuern im März, Krankenkassen-Franchise im Januar, Serafe, Autosteuer, Ferien. Jeder Jahresposten wird durch zwölf geteilt und als monatliche Rückstellung geführt – auf ein separates Konto oder in eine eigene Kategorie. Wer das einmal eingerichtet hat, erlebt keinen Überraschungsmonat mehr. Dazu kommt der Notgroschen: kleine Etappe von CHF 1'000–2'000 zuerst, dann drei bis sechs Monatsfixkosten.
Woche 4: das Budget mit drei Zahlen – und der Termin
Erst jetzt entsteht das Budget, aus den Zahlen der ersten drei Wochen: Sparquote als Dauerauftrag, ein Limit für die grösste variable Kategorie, ein Wunschbudget für alles ohne Rechtfertigung. Alle anderen Kategorien bekommen den Durchschnitt der letzten Monate. Dazu ein Termin: zehn Minuten pro Woche, importieren, drei Zahlen prüfen. Das ist die ganze Ordnung – und sie hält, weil sie kaum Aufwand macht.
BudgetHub bildet die vier Wochen ab: Import in Woche 1, Kündigungs-Cockpit für die Verträge in Woche 2, Rückstellungen und Jahresansicht in Woche 3, Limits und Wunschbudget in Woche 4. Kostenlos im Free-Plan, für Paare mit gemeinsamem Hub.
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Was in Ordnung bleiben heisst
Ordnung ist kein Zustand, sondern eine Frequenz: zehn Minuten pro Woche, eine Stunde pro Quartal, ein Nachmittag pro Jahr. Wöchentlich: importieren, drei Zahlen prüfen. Quartalsweise: Rückstellungen mit den kommenden Fälligkeiten abgleichen, Sparziele auf Kurs prüfen. Jährlich im Oktober: die Fixkosten-Stunde vor der Krankenkassen-Frist, im Januar: Steuerrückstellung und Prämien an das neue Jahr anpassen. Wer diese drei Frequenzen hält, hat nie wieder ein Inventar nötig – der Zustand von Woche 1 bleibt einfach bestehen. Die Alternative ist der jährliche Neustart im Januar, der jedes Jahr wieder bei Woche 1 beginnt.
