Das Drei-Konten-Modell
Kurz: Ein bewährtes Modell für Paare und Familien ist die Aufteilung in drei Töpfe – ein gemeinsames Haushaltskonto und zwei private Konten. Auf das gemeinsame Konto fliessen die gemeinsamen Fixkosten (Miete, Krankenkasse, Lebensmittel, Kinder), die privaten Konten bleiben für persönliche Ausgaben.
Die faire Variante bei unterschiedlichen Löhnen: Beide zahlen nicht je die Hälfte, sondern anteilig nach Einkommen ins gemeinsame Konto ein. Wer 60 % des Haushaltseinkommens verdient, trägt 60 % der gemeinsamen Kosten. So bleibt für beide ein vergleichbarer privater Spielraum.
- Gemeinsames Konto: Fixkosten + Haushalt + Kinder
- Einzahlung anteilig nach Einkommen (nicht starr 50/50)
- Je ein privates Konto für persönliche Ausgaben
- Gemeinsames Sparziel separat sichtbar machen
Warum ein gemeinsamer Überblick wichtig ist
Damit das Modell funktioniert, müssen beide denselben Überblick haben – sonst entstehen Diskussionen über «wer wofür zahlt». Ein gemeinsam einsehbares Budget ersetzt die Dauerdiskussion durch ein kurzes Monatsreview. Genau dafür eignet sich ein geteilter Hub, in dem beide dieselben Zahlen sehen.
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