Wie viel Prozent vom Lohn sparen?
Kurz: Eine bewährte Orientierung ist die 50/30/20-Regel – rund 20 % des Netto-Einkommens fürs Sparen und für den Schuldenabbau. Bei einem Schweizer Medianlohn von etwa CHF 7'000 brutto (netto je nach Abzügen tiefer) bedeutet das grob CHF 800–1'100 pro Monat.
Wichtig ist nicht die exakte Prozentzahl, sondern dass du überhaupt einen festen Betrag zuerst beiseitelegst – «pay yourself first». Wer erst am Monatsende schaut, was übrig bleibt, spart erfahrungsgemäss weniger.
- 50 % Fixkosten (Miete, Krankenkasse, Versicherungen, Abos)
- 30 % variable Wünsche (Freizeit, Shopping, Auswärts essen)
- 20 % Sparen & Rücklagen (Notgroschen, Säule 3a, Ziele)
Was tun, wenn 20 % unrealistisch sind?
In Hochkostenregionen oder bei tiefem Einkommen sind 20 % nicht immer machbar. Dann gilt: Starte mit dem, was geht – auch CHF 100 im Monat bauen über Jahre einen Notgroschen auf. Wichtiger als die Höhe ist die Regelmässigkeit. Erhöhe den Sparbetrag, sobald Fixkosten sinken oder das Einkommen steigt.
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