Die einfache Formel
Netto-Einkommen − Fixkosten (Miete, Krankenkasse, Versicherungen) − variable Kosten = verfügbarer Betrag bzw. Sparpotenzial.
Richtwerte für die Schweiz
Als Orientierung: Fixkosten 50–60 %, Lebenshaltung 25–35 %, Sparen 10–20 % des Netto-Einkommens.
In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.
Die Rechnung in einer Zeile
Nettoeinkommen minus Fixkosten minus Rückstellungen ergibt den verfügbaren Betrag. Bei CHF 6'000 netto, CHF 2'500 Fixkosten und CHF 600 Rückstellungen bleiben CHF 2'900 für Lebenshaltung und Sparen.
Was BudgetHub kostet
Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar – er deckt Budget, Kategorien und Auswertung ab. Die bezahlten Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat oder CHF 69 im Jahr für Einzelpersonen und CHF 11.90 im Monat oder CHF 119 im Jahr für Familien mit gemeinsamen Bereichen.
Der Vergleichsmassstab sollte nicht die Featureliste sein, sondern die Funktionen, die du im letzten Monat tatsächlich genutzt hast. Ein Abo lohnt sich, wenn es eine wiederkehrende Aufgabe abnimmt – nicht, weil es mehr kann.
Die Rechnung in drei Schritten
Nettoeinkommen minus Fixkosten minus Rückstellungen ergibt den verfügbaren Betrag. Bei CHF 6'000 netto, CHF 2'400 Fixkosten und CHF 600 Rückstellungen bleiben CHF 3'000 für Lebenshaltung und Sparen.
Der häufigste Fehler in diesem Schritt ist das Weglassen der Rückstellungen – dann sieht der verfügbare Betrag nach CHF 3'600 aus, und die Differenz fehlt später bei der Steuerrechnung.
Rückstellungen sind der eigentliche Unterschied
Fixkosten und variable Ausgaben bildet jedes Werkzeug ab. Woran die meisten scheitern, sind die Posten dazwischen: Steuern, Zahnarzt, Selbstbehalt, Serafe, Ferien, Reparaturen. Sie kommen jährlich oder unregelmässig und sprengen jeden Monat, in dem sie auftauchen.
Die Lösung ist mechanisch: Jahresbetrag durch zwölf, als Fixposten geführt. Bei einem mittleren Haushalt sind das CHF 500 bis 900 monatlich – und genau dieser Betrag fehlt in den meisten selbstgebauten Budgets.
Was Schweizer Haushalte zusätzlich brauchen
Zwei Posten unterscheiden ein Schweizer Budget von fast jeder ausländischen Vorlage: die Krankenkassenprämie, die pro Kopf privat bezahlt wird, und die Steuern, die nicht an der Quelle abgezogen, sondern separat in Rechnung gestellt werden.
Zusammen machen sie für einen mittleren Haushalt CHF 1'000 bis 1'500 im Monat aus. Ein Werkzeug, das sie nicht als eigene Kategorien vorsieht, führt verlässlich zu einem Budget, das im Frühling nicht mehr stimmt.
Der Unterschied zwischen Plan und Realität
Ein berechnetes Budget stimmt im ersten Monat fast nie. Zwei bis drei Kategorien weichen deutlich ab – meist Lebensmittel, Freizeit und «Diverses».
Sie realistisch nach oben zu korrigieren macht das Budget im dritten Monat tragfähig. Ein Budget, das dauerhaft zu optimistisch ist, wird irgendwann ignoriert – und das ist teurer als ein grosszügiger Ansatz.
