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Budget erstellen: Die komplette Anleitung

Die kurze Antwort: Ein Budget erstellst du in fünf Schritten – Einnahmen erfassen, Fixkosten auflisten, variable Kosten schätzen, ein Sparziel setzen und monatlich prüfen. Der wichtigste Schritt ist der letzte: Ein Budget wirkt nur, wenn du es pflegst.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert August 2026Autor von «Identity Over Discipline»Methodik & Datenquellen

Hauptseite zum Thema: Budget Schweiz: der komplette Leitfaden – dort findest du den vollständigen Überblick.

In fünf Schritten

Einnahmen erfassen, Fixkosten auflisten, variable Kosten schätzen, Sparziel setzen, regelmässig prüfen.

Dranbleiben

Ein Budget wirkt nur, wenn du es pflegst – eine App hilft.

In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.

In drei Schritten zum ersten Budget

Nettoeinkommen erfassen, Fixkosten und Rückstellungen abziehen, den Rest bewusst verteilen. Bei CHF 6'000 netto bleiben nach CHF 2'500 Fixkosten und CHF 600 Rückstellungen rund CHF 2'900 für Lebenshaltung und Sparen.

Was BudgetHub kostet

Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar – er deckt Budget, Kategorien und Auswertung ab. Die bezahlten Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat oder CHF 69 im Jahr für Einzelpersonen und CHF 11.90 im Monat oder CHF 119 im Jahr für Familien mit gemeinsamen Bereichen.

Der Vergleichsmassstab sollte nicht die Featureliste sein, sondern die Funktionen, die du im letzten Monat tatsächlich genutzt hast. Ein Abo lohnt sich, wenn es eine wiederkehrende Aufgabe abnimmt – nicht, weil es mehr kann.

Die ersten drei Monate

Am Anfang steht die Erfassung, nicht die Methode. Wer einen Monat lang alle Ausgaben notiert – ohne sie zu bewerten –, hat danach Daten statt Vermutungen. Fast alle unterschätzen dabei Lebensmittel und Kleinausgaben deutlich.

Erst danach kommt die Struktur, und erst im dritten Monat die Feinjustierung. Ein Budget, das im ersten Monat perfekt aufgeht, war zu grosszügig gerechnet.

Rückstellungen sind der eigentliche Unterschied

Fixkosten und variable Ausgaben hat man im ersten Budget meist beisammen. Was fehlt, sind die Posten dazwischen: Steuern, Zahnarzt, Selbstbehalt, Serafe, Ferien, Reparaturen – Rechnungen, die im ersten Jahr noch gar nicht aufgetaucht sind und deshalb nicht eingeplant werden.

Die Lösung ist mechanisch: Jahresbetrag durch zwölf, als Fixposten geführt. Im ersten eigenen Budget beginnt man am besten mit dreien – Steuern, Zahnarzt, Ferien – und ergänzt die übrigen im zweiten Jahr, wenn die realen Rechnungen bekannt sind.

Was Schweizer Haushalte zusätzlich brauchen

Zwei Posten überraschen beim ersten eigenen Budget am zuverlässigsten: die Krankenkassenprämie, die man ab dem ersten Monat selbst bezahlt, und die Steuern, die nicht vom Lohn abgezogen, sondern später in Rechnung gestellt werden.

Zusammen machen sie für einen mittleren Haushalt CHF 1'000 bis 1'500 im Monat aus. Im ersten eigenen Budget sind sie der häufigste Grund für die böse Überraschung im zweiten Jahr: Die Prämie kommt ab dem ersten Monat, die Steuerrechnung erst später – und trifft dann auf ein Budget, das sich an den vollen Lohn gewöhnt hat.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich ein Budget?+

In fünf Schritten: alle Einnahmen erfassen, Fixkosten auflisten (auch die jährlichen), variable Kosten schätzen, ein Sparziel festlegen und einmal im Monat Ist gegen Plan prüfen. Der letzte Schritt entscheidet über Erfolg oder Scheitern.

Was ist der häufigste Fehler beim Budgetieren?+

Vergessene Posten – nicht falsch geschätzte. Ein Budget scheitert fast immer an Fixkosten, die nur einmal jährlich anfallen (Steuern, Versicherungen, Serafe) und deshalb untergehen. Vollständigkeit schlägt Genauigkeit.

Wie oft sollte ich mein Budget prüfen?+

Einmal im Monat rund zehn Minuten reichen. Wichtiger als die perfekte Tabelle ist die Routine – ein kurzer, regelmässiger Blick hält das Budget lebendig.

Wie erstelle ich ein Budget?+

Nettoeinkommen erfassen, Fixkosten und Rückstellungen abziehen, den Rest verteilen. Die Rückstellungen für Steuern und Zahnarzt werden am häufigsten vergessen.

Wie lange dauert das?+

Die erste Aufstellung rund eine Stunde, danach zehn Minuten pro Monat für die Nachführung.

Welche Posten fehlen in den meisten Budgets?+

Rückstellungen für Steuern, Zahnarzt, Selbstbehalt und Serafe. Bei einem mittleren Haushalt CHF 500 bis 900 im Monat.

Woran erkenne ich eine gute Budget-App?+

An der passenden Methode, an Schweizer Kategorien wie Krankenkasse und Steuerrückstellung, an der Exportmöglichkeit und an einer transparenten Finanzierung des Anbieters.

Womit fange ich an?+

Mit einem Monat Erfassung ohne Bewertung. Danach Fixkosten und Rückstellungen zusammenzählen – der Rest ist der reale Spielraum. Erst im dritten Monat lohnt die Feinjustierung.

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