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Wie hoch sollte mein Notgroschen sein in der Schweiz? (2026)

Ein Notgroschen von 3 bis 6 Netto-Monatslöhnen gilt als solide Reserve. Bei CHF 5'000 netto im Monat entspricht das einer Reserve von rund CHF 15'000 bis 30'000.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)Aktualisiert Januar 2026

Wie viele Monatslöhne als Reserve?

Kurz: Als Notgroschen (eiserne Reserve) gelten 3 bis 6 Netto-Monatslöhne als bewährter Richtwert. Bei einem Einkommen von CHF 5'000 netto sind das rund CHF 15'000 bis 30'000.

Der Notgroschen ist nicht zum Anlegen oder für Ziele gedacht, sondern als Puffer für Unvorhergesehenes: Zahnarzt, Autoreparatur, Jobverlust, kaputte Waschmaschine. Er sollte jederzeit verfügbar sein – also auf einem separaten Sparkonto, nicht in Aktien.

  • Single, sicherer Job: eher 3 Monatslöhne
  • Familie oder unregelmässiges Einkommen: eher 6 Monatslöhne
  • Selbstständige: tendenziell höher, da kein Arbeitslosengeld
  • Aufbewahrung: separates, jederzeit verfügbares Sparkonto

Wie du den Notgroschen aufbaust

Beginne mit einem konkreten Zwischenziel – zum Beispiel ein Monatslohn – und richte einen Dauerauftrag ein, der direkt nach Lohneingang einen festen Betrag auf das Reservekonto verschiebt. So wächst der Puffer automatisch, ohne dass du jeden Monat aktiv daran denken musst.

Setz diese Richtgrösse in BudgetHub direkt in ein Budget um – als eigene Kategorie mit Zielwert. So siehst du jeden Monat in 10 Minuten, ob du im Rahmen bleibst. Kostenlos, ohne Bankverbindung.

Häufige Fragen

Wie viel Notgroschen sollte man haben?+

3 bis 6 Netto-Monatslöhne gelten als solide Reserve. Bei CHF 5'000 netto sind das rund CHF 15'000 bis 30'000.

Wo bewahre ich den Notgroschen auf?+

Auf einem separaten, jederzeit verfügbaren Sparkonto – nicht in Aktien oder gebundenen Anlagen, da er für Notfälle schnell greifbar sein muss.

Wie viel Notgroschen als Selbstständiger?+

Tendenziell mehr als Angestellte – eher 6 Monatslöhne oder mehr, da kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht.

Zur Methodik: Die genannten Richtwerte basieren auf etablierten Schweizer Budgetregeln (Budgetberatung Schweiz, BFS-Niveau, gängige Faustregeln) und sind bewusst als Orientierung deklariert – keine individuelle Beratung. Deine konkreten Zahlen hängen von Region, Haushalt und Lebensstil ab.

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