Warum der Durchschnitt die falsche Basis ist
Kurz: Wer freischaffend, im Stundenlohn oder auf Provision arbeitet, sollte sein Budget auf den tiefsten typischen Monat auslegen, nicht auf den Durchschnitt. Denn der Durchschnitt verleitet dazu, in guten Monaten zu viel auszugeben – und in schwachen Monaten fehlt dann das Geld für die Fixkosten.
Praktisch heisst das: Bestimme dein realistisches Minimum-Einkommen pro Monat und decke damit zuerst alle Fixkosten (Miete, Krankenkasse, Versicherungen). Alles, was darüber hinausgeht, fliesst in einen Ausgleichspuffer und in deine Ziele.
- Fixkosten auf Basis des tiefsten typischen Monats decken
- Überschuss guter Monate in einen Ausgleichspuffer legen
- Aus dem Puffer in schwachen Monaten ergänzen
- Steuern und AHV (bei Selbstständigen) sofort zurückstellen
Der Ausgleichspuffer als Gehaltskonto
Ein bewährtes Modell: Alle Einnahmen fliessen auf ein Sammelkonto. Von dort zahlst du dir selbst jeden Monat ein festes «Gehalt» aufs Alltagskonto aus – immer denselben Betrag. So glättest du die Schwankungen und dein Alltag fühlt sich an wie bei einem Festlohn.
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