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Zusammenziehen: Kosten fair teilen – die 3 Modelle

Die kurze Antwort: Es gibt drei bewährte Modelle, gemeinsame Kosten zu teilen – 50/50, einkommensproportional oder Drei-Konten-Modell. Welches passt, hängt vom Lohnunterschied ab: Ab etwa 20 % Differenz fühlt sich 50/50 schnell unfair an.

Von Leutrim MiftarajGründer von BudgetHub, MSc Innovation Management (FFHS)

Modell 1: 50/50 – einfach, aber nur bei ähnlichen Löhnen fair

Jede:r zahlt die Hälfte von Miete, Nebenkosten, Lebensmitteln, Serafe und gemeinsamen Abos. Funktioniert reibungslos bei ähnlichen Einkommen – bei grösseren Unterschieden spart die eine Person locker, während die andere am Limit lebt.

Modell 2: Einkommensproportional – das Fairness-Modell

Gemeinsame Kosten werden im Verhältnis der Nettolöhne geteilt: Verdient A CHF 6'000 und B CHF 4'000, trägt A 60 % der gemeinsamen Ausgaben. Beide behalten denselben relativen Spielraum – das Modell, das Paarkonflikte am zuverlässigsten entschärft.

Modell 3: Drei Konten – gemeinsam UND unabhängig

Jede:r überweist den vereinbarten Beitrag (50/50 oder proportional) auf ein Gemeinschaftskonto für alle Fixkosten; der Rest bleibt privat. Kein «Wer hat was bezahlt?», keine Diskussion über private Ausgaben – nur der gemeinsame Topf wird geführt.

Genau dafür ist ein gemeinsamer Budget-Hub gebaut: Beide sehen dieselben Zahlen, die Aufteilung ist transparent. Startet euren gemeinsamen Hub kostenlos in BudgetHub.

Häufige Fragen

Wie teilt man Kosten beim Zusammenziehen fair auf?+

Bei ähnlichen Löhnen 50/50, bei Unterschieden ab ~20 % einkommensproportional. Das Drei-Konten-Modell (gemeinsames Konto für Fixkosten, Rest privat) funktioniert mit beiden Schlüsseln.

Sollten wir ein gemeinsames Konto eröffnen?+

Für gemeinsame Fixkosten: ja, es vereinfacht alles. Komplett zusammenlegen ist Geschmackssache – das Drei-Konten-Modell bewahrt Unabhängigkeit.

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