Die fünf Kennzahlen
Sparquote, Notgroschen-Reichweite (in Monaten), Fixkostenquote, Schuldenquote und Vermögensentwicklung geben zusammen ein ehrliches Bild.
Richtwerte
Fixkosten möglichst unter 60%, Notgroschen 3–6 Monate, Sparquote ab 10%, Konsumschulden idealerweise null.
Regelmässig prüfen
Schau die Zahlen monatlich an – ein Cockpit macht die Entwicklung auf einen Blick sichtbar.
Mit BudgetHub erfasst du das in wenigen Minuten – und siehst sofort, wie es dein Monatsbudget verändert.
Woran erkenne ich, ob mein Budget gesund ist?
An fünf Kennzahlen, die sich alle aus Zahlen berechnen lassen, die du ohnehin kennst. Sie ersetzen das Bauchgefühl durch eine Standortbestimmung – und zeigen, welcher Hebel als nächstes dran ist.
| Kennzahl | Berechnung | Zielwert |
|---|---|---|
| Mietquote | Miete ÷ Bruttoeinkommen | max. 33 % |
| Sparquote | (Einnahmen − Ausgaben) ÷ Einnahmen | 10–20 % |
| Notgroschen-Reichweite | Erspartes ÷ Monatsfixkosten | 3–6 Monate |
| Fixkostenquote | Fixkosten ÷ Nettoeinkommen | max. 60 % |
| Schuldenquote | Schuldenraten ÷ Nettoeinkommen | max. 10 % |
Welche Kennzahl zuerst?
Die Reihenfolge ist nicht beliebig. Zuerst die Notgroschen-Reichweite – ohne Puffer erzeugt jede unerwartete Rechnung neue Schulden, und alles andere wird instabil. Dann die Schuldenquote: Konsumkredite und Kreditkartensaldi kosten oft 10 % Zins und mehr, was keine Sparanlage aufwiegt.
Erst danach lohnt der Blick auf Fixkosten- und Mietquote. Sie sind die strukturellen Grössen: Wer über 33 % des Bruttoeinkommens für Miete zahlt, kann fast nur über einen Wohnungswechsel nachhaltig entlasten – dafür wirkt dieser eine Schritt dauerhaft.
Ein Rechenbeispiel
Ein Haushalt mit CHF 7'000 brutto, rund CHF 6'000 netto, CHF 1'800 Miete, CHF 3'600 Fixkosten total und CHF 12'000 Erspartem: Mietquote 26 % (im Rahmen), Fixkostenquote 60 % (Obergrenze erreicht), Notgroschen-Reichweite 3,3 Monate (Minimum erfüllt). Der nächste Hebel liegt hier klar bei den Fixkosten – nicht beim Sparen.
