Ausgangslage
Unregelmässiges Einkommen verlangt Rückstellungen für Steuern, AHV und magere Monate. Der Kanton Glarus gilt steuerlich als mittel. Kleiner Bergkanton mit moderaten Kosten.
Die entscheidende Mechanik
Es gibt keinen automatischen Steuerabzug – du musst selbst zurücklegen. Ohne Pensionskasse darfst du mehr in die Säule 3a einzahlen (bis 20 % des Erwerbseinkommens, gedeckelt).
Beispiel-Monatsbudget
Auf Basis typischer Richtwerte für selbstständige:r im Kanton Glarus:
- Richt-Einkommen: CHF 8’500
- Miete (Kaltmiete): CHF 1’400
- Krankenkasse: CHF 400
- Steuern: ordentliche Veranlagung, grob CHF 940/Monat im Kanton Glarus (mittel)
- Lebenshaltung (Essen, Mobilität, Übriges): CHF 1’450
Was bleibt zum Sparen?
Erfasste Ausgaben rund CHF 4’190 pro Monat. Bei einem Richt-Einkommen von CHF 8’500 bleibt ein Spielraum von etwa CHF 4’310. Ein realistisches Sparziel liegt bei rund CHF 2’600 pro Monat. Rechne dein eigenes Budget mit dem Budgetrechner.
Tipp für Selbstständige:r in Glarus
Lege 25–30 % jeder Einnahme sofort für Steuern und AHV zurück und glätte schwankende Monate mit einer Reserve. Mit BudgetHub planst du genau diese Situation – kostenlos, ohne erzwungene Bankanbindung.
