Ausgangslage
Unregelmässiges Einkommen verlangt Rückstellungen für Steuern, AHV und magere Monate. Der Kanton Genf gilt steuerlich als hoch. International, viele Grenzgänger aus Frankreich.
Die entscheidende Mechanik
Es gibt keinen automatischen Steuerabzug – du musst selbst zurücklegen. Ohne Pensionskasse darfst du mehr in die Säule 3a einzahlen (bis 20 % des Erwerbseinkommens, gedeckelt).
Beispiel-Monatsbudget
Auf Basis typischer Richtwerte für selbstständige:r im Kanton Genf:
- Richt-Einkommen: CHF 8’500
- Miete (Kaltmiete): CHF 2’200
- Krankenkasse: CHF 400
- Steuern: ordentliche Veranlagung, grob CHF 1’100/Monat im Kanton Genf (hoch)
- Lebenshaltung (Essen, Mobilität, Übriges): CHF 1’450
Was bleibt zum Sparen?
Erfasste Ausgaben rund CHF 5’150 pro Monat. Bei einem Richt-Einkommen von CHF 8’500 bleibt ein Spielraum von etwa CHF 3’350. Ein realistisches Sparziel liegt bei rund CHF 2’000 pro Monat. Rechne dein eigenes Budget mit dem Budgetrechner.
Tipp für Selbstständige:r in Genf
Lege 25–30 % jeder Einnahme sofort für Steuern und AHV zurück und glätte schwankende Monate mit einer Reserve. Mit BudgetHub planst du genau diese Situation – kostenlos, ohne erzwungene Bankanbindung.
