Wofür das Sparkonto da ist
Notgroschen (3–6 Monatsfixkosten), Steuerrückstellung und Ziele unter ~3 Jahren (Ferien, Umzug, Anschaffung) gehören aufs Sparkonto: Verfügbarkeit schlägt hier Rendite. Achte auf Rückzugslimiten – viele Konten begrenzen gebührenfreie Bezüge pro Jahr.
Wofür es NICHT da ist
Langfristiges Vermögen (Horizont 10+ Jahre) verliert auf dem Sparkonto real an Kaufkraft. Dafür sind Säule 3a und breit gestreutes Anlegen die passenden Gefässe – das Sparkonto ist Parkplatz, nicht Motor.
Der jährliche 10-Minuten-Check
Zins deiner Bank gegen 2–3 Alternativen prüfen (Smartphone-Banken zahlen oft mehr), Rückzugsbedingungen lesen, fertig. Und: Automatischer Dauerauftrag direkt nach Lohneingang füllt das Konto zuverlässiger als jeder Vorsatz.
In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.
Wofür ein Sparkonto der richtige Ort ist
Für den Notgroschen und für Ziele unter drei Jahren. Dort zählt Verfügbarkeit mehr als Rendite – bei CHF 20'000 und 0,5 Prozent Zins sind das CHF 100 im Jahr, was die Sicherheit rechtfertigt. Für Beträge, die zehn Jahre liegen, verliert Kontogeld dagegen real an Wert.
Was BudgetHub kostet
Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar – er deckt Budget, Kategorien und Auswertung ab. Die bezahlten Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat oder CHF 69 im Jahr für Einzelpersonen und CHF 11.90 im Monat oder CHF 119 im Jahr für Familien mit gemeinsamen Bereichen.
Der Vergleichsmassstab sollte nicht die Featureliste sein, sondern die Funktionen, die du im letzten Monat tatsächlich genutzt hast. Ein Abo lohnt sich, wenn es eine wiederkehrende Aufgabe abnimmt – nicht, weil es mehr kann.
Wofür das Sparkonto zuständig ist
Für den Notgroschen und für Ziele unter fünf Jahren. Dort zählt Verfügbarkeit, nicht Rendite – im Ernstfall könnte ein schlechter Zeitpunkt zum Verkaufen sein.
Für längerfristige Beträge wird die Teuerung relevant: Bei 1,5 Prozent Teuerung und tieferer Verzinsung verliert Geld real an Wert. Ab einem Horizont von zehn Jahren lohnt deshalb die Frage nach einer Anlagelösung.
Rückstellungen sind der eigentliche Unterschied
Fixkosten und variable Ausgaben bildet jedes Werkzeug ab. Woran die meisten scheitern, sind die Posten dazwischen: Steuern, Zahnarzt, Selbstbehalt, Serafe, Ferien, Reparaturen. Sie kommen jährlich oder unregelmässig und sprengen jeden Monat, in dem sie auftauchen.
Die Lösung ist mechanisch: Jahresbetrag durch zwölf, als Fixposten geführt. Bei einem mittleren Haushalt sind das CHF 500 bis 900 monatlich – und genau dieser Betrag fehlt in den meisten selbstgebauten Budgets.
Was Schweizer Haushalte zusätzlich brauchen
Zwei Posten unterscheiden ein Schweizer Budget von fast jeder ausländischen Vorlage: die Krankenkassenprämie, die pro Kopf privat bezahlt wird, und die Steuern, die nicht an der Quelle abgezogen, sondern separat in Rechnung gestellt werden.
Zusammen machen sie für einen mittleren Haushalt CHF 1'000 bis 1'500 im Monat aus. Ein Werkzeug, das sie nicht als eigene Kategorien vorsieht, führt verlässlich zu einem Budget, das im Frühling nicht mehr stimmt.
