So funktioniert er
Kein Gesetz schreibt ihn vor, aber die meisten Verträge und GAV kennen ihn. Pro rata bei Ein-/Austritt unter dem Jahr; er zählt als normaler Lohn – keine Sonderbesteuerung.
Die kluge Verwendung
Plane das Jahr mit 12 Löhnen und gib dem 13. VOR der Auszahlung eine Aufgabe: Steuerrechnung, Jahresprämie der Krankenkasse (oft mit Rabatt), 3a-Auffüllung oder Ferienkasse. So verpufft er nicht im Dezember-Konsum.
Im Budget sichtbar machen
Als erwartete Einnahme erfassen – dann verzerrt der Dezember deine Monatswerte nicht.
In BudgetHub setzt du das direkt in ein lebendiges Budget um – kostenlos.
Was netto übrig bleibt
Der 13. Monatslohn wird voll besteuert wie gewöhnlicher Lohn. Von CHF 6'000 brutto bleiben je nach Situation CHF 3'500 bis 4'500 – weil der Betrag zusätzlich anfällt und deshalb vollständig zum Grenzsteuersatz belastet wird, nicht zum Durchschnitt.
Was BudgetHub kostet
Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar – er deckt Budget, Kategorien und Auswertung ab. Die bezahlten Pläne liegen bei CHF 6.90 im Monat oder CHF 69 im Jahr für Einzelpersonen und CHF 11.90 im Monat oder CHF 119 im Jahr für Familien mit gemeinsamen Bereichen.
Der Vergleichsmassstab sollte nicht die Featureliste sein, sondern die Funktionen, die du im letzten Monat tatsächlich genutzt hast. Ein Abo lohnt sich, wenn es eine wiederkehrende Aufgabe abnimmt – nicht, weil es mehr kann.
Kein Bonus, sondern aufgeschobener Lohn
Der 13. Monatslohn ist ein Zwölftel des Jahreslohns, auf 13 statt 12 Auszahlungen verteilt. Er wird voll besteuert – von CHF 6'000 brutto bleiben je nach Situation CHF 3'500 bis 4'500.
Für die Budgetplanung heisst das: Jahreseinkommen durch zwölf rechnen. Sonst zeigt das Budget elf zu knappe Monate und einen scheinbar üppigen November, in dem das Geld dann verplant wird.
Rückstellungen sind der eigentliche Unterschied
Fixkosten und variable Ausgaben bildet jedes Werkzeug ab. Woran die meisten scheitern, sind die Posten dazwischen: Steuern, Zahnarzt, Selbstbehalt, Serafe, Ferien, Reparaturen. Sie kommen jährlich oder unregelmässig und sprengen jeden Monat, in dem sie auftauchen.
Die Lösung ist mechanisch: Jahresbetrag durch zwölf, als Fixposten geführt. Bei einem mittleren Haushalt sind das CHF 500 bis 900 monatlich – und genau dieser Betrag fehlt in den meisten selbstgebauten Budgets.
Was Schweizer Haushalte zusätzlich brauchen
Zwei Posten unterscheiden ein Schweizer Budget von fast jeder ausländischen Vorlage: die Krankenkassenprämie, die pro Kopf privat bezahlt wird, und die Steuern, die nicht an der Quelle abgezogen, sondern separat in Rechnung gestellt werden.
Zusammen machen sie für einen mittleren Haushalt CHF 1'000 bis 1'500 im Monat aus. Ein Werkzeug, das sie nicht als eigene Kategorien vorsieht, führt verlässlich zu einem Budget, das im Frühling nicht mehr stimmt.
